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Zwei Mitarbeiter von Amnesty International

Mitarbeiten bei Amnesty International

Bei Amnesty International mitarbeiten? Geht das so einfach?

Natürlich! Es gibt lokal, wie überregional Gruppen und Netzwerke, an denen man sich beteiligen kann. Es warten eine freundliche und motivierte Gruppenatmosphäre, professionelle Schwerpunktarbeit und überregionale interne Workshops auf dich.

Geschichte des Vereins

Amnesty International wurde im Jahr 1961 als notwendiges Resultat der internationalen Menschenrechtsbewegung gegründet. Die deutsche Sektion bildete sich noch im gleichen Jahr in Köln. Grundgedanke war durch friedlichen Protest und kontinuierliches Fragen nach Amnestie („give amnesty!“) unrechtlich inhaftierte Menschen zu befreien. Amnesty International war und blieb parteipolitisch neutral.

Die Arbeitsfelder erweiterten sich, die Mitglieder sammelten Erfahrung. Mit der Zeit hat der Verein in vielen Ländern der Welt Ländersektionen gebildet. In Deutschland hat sich eine große Zahl lokaler Gruppen gegründet. Für uns als ehrenamtliche Mitgliederorganisation sind die lokalen Gruppen die wichtige Basis. Am sichtbarsten an Ständen in der Innenstadt organisieren die Gruppen aber auch Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen der Reihe „Kino für Menschenrechte“ und so weiter. Die Hochschulgruppen, die sich überregional im STAN (Studierenden-Aktionsnetwerk) organisieren, sowie die Schüler*innengruppen sind die jüngeren unter den Lokalgruppen.

Tätigkeiten

Alle Mitglieder beteiligen sich am weithin bekannten Briefeschreiben an Behörden und Regierungen anderer Länder, um Gerechtigkeit und Freiheit für beispielsweise inhaftierte, verfolgte oder gefolterte Menschen zu erreichen. Im monatlich erscheinenden amnesty journal erfährt man von den Erfolgen der Aktionen und findet außerdem einige Hintergrundberichte zu Schwerpunktthemen.

Der background an Expert*innen der deutschen Sektion bildet sich jedoch in den Themen- und Ländergruppen. Hier finden sich Menschen, die vor allem inhaltlich zu menschenrechtlichen Themen arbeiten möchten. Das heißt vor allem, dass die Mitglieder besonderes Wissen über das Gruppenthema mitbringen, erweitern und nach außen tragen.

Aktionsnetz Heilberufe

Unser Amnesty-Aktionsnetz Heilberufe ist eine dieser Ansammlungen von Spezialist*innen. Die Voraussetzung der Mitarbeit sind lediglich die berufliche Tätigkeit im heilberuflichen Milieu (Pflege, ärztlich, therapeutisch, Soziale Dienste, Gesundheitsbehörden…) und der Wunsch für die Umsetzung der Menschenrechte zu arbeiten. Junge wie ältere Menschenrechtler*innen sind in unserer Gruppe aktiv.

Die Kurzformel unseres Schwerpunkt sind Heilberufler*innen als Täter*innen, Opfer, Expert*innen und das Menschenrecht auf Gesundheit.

Das heißt: Traumatisierung durch Folter und politische Verfolgung, Anerkennung und Therapie von traumatisierten Flüchtlingen sowie Beobachtung und fachliche Kommentierung des internationalen Menschenrechtsdiskurses. Außerdem gehört das Durchführen von Workshops und Vorträgen zu unseren Themen, die Entwicklung von Aktionen zu unserem Themenbereich und die Organisierung von Briefaktionen für Menschenrechtsverletzungen mit heilberuflichen Bezug dazu.

Ein großer Schwerpunkt war schon immer die Traumatherapie und die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen. Aus den entstandenen Netzwerken von Therapeut*innen gründete sich unter anderen die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer.

Möchtest du mitmachen in unserem Aktionsnetz? Dann schreib an interesse@amnesty-heilberufe.de.

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