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Wie Studiblog sein Geld verdient

Sicherlich habt ihr euch schon einmal gefragt, warum macht diese Seite das eigentlich genau? Kann man damit Geld verdienen? Sitzen irgendwo in Deutschland Studenten, die im angemieteten Loft mit Champagner und Koks die Kohle verbraten…?

Deswegen möchte ich euch heute kurz erzählen, womit diese Seite sich finanziert. Einfach, weil ich denke, dass ein wenig Transparenz ganz gut ist.

Warum das Alles? Gestartet ist das Ganze als Experiment im Sommer 2013 mit dem Gedanken, dass es doch cool wäre, ein Magazin zu haben, bei dem alle Studenten mitwirken können und ihren Gedanken freien Lauf  lassen können. Dafür arbeiten bis zu 3 Leute, inklusive meiner Person, an der Seite. Die anderen Autoren laden alle ihre Gastbeiträge hoch und arbeiten sozusagen autonom. Du kannst hier auch deinen Beitrag hochladen.

Beim Thema Online + Magazin begibt man sich rechtlich auf dünnes Eis, weshalb eine UG den Kopf hinhalten muss, falls ein Anwalt um die Ecke kommt. Das ist allerdings mit Gründungskosten, Beiträgen für die Industrie und Handelskammer und genug Steuern verbunden.

Mittlerweile ist die Seite servertechnisch so aufgestellt, dass sie hunderte Besucher gleichzeitig verarbeiten kann.Wenn einmal ein Beitrag voll viral geht, ist das nötig. Dafür zahlen wir 79 Euro für einen Managed Server im Monat.

Lukas, unser Programmierer, ist immer zur Stelle, wenn einmal etwas an der Seite verändert werden muss. Da er auch noch studiert bekommt er dafür Kohle, pro Stunde. Kann er wirklich gut gebrauchen.

Nun zu den Einnahmen. Wie viele andere Seiten arbeiten wir mit Google Werbung. Die findet ihr im Seitenkopf, in den Seitenleisten und (leider) auch in den Beiträgen. Damit lässt sich 200 Euro im Monat verdienen, mal mehr, mal weniger.

Neben Google arbeiten wir mit einer Mediaagentur zusammen, die uns studentenspezifische Anzeigen vermittelt. Diese sind sporadisch geschaltet. Dafür bekommt man 4-12 Euro pro tausend Einblendungen.

Desweiteren arbeiten wir mit Unternehmen zusammen, für die wir gesponserte Beiträge erstellen. Wir schauen aber genau hin, ob wir euch das Unternehmen/Produkt/Seite wirklich empfehlen können. Dies hier ist zum Beispiel ein Advertorial. Ein Advertorial kostet mittlerweile ab 200 Euro. Ich würde mir wünschen, dass wir davon wegkommen und uns anders finanzieren können, aber es geht momentan noch nicht anders.

In manchen Beiträgen sind Produkte bei Amazon verlinkt. Solltet ihr dieses Produkt kaufen, bekommen wir dafür eine kleine Provision, es kostet euch aber nicht mehr. Mehr als 5-15 Euro im Monat werden damit aber nicht verdient. Wir empfehlen euch auch andere Produkte, von denen wir denken, dass sie wirklich gut sind und nützen. Zum Beispiel die kostenlose Kreditkarte der DKB, die viele Studenten haben (dies ist zum Beispiel eine Verlinkung, mit der wir Geld verdienen können).

Ebenso können Firmen direkt bei uns Banner buchen, was uns in den letzten 3 Monaten finanziell gut geholfen hat.

Hier bekommt niemand ein festes Gehalt und wir sparen das Geld lieber, um in weitere Projekte zu investieren oder die Seite zu verbessern.

Zusammengefasst konnten wir dieses Jahr so ein Plus im niedrigen 4-stelligen Bereich erwirtschaften. Wohlgemerkt, ohne einen Festangestellten.

Es macht aber auch Spaß und wenn ich mir den Jahresrückblick anschaue, der hier bald erscheint, sehe ich, dass 2014 ein paar verdammt geile Dinge gelaufen sind.

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, immer her damit.

André und das Studiblog Team

Photo Credit: 401(K) 2013

cc

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Über Andre

Studiblog Team.


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