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Flirt-Versuch an der Uni

Liebe am Campus: Der Flirt Versuch

Vielleicht ist es das wichtigste Thema neben dem Studium: Es geht ums Flirten an der Uni. Ob es nur eine kurze Liaison ist, oder man den richtigen Partner findet, an der Uni ist das alles kein Problem…oder?

Von wegen, auch wenn es einfacher sein mag als im Berufsleben, manche Studenten kommen vor lauter Stress mit Hausarbeiten und Versuchsprotokollen irgendwie auf keinen grünen Zweig. Bevor wir uns aber in Mitleidsbekundungen verlieren, haben wir in diesem Artikel einmal alle Möglichkeiten ausprobiert und bewertet, dem jeweils anderen Geschlecht näher zu kommen und sogar 2 Freunde auf den Campus geschickt.

Flirt-Versuch an der Uni – der große Test

Es gibt an jeder Uni unzählige Studenten, die vielleicht einfach mal spontan einen Kaffee trinken möchten.  Ich würde gerne aus dem Praktikum kommen, das Handy zücken und mit einer hübschen Geographiestudentin über das Leben (und die Erderwärmung plaudern), am Besten direkt bei einem Kaffee.

Wie das funktionieren kann, verraten wir euch mit dem großen Test:

Es erwarten euch „der Kommilitone“, „die  WG-Party“, „Ansprechen in Mensa oder Bib“, „Facebook“ und eine Spotted Facebookseite.

1) Der Kommilitone

Was am Naheliegendsten ist, passiert auch oft. Viele Studenten sind mit anderen aus demselben Studiengang zusammen. Man sitzt zusammen im Seminar, lernt für dieselben Klausuren, hat dieselben Freunde, da ist es irgendwie logisch, dass es hin und wieder mal klick macht. Nicht immer ist das alles mit Vorteilen verbunden, denn wenn man nicht nur die Uni, sondern auch Freunde und eigenes Privatleben vermischt, verbringt man zwar viel Zeit miteinander, aber kann sich auch gehörig auf den Wecker gehen.

Vorteil: Mit Leuten, die mit dir studieren, kommst du immer schnell ins Gespräch, du brauchst echt kein Flirt-Magier sein

Nachteil: tja…esse nie da wo du auch kotzt 😉

2) Die WG-Party

WG- oder andere Studentenparties sind besonders im kleineren Rahmen immer ein heißer Kandidat, um einen neuen Flirt kennen zu lernen. Es bringt immer jemand andere Freunde mit, die vielleicht auch mal ein anderes Fach studieren als man selber. Problem: Wenn alle im Stress sind und nur alle 4 Wochen WG-Party ist und auf allen davon eh nur Leute sind, die du kennst, kannst du auch gleich bei 1) bleiben.

Dennoch ist die WG-oder Studentenparty wahrscheinlich die beste Möglichkeit in dieser Liste.

Vorteil: Du kommst leicht ins Gespräch und lernst ungezwungen neue Leute kennen.

Nachteil: Es sind zum Einen nicht immer legendäre Parties, zum Anderen kannst du trotz Party auch mal ein Semester niemanden kennen lernen, weil einfach niemand für dich dabei ist. Du solltest weiterlesen, denn jetzt kommt Punkt 3).

3) Ansprechen in der Mensa oder Bib

Überall, den ganzen Tag begegnest du tollen Leuten auf dem Campus. Laufe einen Tag mal durch deine Uni, die Mensa und die Bib und lächle alle an, die du attraktiv findest. Du wirst sehr oft ein Lächeln zurück bekommen. Problem: Wie bekommt man das Eisen ins Feuer?

Wir haben Markus losgeschickt, der sich heldenhaft für uns geopfert hat:

Erster Startpunkt:

Kaffeeautomat in der Bibliothek, ich warte, bis eine Studentin, die mir gefällt, sich mit einer warmen Portion Koffein versorgen will. Ich versuche es mit einem lockeren Lächeln und sage: „Das Zeug aus dem Automaten schmeckt zwar widerlich, aber irgendwie trinken wir es ja doch alle“. Sie lacht und sagt: „Ja das stimmt, ich nehme immer mit mehr Zucker, dann geht es irgendwie…“ Ich frage sie, was sie studiert, um dran zu bleiben und schlage ihr vor, zusammen den Kaffee draußen zu trinken. Sie lacht nur und sagt, dass sie sich zu ihren Freundinnen setzt, weil die weiter lernen wollen. *Zong*

Dritter Versuch:

