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produktiver werden: Tricks

So wirst du garantiert um 100% produktiver

Der wahre Feind ist nicht der Professor, sondern oft versalzen wir uns selber die Suppe, die wir durch unsere Nachlässigkeit während des Semesters köcheln.

Wir nehmen uns jedes Mal vor, im nächsten Semester alles anders anzugehen, endlich eher zu lernen, produktiver zu sein und uns weniger zu stressen, auch mal Zeit für uns selber zu nehmen. Wer jetzt sagt, hab ich doch alles… gut, derjenige hat vielleicht schon viel richtig gemacht. Diejenigen, die die meiste Zeit des Semesters Aufgaben vor sich herschieben, dabei unzufrieden sind, zu wenig geschafft zu haben und gegen Ende des Semesters den Weltuntergang heraufbeschwören und jetzt gerade vor dem Rechner sitzen und JA JA rufen, denen kann ich nur folgendes versprechen: Ich werde euch die 2 Tricks verraten, die nicht nur sehr einfach umzusetzen sind, sondern gleichzeitig die wahrscheinlich größte Wirkung erzielen. Also, keine weiteren Vorworte, steigen wir direkt ein in die kleine Magie des Zeitmanagement.

Was wollen wir erreichen?

Zum Einen möchten wir die großen und wichtigen Aufgaben früh genug angehen, die Kleinigkeiten nicht außer Acht lassen und uns trotzdem den ein oder anderen Abend guten Gewissens vor den TV setzen (wer Anregungen braucht: Der Asi TV Guide für Studenten) oder anderweitig entspannen.

Trick 1 habe ich aus dem Buch eines Unternehmers, der mit Aufgaben eigentlich nur so überschüttet wird. Nun, wir sind (meistens) keine Unternehmer sondern Studenten, aber auch wir werden mit mehr oder weniger wichtigen Aufgaben überschüttet. Der Punkt ist, wenn wir nur 5 Dinge am Tag erledigen, die wirklich wichtig sind, haben wir garantiert 80-90 Prozent der Aufgaben abgedeckt, die uns wirklich weiterbringen.

Manchmal würden wir sogar zufrieden ins Bett steigen, wenn wir nur eine unangenehme Tagesaufgabe erfolgreich erledigt haben. Zum Beispiel ein Anruf bei seinem Professor, um sich ein Feedback zur eingereichten Gliederung für die Hausarbeit zu holen, um danach die einzelnen Kapitel zu planen. Die Tagesaufgabe ist eine Tätigkeit, die uns auch mal 2 Stunden intensiv beschäftigen kann.

Der Trick mit dem gefalteten Zettel

Der erste Trick besteht darin, jeden Tag einen kleinen Zettel (ein mehrmals gefaltetes Din A4 Blatt) mit sich zu führen, wo zum Einen die Tagesaufgabe drauf steht, und zum Anderen bis zu 4 weitere Aufgaben, die ebenfalls nicht unwichtig sind. Mehr nicht, also schreibt kein ganzes Din A 4 Blatt voll, dies wäre verkehrt.  Zum Beispiel:

  1. Tagesaufgabe: Gespräch mit Professor Werner
  2. Unterlagen für Arbeitsgruppe einscannen
  3. Geschenk für Lukas besorgen
  4. Küche putzen
  5. Literaturliste zusammenstellen

Das heißt nicht, dass du nicht weitere Verpflichtungen hast, wie z.B. deine Pflichtvorlesung oder die Tennisstunden. Aber dies zählt eher zu deinen normalen Terminen und gehört zur Routine. Vielleicht ist hier der Punkt 3) auch eher nebenbei zu erledigen, aber Lukas hat am nächsten Tag Geburtstag und du brauchst das Geschenk unbedingt heute. Natürlich kannst du deine Tagesliste statt auf ein gefaltetes Blatt auch in so ein kleines Notizbuch schreiben, wie auf dem Titelbild dieses Artikels. Was auch geht, ist dies digital zu machen, z.B. mit einer To-do App. Ebenfalls empfehlenswert ist das Tool Trello.

Für Viele ist es aber besser, sich an so ein kleines „reales“ Büchlein zu klammern, was nicht einfach mit Drücken des Home Buttons deines Smartphones verschwindet. Aufgaben abhaken macht auch einfach irre Laune 😉 Gibt es für unter 2 Euro bei Amazon, wer es etwas schöner mag, kann sich auch dieses hier von Leuchtturm einmal anschauen.

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Welche Aufgaben sind wichtig?

Somit kommen wir zum Trick 2, der uns verrät, welche Aufgaben eigentlich auf unsere Liste für jeden Tag gehören. Die allerbeste Regel hat dazu der Ex-President Eisenhower erfunden, indem er jeder Aufgabe eine Priorität von A-D gegeben hat. Das funktioniert ziemlich simpel. Dies sind die 4 Prioritäten, eine Erklärung mit Beispielen folgt danach:

  • Priorität A: Wichtig und dringend
  • Priorität B: Wichtig, aber nicht dringend
  • Priorität C: Nicht wichtig, aber dringend
  • Priorität D: Nicht wichtig, nicht dringend

Eine Aufgabe der Priorität A ist zum Beispiel die Hausarbeit, die du in 3 Tagen abgeben musst. Dies erfordert deinen unmittelbaren und persönlichen Einsatz vor allen anderen Dingen. Das ist eigentlich jedem klar, aber…

…gefährlich sind Aufgaben der Priorität B: Dies wäre auch die Hausarbeit gewesen, aber etwa 4 Wochen vor dem Abgabetermin. Dir ist bewusst, dass du an dieser Aufhabe nicht vorbei kommst und sie deinen persönlichen Einsatz erfordert. Wenn zwar auch nicht unmittelbar, aber stetig. Anstatt der Aufgabe B, erledigen wir nämlich viel lieber…

Aufgaben mit der Priorität C: Du hast Küchendienst und die Küche ist nicht nur verschmutzt, sondern es fehlen auch neue Müllbeutel, sodass du erst einmal einkaufen gehst und dann deinen Dienst verrichtest. Ah, du wolltest doch auch noch für die Fachschaft das Grillzeug besorgen, das ist in der Tat dringend, aber wie wichtig ist es im Verhältnis zu den Priorität B Aufgaben? Zur Not machst du einen Anruf und bittest jemanden, das Grillzeug für dich zu besorgen, sodass du nicht nur die Küche putzen kannst, sondern auch die Literaturliste für deine Hausarbeit zusammenstellen kannst. Dies steht nämlich in den 5 Punkten deiner Tagesplanung ganz oben.

Aufgaben der Priorität D erklären sich wieder von alleine: Ein Freund deiner Mutter aus dem Hundezüchterverein bittet dich, doch mal im Internet etwas zu recherchieren, da er demnächst im Hundezüchterclub einen Vortrag über….ihr wisst Bescheid oder? Manche Aufgaben kann man höflich ablehnen oder andere Leute bitten mitzuhelfen.

Fassen wir zusammen:

Du solltest dir jetzt sofort einen Zettel nehmen oder das Notizbuch kaufen und 5 Punkte darauf schreiben, die du heute oder Morgen erledigen musst. Gehe im Kopf oder schriftlich deine Projekte durch und entscheide, welche in Zukunft anstehenden Aufgaben welche Priorität erhalten sollen. Dadurch wirst du mit Sicherheit ein gutes Stück produktiver! In einem bald kommenden Artikel gebe ich Tipps, wie man ein größeres Projekt verwaltet und nicht aus den Augen verliert.

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Über Andre

Studiblog Team.

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