Warum mir Sex besser als Yoga gegen Lernstress hilft
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Sex ist besser als Yoga

Warum mir Sex besser als Yoga gegen Lernstress hilft

Gerade habe ich einen typischen Berliner Jungen zur Bushaltestelle bei mir an der Ecke gebracht. Jetzt sitze ich Zuhause und schreibe über ihn und die letzte Nacht. Während ich gemütlich auf der Couch sitze, das Shirt von gestern trage und diese Zeilen tippe, steigt mir sein toller Duft in die Nase. Eigentlich kenne ich die meisten Männer Parfums, aber dieses war speziell und neu, wie auch die Begegnung mit ihm.

Bereits zum zehnten Mal habe ich die Flirt App Tinder auf meinem Handy installiert. Mit jedem Löschen, schwand auch die Naivität darüber, einen Mann mit Freund-Potenzial im Sumpf virtueller Selbstdarsteller, Fetisch-Freunde und Trottel zu finden. Ich steckte in jedes der Treffen so viel Hoffnung und wurde bloß mit Enttäuschung belohnt.

Doch als jeder Funke an den Freund-Gedanken im belanglosen Match-Keim erstickt wurde, ging ich anders an die Sache heran. Jetzt geht es ums gute Aussehen und eine gute Nummer. So lange Mr. Right left geht, muss ich doch nicht wie eine Nonne leben? Besonders nicht, wenn gefühlt tausend Hausarbeiten und Prüfungen anstehen. Was die Entspannung angeht, tausche ich gerne meine abendlichen Yoga-Übungen im Wohnzimmer, gegen Spaß und Orgasmen im Schlafzimmer. Oder von mir aus auch im Wohnzimmer.

Resultat:

Nach einer Woche Tinder hatte ich 50 Matches und ein Date. Bis mir der schönste Mann von allen schrieb. Blondes Haar, Bart und eisblaue Augen. Ohne plumpe Anmache wurde schnell klar worum es hier ging: Sex! Frech und charmant, diese Art hat mich schnell erwischt.

So verabredeten wir uns für Freitag. Er ist innerhalb der Woche nicht in Berlin und arbeitet als Moderator eines Lokalsenders. Ergaben meine einzigartigen Recherchefähigkeiten oder besser gesagt Stalken.

Außerdem spielte er mal in einer Band. Seine Fanpage war das Eldorado für das „Ich-mache-mir-mal-vorm-ersten-Date-ein-Bild“ Phänomen, oder wieder besser gesagt des Stalkens. Man muss ja aber auch wissen wen man da zu sich nach Hause lässt. Denn da war der springende Punkt. Soll ich wirklich? sprach die Stimme der Vernunft mir leise ins Ohr und wurde immer lauter, desto näher Tag X kam. Meine Freundinnen jedenfalls waren sich sicher:

Ich bin verrückt!

Vielleicht. Aber irgendwie wusste ich, dass es gut werden wird. Ich sollte Recht behalten.

Als dann endlich der Abend da war und meine Aufregung sich ins unermessliche steigerte, kam seine Nachricht: „Bin da!“

Okay, schnell runter zur Bahn. Ich sah ihn von Weitem an der U-Bahn stehen. Mit dem Rücken zu mir. Er trug einen dieser Jute Turnbeutel. Okay. einen Tag vorher gab er mir wegen des Frühstücks nur die Info, dass er Veganer ist. Der Turnbeutel war ein weiteres Puzzlestück, doch ich konnte das Bild des Hipsters bereits erkennen. Alle Berliner Männer sehen so aus und teilen die gleichen Ideale. Sie fressen nur Bio oder sind Veganer, hauen sich in der Panorama Bar des Berghains jedoch kleine Muttermacher rein. „Detox, Retox“ (entgiften, vergiften) nennt sich das nette Spiel, man sieht förmlich den Engel auf der einen und den Teufel auf der anderen Seite der Schulter sitzen.

Welchen Sinn das hat? Keine Ahnung. Wieso man mit seinem Essverhalten gegen Massentierhaltung protestiert aber munter Drogen konsumiert? Keine Ahnung! Alles „gesund“ eben. Ob sie den Dealer wie auch den genervten Kellner stets fragen, ob alles Fair Trade und vegan ist? Bestimmt! Der Berliner Junge geht über 30 noch exzessiv feiern und schleppt jedes Mal auch eine Alte ab. Bevorzugter Bezirk: Kreuzberg. Weil es halt so cool ist.

Jedenfalls war er genau einer dieser Jungs. Glückwunsch! Damit bin ich dann wohl wirklich in Berlin angekommen.

Wie alte Freunde

Ich tippte ihm auf die Schulter. Er drehte sich um und wir umarmten uns zur Begrüßung. Wie alte Freunde. Sein Duft kam mir sofort in die Nase und ich war hin und weg. Meistens sehen die Menschen aus dem Internet nie so aus wie sie sich auf den Fotos in extra süßer Schokoladenseite, damit meine ich etliche Filter, präsentieren. Doch er sah fabelhaft aus, den Hipster Aspekt mal außer Acht gelassen. Fuck!