Ich schlürfe die Plörre und gehe weiter zu Mensa. Ich warte, bis eine nette Studentin, die es nicht eilig hat, meinen Weg kreuzt und spreche sie strahlend an. Die ersten Beiden waren ein totaler Flop, ich erntete ein Nein und einmal ein ungläubiges Kopfschütteln. Beobachtet mich eigentlich jemand? Wäre mir nicht so angenehm. Ok, noch ein Versuch:  „Hi, hast du kurz eine Minute Zeit? Ich muss gleich weiter ins Seminar und eigentlich mach ich sowas hier auch nicht, aber ich hab dich von weitem kommen sehen und dachte, es wäre verdammt cool, wenn ich mit dir mal nach der Mittagspause einen Kaffee trinken könnte. Deswegen musste ich dich jetzt aufhalten, bevor du weggehst.“

Innerlich war ich auf dem Weg nach Mordor und wartete nur, in die lodernde Glut zu stürzen. Ich war wahrscheinlich durchgeschwitzt vor Aufregung. Whatever, sie hat mir ihre Nummer gegeben.

Fazit:

3 Körbe, eine Nummer. Das Ergebnis ist ok, aber ich weiß nicht, ob ich das nochmal machen würde.

Vorteil: Du kannst es jeden Tag machen, brauchst auf keine Party warten und du siehst direkt, ob dir dein Gegenüber sympathisch ist. Wenn es klappt, eine prima Sache.

Nachteil: Die Hemmschwelle ist riesig, du wirst 100% oft abgelehnt und komisch angeschaut werden. Wenn dein Ego das verkraftet, auf ins Getümmel.

4) Facebook

Eine sehr langweilige und bequeme Methode. Du stalkst mal wieder die Freundeslisten deiner Freunde deiner Freunde und siehst diese eine Person. Jetzt nur noch eine Nachricht schreiben und… tja, wie kommt das jetzt an? Zum Einen steht da, dass die Nachricht im Postfach „Sonstige landet“, zum Anderen hast du keinen Plan, ob die Person vergeben ist und ob sich deine Flirt Versuche im Bekanntenkreis rumsprechen. Und wenn man eine Freundschaftsanfrage verschickt? Gut, das sieht jeder der eigenen Freunde und könnte zu unangenehmen Nachfragen führen.

Vorteil: Es ist wirklich relativ einfach, du wirst auch, wenn du Facebooks Nachrichten-Filter-Politik umgehst, auch mal eine Antwort bekommen und wer weiß, vielleicht klappt es wirklich.

Nachteil: Viele fühlen sich bei Facebook schon genug bestalkt, es ist ungewiss, wie die Sache ausgeht.

5) Die Spotted Seite deiner Uni

Darius betreibt die Spotted: Uni Bonn Facebookseite seit über einem Jahr. Mit viel Herz und ehrenamtlich. Eigentlich kennt die Seite jeder an der Uni und er hat damit auch schon einigen Studenten helfen können. Für einen Test haben wir Marie in die Cafeteria geschickt:

Da war ich also. In der Cafeteria der Uni Bonn und ich sollte mir einen schmucken jungen Studenten aussuchen, mit dem ich gerne mal einen Kaffee trinken würde. Auf den schwarzen Sesseln saßen zwei Jungs, von denen mir einer gut gefiel. Ich setzte mich so, dass ich Blickkontakt aufbauen konnte, was mir auch gelang. Er lächelte zurück. Nun ja, ich als Frau wollte jetzt nicht rüber gehen zu den Beiden, das war auch nicht meine Aufgabe. Ich wartete, bis er kam. Er kam aber nicht, weil die Beiden irgendwann ausgetrunken hatten und weiter mussten. Er drehte sich beim Gehen sogar um! Da saß ich nun, aber das war ja eigentlich die perfekte Gelegenheit, eine Nachricht an die Spotted Seite zu schreiben. Gesagt getan. Ein paar Stunden später war meine detaillierte Beschreibung online. Ich hatte Glück, nach einem Tag warten war der Kontakt hergestellt, es hat also geklappt 🙂

Vorteil: Wenn du wirklich mal jemanden gesehen hast, den du beschreiben kannst, besteht eine gute Chance, diese Person zu finden.

Nachteil: Viele meiner Kommilitoninnen sagen, ich wurde noch nieee gespotted. Das wird auch so bleiben, denn so oft wird niemand gespotted. Das ist der Nachteil. Um generell jemanden kennen zu lernen, ist die Sache mit den Spotted Seiten nicht geeignet, sondern es ist eine romantische Möglichkeit, eine 2. Chance zu bekommen.

Also, willst du jetzt vor deinem PC sitzen oder raus neue Leute kennen lernen?

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Über Andre

Studiblog Team.

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