15 Dinge, die du in deinem Studium nicht verpassen solltest - Studiblog
Home » StudiAlltag » 15 Dinge, die du in deinem Studium nicht verpassen solltest
15 Dinge, die du in deinem Studium nicht verpassen solltest

15 Dinge, die du in deinem Studium nicht verpassen solltest

1. An einem anderen Ort aufwachen

In einem fremden Bett aufwachen muss mindestens einmal in jedem Studentenleben drinnen sein. Es kann auch der Boden der Nachbar-WG sein, wenn alles andere nicht eurem moralischem Kompass entspricht. Oder auch einfach eine Parkbank. Für die Extremeren unter euch empfehle ich das Aufwachen in einer anderen Stadt oder einem anderen Land. Es ist immer wieder witzig, wenn man wach wird, sich in einem beschaulichen Dörfchen in Polen befindet und kein Wort von dem versteht, was die Personen, die besorgt um einen herum stehen, sagen.

2. Ein neues Trinkspiel lernen

Everybody shots, shots, shots!!! Vermutlich ist die Studentenzeit die Zeit, in der ihr am meisten trinkt. Wobei die Schulzeit auch schon hart war, gebe ich zu. Jetzt ist es an der Zeit neue Methoden zu erdenken, um das Trinken interessanter zu gestalten. Wenn man schon zum 1000. Mal eine Runde Looping Louie spielt, braucht man einfach etwas Abwechslung. Erfindet ein Trinkspiel, das zu euch und euren Freunden passt und eure Studienzeit wird unvergesslich werden.

3. Nie zur Vorlesung gehen und trotzdem Klausur schreiben

Der Klassiker. Es gibt diese eine Vorlesung, die einfach sooooo langweilig ist, dass man jedes Mal einschläft und schließlich beschließt nicht mehr hinzugehen, da das Bett doch bequemer ist als die Sitze im Hörsaal. Acht Uhr ist einfach unmenschlich. Ihr habt euch aber natürlich für die Klausur angemeldet und abmelden erscheint euch irgendwie feige. Ihr habt jetzt in der Nacht vor der Klausur die Folien durchgearbeitet und fühlt euch leicht gerädert. Macht euch keine Sorgen, ihr schafft das. Da musste jeder mal durch.

4. Mit Kater ein Referat halten

Ja, das ist auch jedem Mal passiert. “Ich bin zwar immer noch ziemlich betrunken, aber ich werde jetzt ein Referat halten” sollte eigentlich das obligatorische “Hallo ich bin … und ich möchte euch heute etwas über … erzählen” ersetzen. Versucht etwas Abstand zu euren Kommilitonen sowie dem/der Dozent/in zu halten sonst können sie eure Fahne, den Angstschweiß und den Sexgeruch riechen. Für extreme Fälle empfehle ich das Tragen einer Sonnenbrille (das Licht im Seminarraum bereitet manchmal echt Kopfschmerzen) und ein bis zehn Aspirin.

5. Kochen lernen

Man hat endlich das elterliche Nest verlassen und wohnt zum (wahrscheinlich) ersten Mal alleine. Ihr stellt fest, dass McDonalds und Subway auf Dauer nicht richtig satt machen und die Jeans vom letzten Jahr irgendwie nicht mehr zu geht. Jetzt heißt es: Ran an die Töpfe! Ein Gericht sollte man zumindest kochen können … falls mal die Eltern zu Besuch kommen. Nudeln und Ketchup zählen leider nicht – zumindest hat meine Mama mir das gesagt, als ich stolz Pasta à la Heinz servierte.

