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Studenten ABC - von Freshman bis Komasaufen

Studenten ABC – von Freshman Komasaufen

Teil I verpasst? Hier entlang

Teil II : Von Freshman bis Job

Freshman

Ob Ersti oder Freshman, gemeint ist dasselbe. Nach 12-13 Jahren Schule bist wieder das I-Dötzchen. Anstatt aber auf dem Schulhof von den 3.Klässlern die Milchschnitte abgezogen zu bekommen, wirst du von den Älteren akzeptiert. Besonders als Frau wirst du auf den Erstie Parties von vielen männlichen Kommilitonen aus höheren Semestern „sinnvolle“ Ratschläge bekommen. „Ich hab da noch ein paar total Insider Altklausuren, komm doch nach der Party noch schnell zu mir“. Der Freshmen-Status ist also super, man ist neu und unbekannt. Man kann sein, wer man will und alle möglichen Verrücktheiten werden mit „Freshmen“ abgetan. (siehe dazu auch K wie Kleiderkette) Entdecke dich selbst und wer du sein willst, es gibt nicht mehr viele Möglichkeiten in deinem Leben um noch mal neu anzufangen. Überspann den Bogen nicht: (1.Semester Medizin im Biologie Praktikum beim Mikroskopieren des eigenen Speichels) „Herr Prof., in meiner Speichelprobe bewegt sich etwas.“ Prof. trägt das Präparat nach vorne zur Kamera: „Das, was Sie hier sehen in der Probe ihrer jungen Kommilitonin, ist ein Spermium“

Forschung

An der Uni ist es normal, dass deine Professoren noch andere gut bezahlte Hobbys haben, außer dich zu unterrichten. So ist die Suche nach neuen Studiengeldern vorrangig. Dein Prof. hockt also in seinem Labor rum, beutet dich als Hilfskraft aus oder forscht an dir und deinem Verhalten. Wenn da nicht noch die Vorlesung wäre. Wenn sich kein HIWI findet, der die Powerpoint macht, bekommst du Präsentationen vorgesetzt, die selbst Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule als Negativbeispiel betiteln würden- unabhängig dessen, ob sie den Inhalt verstehen. Später im Studium kannst du je nach Fach auch mal davon profitieren, dass dein Prof. ein super Forscher ist.  Am Anfang ist das eher grausam, weil die Lehre leider unter dieser Inselbegabung des Professors leidet.

Fahrrad

Fahrradschloss-FAIL
Vor der Uni: fast abgeschlossenes Rad einer blonden Jurastudentin

In den meisten Studentenstädten brauchst du einen Drahtesel. Die sturen Dinger ermöglichen die Eigenständigkeit und erleichtern die Heimfahrt nach längeren Nächten. Kennt jeder: „Wann kommt der nächste Nachtbus?“ „Der letzte ist vor 10 Minuten gefahren“. Solltest du zu viel getankt haben und die Kollegen in grün, Pardon, blau kommen, einfach absteigen, die tun dann nichts. Die meisten Fahrräder führen jedoch ein Eigenleben, die betagten Pflegepatienten brauchen ständig Zuwendung und haben überall Wehwehchen. Lass dich auf dem Fahrradmarkt nicht übers Ohr hauen. Wenn der nette *zensiert*-stämmige Verkäufer zu dir sagt: „Fahrrad fahren gut, hab isch neu lakiert (schwarz) und geölt“, brauchst du natürlich überhaupt keinen Verdacht haben. Und zuletzt das Wichtigste: Verdammte Scheiße, besorg dir endlich ein Schloss, was das ganze Studium hält.

Dieses Schlossoder Dieses hiervon Abus verscheuchen jeden Möchte-Gern „Händler“.

