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Eine Tüte, die Schimmel vorbeugt

Eine Tüte, die Schimmel vorbeugt

Verschimmeltes Brot oder Käse schmückt viele Studentenwohnungen und Kühlschränke. Jetzt soll das Geschichte werden und es eine neue Tüte geben, die Essen länger haltbar machen soll.

Dann könnte so was ein Experiment werden, dass man nicht ständig selbst wiederholen müsste:

Der Pharma-Konzern Jansen hat die nun zwei Jahre in Zusammenarbeit mit dem Plastikhersteller Symphony Environmental an dem Projekt der neuen Plastiktüten geforscht. Nun steht das Unternehmen in Kontakt mit diversen Supermarkt Ketten, damit sie ihr neues Produkt auf den Markt bringen können.

Angeblich soll das in dem neuartigen Plastik eingepackte Essen deutlich länger haltbar sein als Produkte, die in gewöhnlichem Plastik verpackt sind, und das ganze ohne das Essen zu kontaminieren.

Wäre es nicht toll, wenn das Brot nicht ständig verschimmeln würde und man es mit schlechtem Gewissen wegwerfen müsste. In Großbritannien wird fast die Hälfte des im Supermarkt (Tesco) gekauften Brotes weggeworfen. In den meisten Fällen, weil es verschimmelt war.

Doch was ist nun das besondere an dieser Tüte: Die Technologie die dahinter steht heißt D2P, dabei werden antibakterielle und antifungielle Chemikalien im Plastik gebunden. Diese können ein Wachstum von verschiedenen Bakterien wie E.coli oder Salmonellen, welche Lebensmittelvergiftungen hervorrufen können, hemmen. Es hemmt zudem das Wachstum von Schimmel, der auf Brot wächst oder der weiche Früchte verfaulen lässt.

Wem das alles zu scary klingt, sollte sich einfach gefräßige Mitbewohner ins Haus holen, die der Schimmelbildung durch rechtzeitiges Vernichten der Nahrung vorbeugen.

Quelle

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