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Figuren aus der Sesamstraße in Regenmäntel gekleidet unterhalten sich - Der Chemiestudent.

Fauna des Campus: Der Chemiestudent

Der Chemiestudent (Discipulus displosionis) ist eine hochentzündliche, gasförmige Spezies aus der Gattung der Naturwissenschaftler (Discipuli nerdi). Wie üblich bei in Laboren beheimateten und gasförmigen Personengruppen, ist der Menschheit nur wenig über diese Spezies bekannt.

Der Chemiestudent: Artenvielfalt

Der Chemiker lässt sich – da es nur zwei Gründe dafür gibt, sich für ein Chemiestudium zu entscheiden – grob in zwei Arten unterscheiden: Den „Lauch“ (wissenschaftlicher Terminus) und den „Heisenberg“.

Die Masse an „Lauchen“ an Hochschulen gilt als Indikator für den Grad des Versagens von Gesellschaft und Bildungssystem. Denn während Hipsterbiologen durch ihre fancy Studiengänge „Zellbiologie“, „Life Science“ und „Meeresbiologie“ flanieren (selbst „Chemie“ ist mit der Vorsilbe „Bio-“ ein hipperer Studiengang) und Physiker ihre soziale Unfähigkeit immerhin mit überragendem Intellekt ausgleichen können, ist die Chemie als solche weder Hort der Coolness noch der übermäßigen Intelligenz. Der „Lauch“, ein Verstoßener der Gesellschaft, der zwei Facebookfreunde hat und Nickelback hört, wählt daher bewusst den Studiengang „Chemie“, nicht nur um unter Gleichentsinnten zu sein, sondern auch da er sich unangemessen stark an Explosionen und Feuer erfreuen kann.

Der „Heisenberg“ hingegen muss irgendwann in seinem Abiturstadium durch einen Geheimtipp die amerikanische TV-Serie „Breaking Bad“ für sich entdeckt und bei einem staffelübergreifenden Marathon vitale Hirnfunktionen weggekifft haben. Gegenüber anderen Studenten verhält sich der Heisenberg zumeist eher in sich gekehrt, verbringt viel Zeit in der Küche (seines Vans) und pflegt eher Kontakte wirtschaftlicher Natur. Bei dem gemeinen Philosophie- und/oder Langzeitstudenten gilt er allerdings als faszinierend beliebt.

Der Chemiestudent: Lebensziel

Lebensziel eines jeden Chemikers ist naturgemäß die Edelgaskonfiguration. Sollte ein Subjekt dieser Spezies allerdings nach circa sieben Semestern merken, dass das eine eher optimistische Zielsetzung ist, formulieren dessen Außenelektronen Kompromisse: Während der „Lauch“ erst Erfüllung darin findet, die Universität durch Selbstgebautes explodieren und niederbrennen zu sehen, ist der „Heisenberg“ mit dicken Geldkoffern schon lange auf dem Weg über die Grenze… Bitch.

+++Wichtiger Überlebenshinweis: Chemiker sind ungefährlich, solange stets Sie derjenige sind, der klopft.+++

Weitere Fauna des Campus-Teile:

Bildrechte: darkdackel

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