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Uni statt Tinder – 3 Gründe, die Uni nicht zu schwänzen

Das Semester hat begonnen. Du hast dich eh schon schwer aus dem Bett, vom Boden oder aus dem Schrank der fremden WG, in der es letzte Nacht heftig rund ging, aufgerappelt und musst jetzt auch noch in die Uni. „Was ein Akt. Muss ich das jetzt wirklich?!“ fragst du dich und bevor du noch die Frage zu Ende gedacht hast, hast du sie beantwortet: „Ne, doch lieber Fallout 4 zocken“. Im Fall einer erfolgreichen letzten Partynacht, lautet deine Antwort vermutlich: „Ne, doch lieber die mir unbekannte Person, neben mir, nochmal vernaschen“. Welcher dieser beiden Freizeittypen du nun auch sein solltest, die Antwort bleibt die selbe. Du machst dir also einen guten Tag und verzichtest mal auf die Universität.

Besteht ja keine Anwesenheitspflicht“ „Wird doch eh online hochgeladen.“ „Ich kenn da wen, der schreibt für mich mit“ „Den Dozenten muss ich mir nicht antun“ „Eigentlich wollte ich mal den neuen Burgerladen testen“ „Wollte heute Mama nicht die Wäsche abholen?“ etc.. Es finden sich unzählige vermeintliche Gründe und Argumente, die Uni einfach mal sausen zu lassen. Aber ebenso finden sich auch genügend Gründe, die Uni doch mal zu besuchen.

 

Meine 3 wichtigsten Gründe, die Uni nicht zu schwänzen:

Sture Dozenten

Es gibt viele Arten von Dozenten: Da haben wir z.B. die jungen & motivierten, die charmanten & alten, die jungen & überforderten und dann gibt es auch noch die sturen Dozenten. Die, über die du schon während der Veranstaltung mit deinem Sitznachbar lästerst. Die Art von Dozenten, die sich gegen alles weigern, was über 90 Minuten-vorbereitetes-Themenblatt-vorlesen hinaus geht. Die Art Dozenten, die nicht googlen, sondern yahooen. Dozenten, die stur in ihrer eigenen Welt leben und sich nichts sagen lassen. Die Art Dozenten, die die Sitzung nicht hochladen. Wenn du eben nicht zur Veranstaltung gegangen bist, hat die Veranstaltung für dich nicht existiert. Und was nicht ist, kannst du später auch nicht für die Prüfung verwenden.

 

Belegte, leere Plätze

Du bewirbst dich für dutzende Veranstaltungen des selben Moduls, aber kriegst nirgends einen Platz. Also beschließt du ,die Veranstaltung in einem späteren Semester nochmal zu belegen. Im späteren Semester kommen aber nochmal 4000-10-000 neue Studenten und du kriegst wieder keinen Platz. Du bist nun im 8. Semester, dein Studium ist aber noch im 3. Semester. Die beschissenste Situation, die viele nur all zugut nachvollziehen können. Beschissener ist aber, dass die Veranstaltungen zwar voll, die Hörsäle aber immer leerer zu werden scheinen. Das liegt einfach daran, dass viele, aus Gründen, die ich oben beschrieb, nicht zur Veranstaltung kommen. Ein Hörsaal voll leerer, aber gleichzeitig belegter Plätze. Sei jetzt schlau und nutze die Chance. Auch wenn die Veranstaltung im Moment voll-belegt ist, es gibt immer Teilnehmer, die den Kurs nach der 2./3. Sitzung aufgeben. Es lohnt sich also, einfach mal hinzugehen, zu sitzen und abzuwarten.

 

Sozialleben

So plump es klingt und so oft du es auch gehört haben solltest: Die Uni ist der beste Ort zum Knüpfen neuer Kontakte. Ob in einer Veranstaltung, in der Schlange vor dem Infocenter, auf dem Campus beim rauchen, auf der Uniwiese beim sonnen oder auf Klo beim frisch machen, überall in und um die Uni herum können sich Möglichkeiten ergeben, den tristen Unialltag zu versüßen. Dir sympathische, gleichgesinnte Menschen findest du am ehesten in der Uni. Mit den Freunden, die du in der Uni kennengelernt hast, kannst du dann auch zur nächsten Studentenparty gemeinsam aufbrechen und musst nicht wie ein Tropf einsam in der Ecke stehen. Du kannst natürlich auch dich der heutigen digitalisierten Welt anpassen und durch Facebook, Whatsapp und Co. deine neuen Freundesgruppen bilden. Aber das soziale Band, was da entsteht, ist nicht viel stärker als das des Tindermatchs, das du letzte Nacht hattest.

Bildquelle: flickr

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Über Juditha Dordich

Ich würde mich ja Slam Poet nennen, wenn ich regelmäßig auf einer Bühne wäre. Ich würde mich ja Autor nennen, wenn ich regelmäßig veröffentlichen würde. Ich würde mich ja Student nennen, wenn ich regelmäßig die Universität besuchen würde. Könnte ich Barré spielen ohne eine Fingerschiene am nächsten Tag anlegen zu müssen, würde ich mich Musiker nennen. Ich nenne mich aber Juditha Dordich. Ich lese und schreibe und veröffentliche zu Themen wie Kultur, Wirtschaft, Popkultur, Gesellschaft, Ideologie, Philosophie, Subkultur,versteckt-marxistische Auffassung in Haftbefehls "Ich nehm dir alles weg", und mir wunderlich erscheinenden Phänomene des alltäglichen Lebens. Mein Name ist (unter anderem) Juditha Dordich. Ich bin gekommen, um zu bleiben.

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