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New York Timesquare bei Nacht

New York in 3 Tagen – PJ in den USA – Erfahrungsbericht Teil II

3 Medizin-Studenten*innen, berichten von der Reise durch die USA, ihr PJ und ihrem Aufenthalt in Houston, Texas.

New York in 3 Tagen

Ist das überhaupt zu schaffen? 3 komplette Tage New York reichen auf jeden Fall, um sich einen guten Überblick über die Stadt zu verschaffen – naja, es könnten auch ruhig mehr sein! 😉

Beginnen wir erst einmal mit ein paar Eindrücken aus der Stadt:
Dass New York unglaublich ist, braucht man eigentlich nicht betonen. Es ist nicht nur die Größe in jeder Dimension, sondern auch die vielfältigen Unterschiede in kultureller Hinsicht, auf die man dort trifft. Auf der einen Seite des Central Park, eine Shoppingmeile nach der anderen und Luxus pur. Auf der anderen Seite, Armut in Harlem. Chinatown in unmittelbarer Nähe zu den Wolkenkratzern des Finanzviertels. Die unweigerlichen Kontraste, sind mehr als beeindruckend.
Bezahlt haben wir eigentlich nur die Tickets, um auf auf das Empire State Building zu gelangen. Attraktionen wie Museen haben wir ausgelassen.
Tipp: die kostenlose Fähre nach Staten Island. Reicht, um die Freiheitsstatue nah genug zu sehen. Die Tickets für das Betreten der Statue, sind zumeist über 3 Monate hinweg ausverkauft.
Freiheitsstatue
Wir haben in Manhattan viele Wege zu Fuß zurück gelegt. Man sieht viel, muss aber manchmal eine Stunde laufen um von A nach B zu kommen. Für manche Strecken nimmt man wirklich lieber die Metro, wenn es zu weit ist. Die Distanzen unterschätzt mal sehr leicht mal, auf Grund der gewaltigen architektonischen Dimensionen. Sieht man z.B. das Empire State Building schon von weitem, heißt das nicht, dass man zu Fuß in ein paar Minuten dort ist! 😉
Lohnt sich nicht: Coney Island. Wer in New York, ist braucht eigentlich  keinen Strand. Dort gibt es neben einem (im Mai) geschlossenen Vergnügungspark sonst nicht viel.
Essen: Mittagsmenü in Chinatown für 5$.  Wir dachten zuerst die ziehen uns total über den Tisch. Die Suppe (dazu irgendwas komisches mit Ei und Butter) und der leckere Tee waren aber echt kostenlos. 🙂
Ansonsten für nen Snack zwischendurch ist Pret a Manger unser Favorit. Leckere frische Sandwiches :-). Neben einmal Subway und einen Cheeseburger sind wir sonst um die Fastfood Ketten aber herum gekommen. Das selbst zusammengestellte Picknick aus dem Supermarkt, war übrigens teurer als Fastfood. Wir bekamen langsam eine Vorstellung davon, warum die Amerikaner an Übergewicht leiden, wobei das in New York noch nicht so auffällt.
Die Stimmung: Durch das gute Wetter, machte es wirklich Spaß New York zu erkunden. 1 und 2 wurden vom E.T. Syndrom befallen. „Nach Hause telefonieren“. Die Handyflatrate garantiert eine Standleitung nach Deutschland, von der auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Die Welt fühlt sich auf einmal doch nicht mehr so groß an :-D.

Ein weiterer Tag in New York

Es soll weiter gehen mit dem Mietwagen nach Washington. (wie man vernünftig einen Mietwagen bucht, erzählen wir bald in einem getrennten Artikel, momentan regeln wir noch ein Problem mit dem Anbieter). Wie von uns einkalkuliert, fährt man immer 1 – 1,5 Stunden länger, als Google für die Tagesetappe anzeigt.
Blöd: Manche Highways, meistens „interstate“ (die mit dem blauen Zeichen), verlangen Mautgebühren. Es sind so zwischen 4-6 $ pro Mautstation oder Brücke. Zum Glück wurden wir auf dem Weg nach Washington, mit Ausnahme einer Brücke, davon verschont.
Mit der Stadt Washington selbst, möchten wir euch nicht behelligen, steht alles in jedem Reiseführer. Wer nachts rausgehen will, unbedingt die 14th Street Richtung U-Street gehen.
Bester WTF Moment: Cola (small oder Big ) für 1$… . Zubereitet mit gechlortem Wasser bei Mc D’s.
Übernachten: Wir buchen uns immer so 1-2 Tage vor Ankunft über Booking das nächste Zimmer, das klappt gut und kostet zwischen 30-37 Euro pro Person/ Nacht. In Washington lief irgendwas schief. Das Gästehaus hatte ein Bett zu wenig. Die Vermieterin hat uns aber kostenlos in ein viel größeres Apartment geupgradet, da haben wir echt Glück gehabt.

Fahrt nach Virginia Beach

Wir sind erst abends angekommen, was auch nicht anders geplant war. Für einen Augenblick hätte man meinen können, man befindet sich in einem spanischen Partyort am Meer. Was direkt positiv auffällt: der totale Kulturmix. Hier ist irgendwie jeder Urlaubsgast, wohingegen in Spanien, ärmere Einwanderer irgendwelchen blinkenenden Schrott an der Promenade verkaufen.

Lange Fahrt von Virginia nach Myrtle Beach.

Hier bekamen wir den typischsten Teil Amerikas zu sehen: vergleichbar mit dem tiefsten Mecklenburg Vorpommern, nur bei 32 Grad Außentemperatur. Der Amerikaner kauft sich irgendwo ein Stück Land und setzt darauf eine etwas größere Gartenhütte. Eine amerikanische Flagge im frisch gemähten Rasen (beim Rasen sind sie wie die Deutschen) vor der Türe, darf nicht fehlen. Wir sind bewusst nicht den interstate Highway gefahren (da geht es auch nicht wirklich schneller), sondern die landschaftlich schönere Strecke. Ein amerikanisches „Dorf“ ist eine Ansammlung von Häusern, die irgendwie in die Landschaft gesetzt wurden. Immer mit dabei:  ein Autohaus, 2 Tankstellen, 1-2 Einkaufsläden und 5 Fastfood-Restaurants. Wirklich interessant anzuschauen und hinterlässt irgendwie den leichten Beigeschmack eines Entwicklungs-Landes :-D. Vor allem wenn man sich die auf Holzstämmen gespannten Überland-Stromtrassen am Straßenrand betrachtet.
Unsere Meinung als Deutsche: Zu weit außerhalb einer größeren Stadt ist das aber kaum zu ertragen, da ist das nächste Kino ne Stunde entfernt.
Wir sind gespannt, was uns auf dem Weg nach Miami noch erwartet! Schaut einfach bald wieder rein! Hoffentlich kommen wir auch zum berichten! 😉
Eure 1, 2 und 3 😉

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