Bei mir zuhause wirkte er nervös und aufgedreht. Hätte ich nie von so einem Typen gedacht. Dadurch schwand meine Aufregung glücklicherweise. Sobald wir auf der Couch Platz genommen haben, packte er mich und setzte mich auf sich. „Ich brauche was zu trinken“, flüsterte ich. Da war sie wieder die Aufregung. Ein kleiner Schluck Hugo war seiner Meinung nach genug. Dann küsste er mich und er schmeckte fabelhaft. Und wie er küssen konnte… Er nahm dabei vorsichtig mein Gesicht in seine Hände, hielt inne, strich mit dem Daumen über meine Unterlippe und sah mir dabei tief in die Augen.

„Bevor wir weiter machen gehe ich mal duschen, okay?“, meinte er mitten in der Knutscherei und sprang auf. Für mich die letzte Gelegenheit alles an mir zu checken bevor es richtig los geht.

Mit einem Handtuch um die Hüften kam er paar Minuten später aus dem Bad. Seinen muskulösen Körper zierten etliche Tattoos. Ich merkte wie ich starrte und wand meinen Blick ab. „Soll ich mich wieder anziehen?“, fragte er während er das rutschende Handtuch fest hielt. Rhetorische Frage?

„Ähm, fühl dich wie zuhause, mach was du willst!“, entgegnete ich.

Er zog nur eine Seite seiner Lippe zu einem Lächeln hoch, Gott dieser Typ!!! Lange fand ich niemanden mehr so heiß wie ihn.

Also ließ er das Handtuch fallen und kam zu mir auf die Couch.

Was ich sah, gefiel mir.

Nach vielen heißen Küssen ging es im Schlafzimmer weiter. Er warf mich aufs Bett, zog mir die Hose aus und fragte: „Liegst du bequem?“ Ich nickte schnell, weil ich wusste was jetzt kommt. Und wie dieser Junge lecken konnte… Erst leckte er mit der Zunge komplett über meine Pussy (er sagt gerne Muschi dazu, darum sage ich heute auch mal Muschi by the way, mein Rechtschreibprogramm zwingt mich aus Muschi Uschi zu machen! Nix da! Muschi.). Dann stoppte er an der Perle. Rotierende Bewegungen gepaart mit einem sanften Druck. Die Finger kommen dazu. Erst langsam dann schnell. Er hält inne. Die kleinen Nerven tanzen in dieser Sekunden Pause wild umher, als seine Zunge sie wieder in den richtigen Rhythmus bringt. Er achtet unheimlich darauf, bei welcher seiner Bewegung ich abgehe und setzt das gezielt ein, um mich schier wahnsinnig zu machen. So und nicht anders sollte der perfekte Liebhaber sein!!!

Ich kam und er setzte befriedigt sein einseitiges, sexy Lächeln auf.

Jetzt bin ich dran!

Wenn ich so gut geleckt wurde, stecke ich viel Leidenschaft in meinen Blowjob. Da er einen wunderschönen Schwanz hatte, gefiel es auch mir sehr. Ich sah auf um zu sehen was er macht. Denn er gab dabei keinen Ton von sich. Den Blick auf die Beine hatte ich nicht. Die verraten nämlich am meisten… „Gefällt es dir nicht?“, wollte ich wissen. Aber er sagte „sei leise“, weil er es so sehr genießt und ich könne so lange weiter machen, bis ich gerne gebumbst werden möchte. Ja, gebumbst hat er gesagt. Irgendwie ist das Wort so altmodisch. Früher hatte es etwas perverses, finde ich. Heute hingegen hat es diesen Teenie Jugendcharme, das gefällt mir. Ich behalte das Wort mal bei!

Also, leckte und saugte ich bis ich ihn unbedingt haben wollte und mich auf ihn setzte. Bei den langsamen Bewegungen, die ich machte, fing er leise an zu stöhnen.

Und er weiß sein Becken einzusetzen! Meinem Stoß setzte er entgegen, sodass er tiefer kam und meinen G-Punkt traf… „Das ist so geil dich zu ficken!“, stöhnte er.

Wir machten jede Stellung durch, die ich bis heute je gemacht habe. Liebevoll und heftig im Mix. Als er mich von hinten nahm und so hart zu stoß, dass es feste klatschte und das Bett sich mit bewegte (Sorry Nachbarn) kam er. Und wie…

Erschöpft schliefen wir Arm in Arm ein. Es war wirklich schön. Seine Haut so weich, und der Duft…

Der Morgen danach.

Ich wurde wach von einer Hand, die mein Brust massierte. Wir lagen in der Löffelchen-Stellung. Eine andere Hand griff von hinten an meine Muschi. „Du bist wieder feucht“, flüsterte er. Wie sehr ich Guten-Morgen-Sex doch liebe. Zur Krönung blies ich ihm wieder einen. Er kam in meinem Mund. Es schmeckte merkwürdig. Wobei vorher doch recherchiert habe wie vegane Wichse schmeckt. Falsch! Sie schmeckt säuerlich… Nicht gut, wie es in einem Artikel steht. Danke Google!

„Darf ich dich behalten?“, fragte ich. „Klar! Ich will ja lernen was dir gefällt!“, antwortete er.

Er lag auf dem Rücken, auf seinem Arsch hat er eine Eistüte tätowiert. Ich leckte dran.

Und wie das mit den flatterhaften Berliner Jungs und der Generation „Maybe“ so ist, hoffe ich, dass er sein Versprechen hält. Mich studiert und noch sensationeller fickt. Pardon, bumst!

Cheers

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Photo Credit: talksrealfast, cc

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