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How to look like a law student

Jurist von Kopf bis Fuß
Eine einfache Anleitung zum Selbermachen für den normalen Durchschnittsstudenten

Du wolltest schon immer einmal wissen, wie es sich anfühlt ein angehender Jurist zu sein? Keine Sorge, das ist keine Herkules-Aufgabe. Es ist gar nicht schwer. Befolge einfach meine Anweisungen, lerne einmal immer Recht zu haben und pack noch eine Prise Arroganz dazu. Dann bist du der geborene Jurastudent ^^
Kommen wir zunächst einmal zu dem wichtigsten, wenn auch kniffligsten Teil: DER Look. Und wenn du jetzt denkst, das ist doch kein Thema, schließlich kommt es nicht aufs Äußere an – tja dann liegst du falsch. Das Aussehen ist mit dem Auftreten das Essentielle, was einen Jurastudenten von dem Rest des einfachen (Studenten-)Volkes unterscheidet. Fangen wir mit dem schönen Geschlecht an. Und solltet ihr jetzt an Bleistiftröcke, weiße Blusen und graue Blazer denken – muss ich euch abermals enttäuschen. Ehm, Hallo? Das ist ja so was von überholt. Die moderne Jurastudentin von heute hat den Bleistiftrock bereits vor Jahren aussortiert. Das neue Must-Have? Ich sag nur Michael Kors Tasche. Fehlt dir das nötige Kleingeld dazu? Kein Thema, es gibt dutzende Kopien davon. Glaubt mir, ich kenne genügend Mädels, die dem Trend unbedingt folgen wollen und dafür eben kurz in die Türkei jetten. Aber „Psst“! Das würde natürlich keine von ihnen zugeben. Und wenn du eher zu den betuchteren Mädchen gehörst und dein Hauptberuf eigentlich mal „Tochter“ sein wird – dann tut´s natürlich auch die Louis Vuitton vom letzten Paristrip. Ganz dem Motto: Je teurer, desto besser :* Aber Vorsicht, Süße! Lass dir sagen, dass die doch ganz nicht so stabil sind, wie man bei ihrem stolzen Preis wohl vermuten mag. Und sollte sie doch mal unter dem Gewicht des neuen Schönfelders reißen – bleib cool. Die nächste Tasche ist nur einen Shoppingtrip entfernt.

Fahren wir fort. Es ist nämlich nicht nur die Michael Cors Tasche, die die coole Juristin von heute auszeichnet. Ein weiteres It Piece sind ganz klar die Perlenohrringe. Auch hier gilt, kannst du dir keine echten leisten, schau bei „Bijou Brigitte“ vorbei 😉 Was hier natürlich nicht fehlen darf, ist die klassische Hochsteckfrisur. Ganz gleich, ob eher die strenge Variante vom Dutt oder lieber die verspielte Version. Zulässig ist natürlich auch der hoch angesetzte Pferdeschwanz oder das Zurückstecken der vorderen Haarpartie. Sei frei in deiner Entscheidung. Aber achte stets darauf, dich seriös und eventuell auch ein wenig spießig zu frisieren.

Jetzt zu den Klamotten. Hier gilt ganz klar: Marken bevorzugt! Ob du nun die günstige H&M-Bluse zur Armani Jeans oder aber das Ralph Lauren Poloshirt zur Mango Jeans kombinierst, ist dir überlassen. Wichtig ist nur, dass irgendwo gut lesbar an deinem Körper ein klangvoller und einprägsamer Markenname zu lesen ist.

Kommen wir zu dem Schuhwerk. Hier ist die Auswahl schier endlos. Verlass dich auf dein Bauchgefühl oder einfach auf dein Portmonaie. Denn wie gesagt, teuer ist nie verkehrt. Ob du nun zu den sportlichen Nike Free, den süßen Ballerinas (aber bloß nicht von Deichmann!) oder eher zu den Wildlederstiefeletten greifst. Zur Winterzeit allerdings gibt es einen großen Meinungsstreit. Die herrschende Meinung beruft sich auf die alt bewährten UGG Boots, die zwar unglaublich hässlich sind, aber trotzdem jedes Jahr wieder verkauft und getragen werden. Eine andere Auffassung sieht eher die Overknees Stiefel im Kommen. Wieder eine andere Ansicht spricht sich für die Ankleboots aus. Jeder Schuh ist hier vertretbar. Wichtig ist bloß, dass du deine Wahl gut begründen kannst^^

Hier noch ein paar kleine Tipps, die dich auf jeden Fall zur Jurastudentin des Augenblicks küren werden. Gelnägel, Kugelschreiber mit eingraviertem Namen, Timer in Wildledereinband, übertrieben teure Smoothies von „innocent“, „Starbucks“ Kaffeebecher, „Evian“ Wasser oder einfach die gute alte Dolce & Gabbana Brille – ob Fensterglas oder geschliffenes erkennt eher keiner 😉
So und jetzt zu den Herren der Schöpfung. Zuerst einmal: Tattoos und/oder Piercings sind nicht erwünscht. Bart? Ja bitte, aber gepflegt. Lange Haare? Schwierig. Die coole Version a´ la Jared Leto oder Leo di Caprio – auf keinen Fall. Zulässig sind lediglich gelgetränkte und streng nach hinten gescheitelte Kinn lange Haare. Ansonsten bitte ein kurzer und unauffälliger Haarschnitt. Ein netter Eyecatcher ist aber in jedem Fall die obligatorische Ray Ban Brille. Hier gilt jedoch dicker Rand, wenn möglich auffälliges Design mit einem Touch Spießigkeit 🙂

Wo wir gerade von Pflicht sprechen – die sogenannten Segelschuhe sind ein absolutes MUSS. Ganz nach dem Motto: „Heute kann es regnen, stürmen oder schnein- zu Segelschuhen sag ich nicht ‘Nein‘“.

Kommen wir zu den Hosen. „Diesel“, „Jack&Jones“, „Boss“ oder „Tommy Hilfiger“ – Hauptsache es steht drauf! Bei der Oberbekleidung gelten da schon strengere Regeln. Gern gesehen sind vor allem Erdtöne, d.h. keine unnötig grellen Farben oder aussagekräftige Schriftzüge.

Mit dem Ralph Lauren Poloshirt kann man nie danebengreifen. Im Winter empfiehlt sich ein gestärktes (vorzugsweise kariertes Hemd) unter einem dunklen Pullover, wahlweise auch Pullunder. An kalten Tagen sollte man definitiv zu der gesteppten braunen oder auch grünen Jacke greifen. Ein Anorak oder dunkler Mantel gehört ebenfalls in das Repertoire eines gewissenhaften Jurastudenten.

Um den großen Schönfelder auch stilgerecht in der Gegend spazieren zu führen, sollte sich jeder Juraerstsemester gleich zu Beginn eine lederne Aktentasche oder aber die abgeschwächte Version als Umhängetasche zulegen. Um das Ganze noch etwas aufzupeppen, bedarf es auch eines teuren Notebooks/Tablets, um auch wirklich jedem Kommilitonen zu zeigen, dass man in diese Vorlesung gehört.
Das waren nun die wichtigsten Aspekte zum äußeren Erscheinungsbild eines jeden angehenden Juristen. Dieses, garniert mit einem selbstbewussten Auftreten und einer Nerv tötenden rechthaberischen Attitüde macht den perfekten Jurastudenten aus. Viel Spaß beim Kreieren eures ganz persönlichen, juristischen Looks 🙂

Titelbild: Leather fashion fashionista, cc

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