So geht’s richtig:

Fachschaft

Wem sein Ehrenamt nicht reicht, der versucht sich auch noch an der eigenen Uni wichtig zu tun und dort was zu erreichen. Die alten Klausuren zur Verfügung stellen ist nur eine kleine Aufgabe, die wichtigste Aufgabe ist dafür zu sorgen, dass immer genug „Stoff“, in diesem Fall Alkohol da ist. Der wird dringend benötigt für alle erdenklichen Events, die ohne Alkohol nicht zu ertragen oder durchzuführen sind. Die Fachaftsmitlgieder sind auch der zentrale Punkt, wenn es darum geht, Gerüchte über die neuesten Sex-Gerüchte des Semesters zu verbreiten- allerdings sind sie meistens selber in diese involviert. Die Fachschaft organisiert sowohl verschiedenste Parties und natürlich auch die Erstifahrt. (oh oh, böses Wort, wir glauben hierzu brauchen wir noch einmal einen eigenen Artikel: schreibt uns anonym die besten Erlebnisse eurer Erstifahrt und wir verfassen daraus einen hochprozentig grandioses Best of! )

Geld

Was soll man da nur sagen. Hand aufs Herz, wegen dem guten Essen gehen wir nicht in die Mensa. Das Geld reicht selten wirklich bis zum Ende des Monats und der Semesterbeitrag wird zur großen Hürde, weil er schon wieder nicht eingeplant war. Genau wie dieses blöde Buch, was der Prof. empfiehlt, oder die Monclere Jacke, die Ipad Hülle usw. (das letztere gilt nur für die BWL’er und Juristen). Das Studium ist zugleich die Zeit der beschissensten Nebenjobs. Kellnern, bis morgens die Vorlesung anfängt, ist nur eine der vielen Möglichkeiten. Kennt ihr die Studentinnen (es sind bevorzugt Frauen), die im Erotik Bereich ihr Studium finanzieren? Wir finden, es wird Zeit mal die Karten auf den Tisch zu legen und offen darüber zu reden. Wer mit Insider Wissen glänzen kann oder uns anonym etwas über seinen Dazuverdienst erzählen möchte, kontaktiert uns einfach. Wir werden uns erkenntlich zeigen.

Hochschulsport

Die meisten Unis haben ein super Angebot, für relativ wenig Geld darf man sich austoben und auch mal neue Sportarten ausprobieren. Auf jeden Fall in Anspruch nehmen! Unser Tip: Salsa Tanzkurs für die Jungs, Boxen für die Mädels schafft oft auch Kontakte für eine Verlängerung nach der Sportstunde 😉 Selbst für die Nerds gibt es Sportarten wie Segeln oder Golf.

Immatrikulation

Nichts anderes als ein Aufnahmeritual in den Kreis der Wissbegierigen und der Partygeneration. Wer das Wort fehlerfrei sprechen kann, ist dabei. Die anderen sind sauer: „Ey geh mir weg mit deinem Lateinländisch du Fisch, isch war selber Gehnasium.“

Da kann man auch schon mal sauer auf die Uni werden:

Job

Wer denkt das Studentenleben ist gechillt, irrt sich ein bisschen, denn arbeiten gehört dazu. Im Lokal nebenan kellnern, einen Job als Werksstudent in einer Firma oder bei der Uni als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, jeder Job kann dir recht sein. Einen Job zu bekommen kann je nach Stadt großes Glück oder Können bedeuten. So sollte deine Bewerbung allerdings nicht aussehen:

Bewerbung

papstKotzen

Von Alkohol zu kotzen ist keine Kunst, doch sollte man sich das fürs erste Semester aufheben, damit man auch einen Lerneffekt zeigen kann. Das positive ist ja, man kann sich an viel gewöhnen und verträgt auch mehr! Besonders kreativ sind die Studentenverbindungen. Dort kann man auf den Papst gehen. Höhö, einige denken, jetzt wird es mal wieder flach, aber von wegen: Der Papst ist eine Mischung aus Klo und Waschbecken…nett oder?

Komasaufen

Trinken verbindet! In amerikanischen Filmen sieht man die Studenten immer ausrasten, doch ist das hier genau so? Ja klar, man muss nur wissen wo! Wohnheimpartys sind super, günstiger Alkohol viele verschiedene Studenten, (also aus verschiedenen Ländern) und alle wollen nur eins: feiern so lang sie können. Ein Kumpel meinte am nächsten Morgen mal: Ich hab keine Ahnung was ich gemacht habe nachdem ich mit der Schwedin geknutscht hatte und noch in Italien war, aber aufgewacht bin ich im Zimmer von Katrin. Die war aber aus Deutschland.

nächste Woche geht es weiter mit K wie „Keuschheit“

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