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Die Nacht mit Mr. Perfect

Mr Perfect (Kapitel 2)

Bitte zuerst hier Teil 1 lesen

Fortsetzung:

Einen Tag später schrieb ich ihm. Belangloses. Er spielte den Unnahbaren. „Taktik“ wie ich im Nachhinein erfuhr. Ein paar mal fragte ich ob er kommen mag, dann nach einigen Absagen ließ ich es bleiben. Na gut, Arschloch! Pfff… Scheiss drauf!

Eines Nachts klingelte mein Handy. Er war´s! Was wollte der denn um vier Uhr morgens von mir??? Ich ging ran. „Hei, was machst du?“, fragte er fröhlich. „Schlafen!“, antwortete ich mit angepisster und ironisch zuckersüsser Stimme. „Ich würd gern zu dir!“, sagte die Stimme am anderen Ende (und der Anfang einer Katastrophe).

Was? Nochmal: Was? „Ehm, wie?“, flüsterte ich. „Darf ich kommen? Wo muss ich hin?“ Atmen, atmen, atmen. Wir wissen alle was ein Anruf nach ein Uhr nachts bedeutet –BOOTYCALL! Gut, ich war frisch gewaxt und die Bude sah okay aus. Mmh, wieso nicht? Ich nannte ihm meine Adresse und lotste ihn zu mir. Draussen war noch viel los und der Kioskbesitzer von Gegenüber grinste blöd als er mich sah. Da stand ER. Sternhagel voll. Wir umarmten uns zur Begrüßung. Ich hatte Angst, dass er mein Herzrasen durch seine Jacke spüren konnte. Zurück in meiner warmen Bude setzte ich mich ins Bett und fand mich mit der Tatsache ab, als sexloser Gastgeber zu enden. Denn so voll wie er war… Lässig und ohne jegliche Scham zog er sich bis auf seine Boxer-Shorts aus. Sie war weiss und weit. Nicht mein Ding. Ich senke den Blick und schaute ab und zu verstohlen hoch.

Gute Nacht

Ach so, wir kennen uns kaum, du ziehst dich direkt aus und legst dich dann einfach mal so in mein Bett? Okay! Ich knipste das Licht aus und wisperte „Gute Nacht“ zu ihm rüber. Da lagen wir nun. Ich starrte an die Decke, wie aus dem Nichts begann er an meinem Ohr zu lecken. Naaaaja, da stehe ich eigentlich gar nicht drauf. Aber irgendwie hat es mich schwer angemacht. Ich drehe mich zu ihm und wir küssen uns leidenschaftlich. Mitten in der wilden Knutscherei die mir schlagartig das Höschen anfeuchtete machte es leise Knack. Darauf folgte ein ohrenbetäubender Knall! Und mit einem mal lösten sich unsere ineinander verschlungene Körper und wir lagen auf dem Boden. Ich glaube mein Gesicht muss selbst in tiefer Dunkelheit geleuchtet haben, so rot wurde ich. Scheiss Bett, verdammt!!!! „Oh, Gott wie peinlich!“, stürze es aus einer gefühlten Ewigkeit der Stille aus mir heraus. Doch er fing schallend an zu lachen.

Ich dann auch, aber es war eher ein hysterisches Lachen. Es glich einer Mischung aus Schock, peinlicher Berührung und Geilheit – krasser Adrenalin Cocktail! Da ich erst einen Monat in meiner geliebten eigenen Wohnung hauste und das Wohnzimmer noch nicht eingerichtet war, beschlossen wir die Matratze auf den Boden zu legen. Im Hellen sah ich mein zerstörtes Bett und ich wurde wieder rot. „Mal was anderes!“, sagte er, grinste und zuckte dabei lässig mit der Schulter. Schließlich lagen wir wieder im Bett, beziehungsweise auf der Matratze. Wie die Penner, aber es war heiß. Ohne einen Ton ging es weiter. Zum Glück!

