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Missstände beim neuen Master im Lehramt!

Der neu eingeführte Master überfordert uns Studenten, die Unis und ebenso die Schulen. Deswegen haben wir eine Online-Petition ins Leben gerufen, um die Bedingungen noch ändern zu können!

Bitte unterstützt uns bei unserer Online-Petition und helft uns dabei so viele Stimmen wie möglich zu erreichen, damit wir unsere Studienbedingungen, die in Folge eines neu eingeführten viersemestrigen Masterstudiengangs für die Lehramtsstudierenden der Grund-, Real- und Hauptschule im Oktober 2014, auf uns zu kommen werden:

Der sogenannte „GHR300“ bringt zwar einen ernormen Paxisanteil mit sich, den wir widerstandlos für gut und wichtig empfinden, allerdings ändern sich die Studienbedingungen drastisch:

– Die Schulzuteilung an denen wir unser Praktikum verrichten sollen ist ungeklärt. „Es solle noch eine Software entwickelt werden“

– Die 18 wöchige Praxisphase beginnt im Februar 2015, zeitgleich starten die Semesterferien. In diesen schreiben Studenten für gewöhnlich Klausuren, Hausarbeiten etc. Doch sollen wir diese Prüfungsleistungen, die für unsere Noten stehen, neben der Arbeit in der Schule ableisten? Die Verantwortlichen haben bis dato keinen Lösungsvorschlag für diese Art der Doppelbelastung seitens der Studierenden.

– Der Wegfall der Semesterferien bedeutet zudem aber auch, dass neben Praktikum, Ableistung von Prüfungsleistungen, keine Zeit bleibt sich in Form eines Nebenjobs, den Lebensunterhalt zu finanzieren, die Studierenden also am Existenzminimum leben sollen.

– Durch den „GHR300“ können gegebenenfalls enorme Kosten entstehen, die bei dem ohnehin begrenztem Existenzbudget, bedenklich sind. Da die Schulen, an denen die geplante Praxisphase umgesetzt werden soll, in ganz Niedersachsen liegen werden. Das Semesterticket umfasst allerdings nur begrenzt das Netz der niedersächsischen DB. Kosten des Umlandverkehrs müssten laut den Aussagen der Verantwortlichen, von den Studierenden getragen werden. Eine Fahrtkostenerstattung ist nicht geplant.

– Ebenso fordern wir, wie ursprünglich geplant jedoch verworfen, eine Verkürzung des Vorbereitungsdienstes von 18 auf 12 Monate.

– Eine Anpassung der Besoldung ist nicht geplant. Wir haben nach Abschluss des „GHR300“ jedoch ein10semestriges Studium an einer Universität abgeleistet. Die Ungerechtigkeit liegt darin, dass unser Abschluss an einer Universität nur 9 Semester umfasst, da eins ein Praxissemester darstellt und somit nicht als wissenschaftlich anerkanntes Studium gilt, wie beispielsweise das Studium eines Gymnasiallehrers, der einen akademischen Abschluss besitzt und in der Besoldung höher eingestuft wird. Die Frage die sich daraus ergibt ist:

Wieso wird uns unsere zusätzliche Qualifikation aufgrund der Praxiserfahrung nicht vergütet?

– Ebenso ist die Härtefallplanung nicht zufriedenstellend für alle Beteiligten beantwortet worden.

Außerdem ist nicht geklärt, wie die Lehrenden der Universität und die Lehrer an den Schulen als sogenannte „Tandems“ eingesetzt, neben ihrem Tagesgeschäft, alle Studierenden persönlich begleiten sollen. Schulungsseminare wie beispielsweise ein „Ausbilderschein“ sind nicht durchgeführt worden.

Wir bitten um Unterstützung für eine gerechte Lehrerausbildung!!!

https://www.openpetition.de/petition/online/die-aenderung-der-studienbedingungen-infolge-des-neuen-masters-fuer-lehramt-in-niedersachsen

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  • Helly

    Ich unterstütze euch als angehende Gym-Lehrkraft, vor allem was die Besoldung angeht!

    Das mit dem Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit ist im Master of Education für Gymnasien übrigens mindestens genau so ätzend. Nur, dass das Praktikum zu kurz ist, oft in die Vorlesungszeit hineinreicht und man Bericht, aufgeschobene Prüfungsleistungen, neues Semester und Jobben (fauch durchgehend vor dem Praktikum, während des Praktikums, nach dem Praktikum) unter einen Hut bringen muss… Dann hätte ich lieber auch eine längere Praxiszeit gehabt, wenn ich ehrlich bin.



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