Prüfungszeit: So wake me up when it's all over! - Studiblog
Home » StudiCampus » Prüfungszeit: So wake me up when it’s all over!
Prüfungszeit - wake me up when it's all over!

Prüfungszeit: So wake me up when it’s all over!

Wenn ich mir so einen Überblick über all die Einträge hier verschaffe, dann gibt es viele lustige Geschichten, wo man so richtig was zum Lachen hat und dabei den Alltag vergisst oder aber Einträge mit jeder Menge sexueller Handlungen, die einen auch hin und wieder zum Schmunzeln bringen. Ich will aber weder eine lustige Geschichte, noch eine erotische Story mit komödialem Hintergrund erzählen. Was ich tun will, ist euch allen die knallharte Realität vor Augen führen.

So wake me up when it’s all over, when I’m wiser and I’m older. All this time I was finding myself and I didn’t know I was lost.

Wer kennt ihn nicht, den Song von Avicii? Heute Morgen, ich war gerade aufgestanden, nachdem mich der Wecker um 8 Uhr aus dem Schlaf gerissen hatte, kam er mir in den Kopf und verfolgt mich seither ganze zwei Stunden, denn mittlerweile ist es schon 10 Uhr. Ja, ich weiß, ich müsste nicht zusätzlich erwähnen, dass es nach zwei Stunden vergangener Zeit 10 Uhr ist, denn jeder, der auch nur mit ein bisschen Verstand gesegnet ist und noch dazu die Grundschule besucht hat (und das hat hier in Deutschland nun mal wirklich fast jeder!), kann aus dem Stegreif mit voller Sicherheit und Überzeugung sagen, dass 8 plus 2 gleich 10 ist. Warum ich es trotzdem erwähne, wo ich doch eigentlich sicher weiß, dass diesen Eintrag nur gebildete Menschen lesen (wenn ihn denn überhaupt irgendjemand liest)? Es ist Prüfungszeit!

Prüfungszeit…Prüfungen…Zeit…wenig Zeit…keine Zeit

Machen wir uns doch selbst nichts vor. Wir alle kennen sie, die Zeit vor den Prüfungen und die Zeit während den Prüfungen und die Zeit nach den Prüfungen. Die Zeit. Warum nennt man es eigentlich Prüfungszeit? Ja, schon klar, es bezieht sich auf eine bestimmte Zeit, also auf einen Zeitraum, eine Zeitspanne. Aber Zeit haben wir in dieser Zeit nicht. Naja doch, aber eben nur auf Kosten der Prüfungen. Also was tun?

Den ganzen Tag wie blöde am Schreibtisch sitzen und vorgeben zu lernen, wo man doch die meiste Zeit nur ziellos ins Leere stiert? Den ganzen Tag wie blöde am Schreibtisch sitzen und dabei auch tatsächlich etwas tun? (Machen wir uns doch nichts vor, so etwas macht doch eh keiner!) Oder etwa den ganzen Tag genießen, die Zeit mal Zeit sein lassen und tun, worauf man Lust hat? Mal so richtig auf die Prüfungen scheißen, laut „Fuck you!“ schreien und einfach das Leben leben! Das wär’s doch…

Ein Traum. Ja, es ist ein Traum. Ein sehr großer Traum sogar, der im Moment noch in weiter Ferne liegt. Nächste Woche geht es mit der Prüfungszeit erst los und dann auch noch gleich fünf Stück innerhalb von zwei Wochen und sogar an einem Tag gleich zwei Prüfungen verschiedener Fächer.

Oh Gott oh Gott!

Da läuft mir ein wohliger Schauer den Rücken herunter, wenn ich an den kommenden Dienstag denke, wo alles erst so richtig beginnen wird. Nein halt, ein wohliger Schauer? Da stimmt doch etwas ganz gewaltig nicht! Einen kalten Schauer meinte ich natürlich! Einen richtig eisigen Schauer, der dir das Blut in den Adern gefrieren lässt und in deinem Gehirn auf einmal nur noch eines ankommt: Angst! Ok gut, ihr habt ja Recht. Ganz so extrem ist es dann ja vielleicht doch gar nicht, aber so schlimm ausmalen tut man es sich doch von Zeit zu Zeit. Na los, gebt es schon zu!

Niemand verbindet Prüfungen mit einem guten Gefühl, so wie man es etwa erlebt, wenn man in ein Stück Kuchen beißt oder sich ein Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lässt. Ach, Schokolade ist schon was Schönes. Jegliche Art von süßen Sachen…hach…

Halt! Stopp! Ich schweife ab!

Auch so ein großer großer Nachteil während der Prüfungszeit, dass man ständig essen muss (mir geht es jedenfalls so). Da reicht es nicht aus, wie an normalen Tagen morgens zu frühstücken, dann zwischendurch vielleicht noch ne Kleinigkeit zu essen, dann gibt es lecker Mittag, das einen im besten Falle bis abends satt macht. Abends dann noch ne Scheibe Brot und möglicherweise auch danach nochmal eine Kleinigkeit, je nachdem wie lange man wach bleibt, und dann geht’s ab ins Bett und man ist satt!