Wow, wenn ich bloß an die Nacht zurück denke…

Er legte sich über mich, küsste mich, leckte und saugte an meinem Hals. Es konnte nicht still zu halten, ich wandte mich unter ihm. Ich hätte das Stunden lang weiter machen können. Mir schwante in dem Augenblick nicht wie gut es noch werden würde… Langsam glitt seine Hand unter das Oberteil meines rosa Flanell-Pyjamas. Erst streichelte er meinen Bauch, dann fuhr er langsam hoch zu meinen Brüsten. Allein der Gedanke, dass er sie gleich berühren würde ließ mich innerlich ausflippen. Vorsichtig wölbte er seine Hand um meine Brust, massierte sie behutsam. Es war einfach nur geil. Kein anderer beherrscht das Brust-Massieren so wie er.

Dann nahm er meine Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger. Erst sanft, dann drückte er fester zu. In der ganzen Zeit lösten sich unsere Lippen kein einziges Mal, doch ich musste leise aufschreien. „Oh, Baby“, flüsterte er mir ins Ohr. Er erhob sich um jeden Knopf meines Oberteils langsam, fast mit Bedacht, aufzuknöpfen. Ich richtete mich auf und stütze mich auf meine Ellbogen. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Durch die Rillen meiner Jalousien drang ein Hauch des kalten blauen Mondscheins und bescherte mir einen skizzenhaften Blick auf sein Gesicht. Er sah mich an. Als er sich vorbeugte und meine Brust leckte während er mit der anderen Brustwarze spielte, warf ich meinen Kopf in den Nacken und stöhnte laut auf. Hiermit ein Sorry an meine Nachbarn!

Die Prophezeiung vom guten Orgasmus

Ich konnte mich nicht konzentrieren, auf meiner Liste im Kopf gab es bisher keinen Minuspunkt. Ein leises Rauschen setzte in meinen Ohren ein, mein Blut! Shhhhh, kontinuierlich, Shhhhh. Ich liebe dieses Geräusch. Denn es prophezeit einen extrem guten Orgasmus. Seine warme feuchte Zunge fuhr über meinen Bauch zu meinem Bauchnabel, weiter runter an den Bund meiner Hose. Ich konnte mich kaum rühren. In unterschiedlichen Bahnen hinterließ er ein wirres Bild aus seinem wunderbar schmeckendem Speichel auf mir. Er stoppte, richtete sich wieder auf und zog mir die Hose aus. Da lag ich nun.

Und der Mond warf sein Licht auf mich. Er betrachte mich, spreizte dann meine Beine. Er blieb aufrecht, ich sah ihn voller Erwartung an. Vom Knie aus streichelte er sich weiter bis zu meiner Liebsten. Erst widmete er sich nur meiner Perle. Die kleinste Berührung mit der Fingerspitze wirkte wie ein Stromschlag auf sie, der sich blitzschnell zu meinem Hirn bohrte und dort explodierte. Boom! Er positionierte die Finger so, dass zwei in mir waren und der Daumen sich mit der Perle vergnügte. Das war´s für mich. Ich verlor mich vollständig, ließ mich fallen. Er merkte es und sagte leise: „Ja, Baby, ja…“. Ausdruckslos sah er mich an, dann zurück auf meine Liebste. Sie war ihm bereits erlegen, stellte ich fest. Sonst war ich es, die einem Mann zu erst verfiel… Ich hielt es nicht mehr aus, zog an seinem Arm um ihn aus mir raus zu bekommen. Setzte mich auf und küsste ihn.

“Jetzt bist du dran!“, keuchte ich.

Hier gehts weiter zum Teil III
Dieser Beitrag ist im Original auf meinem Blog payday.blogmonster.de. erschienen
Titelbild: joshuahoffmannphoto

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Über payday

Im Leben einer Frau gibt es viele Ereignisse die sie prägen. Nicht jene die man sich jetzt vorstellen mag wie den perfekten Mann zu treffen oder im Job befördert zu werden. Ich meine diese bei denen sich Frau schwört: nie wieder! Oder: bitte immer weiter!!! Ich rede über sexuelle Katastrophen und Highlights.

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