Nicht aber zu einer Zeit wie dieser! Klar, auch dann beginnt man mit einem Frühstück, doch schon nach einer Stunde (wenn es überhaupt so lange anhält), verspürt man den Drang, erneut etwas zu essen. Ganz egal was, Hauptsache Essen. Ok, was Leckeres sollte es schon sein. Am besten natürlich was Süßes, aber es ist ja erst morgens um 9 Uhr, also dann doch lieber erstmal eine Orange. Der Tag ist ja noch jung…

Und das hört dann überhaupt nicht mehr auf. Ständig sieht man sich wieder vor dem Kühlschrank stehen oder im Zimmer rumwühlen, um etwas Essbares zu erbeuten und dummerweise findet man ja auch immer etwas, was man mal eben schnell im Mund verschwinden lassen kann.

Aaaah, schon wieder!

Irgendwie merke ich gerade, dass das Essensthema nicht so ganz das tollste Thema ist und außerdem noch dazu beiträgt, dass ich mir schon wieder was zu Essen suchen könnte und da ich das definitiv nicht schon wieder tun will (der reinste Teufelskreislauf!), ist jetzt Schluss damit! Generell sollte jetzt Schluss sein mit Schreiben, denn jetzt ist schon wieder eine weitere halbe Stunde vergangen. Eine weitere halbe Stunde, die ich mit Sinnvollerem hätte füllen können, als diesen eher mittelmäßigen Text zu verfassen, den ja wahrscheinlich eh gar keiner lesen wird. Und für den sehr sehr unwahrscheinlichen Fall, dass ihn tatsächlich doch jemand lesen sollte – bitte bitte ein kleines Zeichen, dass es nicht kompletter Müll war, den ich hier verbreitet habe 😉

Vielleicht sollte ich einen Link bei Facebook posten, dann wird ihn garantiert jemand lesen. Aber wenn ich dann erstmal bei Facebook bin…da gibt es immer so viele tolle Sachen, die man machen kann. Irgendwas findet sich da immer, zumindest in der Prüfungszeit! Aber ich schweife ab, denn das ist schon wieder ein ganz anderes Thema, das würde jetzt hier zu weit führen und meinen eh schon knapp bemessenen Zeitrahmen bei Weitem sprengen. Das Lernen ruft! Ja, ist ja richtig, das tut es auch schon seit zwei Stunden und bisher habe ich es auch gekonnt ignorieren können, aber das Rufen wird immer lauter und ist mittlerweile schon zu einem grellen Schreien angewachsen. Da soll sich noch einer aufs Texte schreiben konzentrieren. Das wird nichts, Freunde.

In diesem Sinne: Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.

Achso, ich glaube meine Geschichte ist doch etwas lustiger geworden als ursprünglich geplant (aber eigentlich müsst ihr das natürlich beurteilen). An der Darstellung der harten Realität muss ich wohl noch etwas feilen. Oder ist sie möglicherweise gar nicht so hart wie gedacht?

I can’t tell where the journey will end, but I know where to start.

Diesen Inhalt teilenTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Email this to someoneShare on TumblrPin on Pinterest

Über Do_or_Do_Not

Der Welt sagen, wer ich bin. Also wer bin ich denn eigentlich? Ich bin Studentin eines Ingenieurstudienganges, die tagtäglich versucht, die Herausforderung eben dieses Studiums zu meistern und dabei die schönen Seiten des Lebens nicht zu kurz kommen lässt. Kurzum: Ich genieße mein Leben und lebe es so, wie ich es für richtig halte. Ich tue das, was ich will und nicht das, was ich vielleicht besser tun sollte oder was von mir in bestimmen Situationen erwartet wird. Ein bisschen rebellisch, aber eben trotzdem lieb, nett und einfach nur zum gern haben :)

Schau mal

Gliederung und Aufbau der Master- oder Bachelorarbeit: Jemand schreibt eine To-Do-Liste in ein Notizbuch

Aufbau und Gliederung der Bachelorarbeit

Mit der Gliederung gibst du einen Überblick darüber, wie deine Bachelorarbeit aufgebaut ist. Hier wird …



Für eine uneingeschränkte Nutzung unserer Website werden Cookies benötigt. Bitte stimme der Verwendung von Cookies zu, um alle Funktionen der Website nutzen zu können. Weitere Informationen

Cookies sind kleine Dateien, die es ermöglichen, auf dem Zugriffsgerät der Nutzer (PC, Smartphone o.ä.) spezifische, auf das Gerät bezogene Informationen zu speichern. Sie dienen zum einem der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und damit den Nutzern (z.B. Speicherung von Logindaten). Zum anderen dienen sie, um die statistische Daten der Webseitennutzung zu erfassen und sie zwecks Verbesserung des Angebotes analysieren zu können. Die Nutzer können auf den Einsatz der Cookies Einfluss nehmen. Die meisten Browser verfügen eine Option mit der das Speichern von Cookies eingeschränkt oder komplett verhindert wird. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung und insbesondere der Nutzungskomfort ohne Cookies eingeschränkt werden. Mit dem Aufenthalt auf dieser Website akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

Schließen