6. Ein Auslandssemester machen

Das Auslandssemester ist eigentlich so wie Malle – nur ein Semester lang halt. Ihr müsst vorher wissen, ob ihr euch das zu traut, aber wenn ihr Durchhaltevermögen mitbringt, sollte es machbar sein. Habt ihr euch für das Auslandssemester entschieden, bedeutet das jetzt für euch: Sechs Monate nur trinken, essen, schlafen und neue Leute kennen lernen. Ach ja, und Prüfungen habt ihr am Ende natürlich auch noch. Das sollte euch als Erasmus – Student/in allerdings nicht so schwer fallen. Verlasst euch auf eine gesunde Mischung aus euren Fähigkeiten, euch mit Hand und Fuß zu verständigen, und einer gehörigen Portion Mitleid, die jede/r Dozent/in für arme Erasmus – Studenten/innen hat.

7. Freunde finden

Im Studium seid ihr von so vielen tollen, schlauen Menschen umgeben und ihr freundet euch vermutlich mit keinem davon an, sondern mit einem der faulen Säcke, die mit euch in der letzten Reihe vom Hörsaal Serien auf dem Laptop gucken. Falls ihr in der ersten Reihe sitzt, seid beruhigt, auch ihr werdet euch mit jemandem anfreunden – dem/der Dozenten/in, auch schön! Die Studienzeit ist besonders prägend und man verbringt viel Zeit gemeinsam beim Lernen und beim Feiern. Nichts schweißt mehr zusammen, als gemeinsam einen Bergtroll zu erledigen … ach nee ich meine Bachelor.

8. Etwas mit jemandem von der Uni anfangen

In eurer Vorlesung sitzt schon seit einigen Wochen diese Person, auf die ihr einfach ein Auge geworfen habt. Metaphorisch versteht sich – außer ihr studiert zusammen Medizin. Da ihr nüchtern viel zu schüchtern seid und außerdem nicht mehr zur Vorlesung gehen wollt, nutzt die Chance, die sich bei der nächsten Uniparty ergibt, und sprecht diese Person an! Alles, was ihr zu verlieren habt, sind die sieben Euro, die ihr für Vodka Red Bull ausgegeben habt, um spendabel und jugendlich zu wirken. Alles, was ihr zu gewinnen habt, ist eine durchtanzte Nacht und eine Menge Spaß.

9. Einen Freund/eine Freundin an seiner/ihrer Uni besuchen

Jede Uni ist ein bisschen anders und eure beste/r Freund/in fragt euch ja sowieso schon seit einem Jahr, wann ihr endlich mal vorbei kommt. Ein kleiner Roadtrip (oder Flixbustrip) durch Deutschland und ihr könnt das Studentenleben in einer anderen Stadt erleben. Ein Pluspunkt ist es, wenn ihr Freunde habt, die in den Niederlanden, Großbritannien oder sogar den USA studieren. Sofort besuchen! Kondome sowie Alkohol und Longpapes nicht vergessen!

10. Einen Walk of Shame hinter sich bringen

Ja, auch das muss sein. Schließlich muss man als Student/in lernen, Verantwortung für das eigene Handeln zu tragen. Dafür, dass ihr eine tolle Nacht hattet, müsst ihr da jetzt halt durch. Und das mussten die meisten von uns schon ein bis hundert Mal. Ich würde sagen Augen zu und durch. Warnung: Bei WGs kann es oft passieren, dass die Mitbewohner/innen euch applaudierend im Wohnzimmer erwarten, wenn ihr fertig seid. Tragt es mit Würde und bedankt euch höflich und bescheiden für den Applaus.

11. Sich verlieben

Ohhhh ja! Nie wieder habt ihr so eine große Auswahl an jungen (oder auch etwas älteren) paarungswilligen Menschen wie an der Universität. Außer ihr werdet Professor, dann habt ihr jedes Jahr diese Auswahl. Eigentlich eine gute Idee, wenn man so drüber nachdenkt … das erklärt einiges. Falls ihr nicht vorhabt, ewig an der Uni zu bleiben, dann ist jetzt eure Chance. Jetzt seid ihr noch jung genug, um euch so richtig zu verlieben und jemanden kennen zu lernen, der euch erst das Gefühl gibt, der wichtigste Mensch auf der Welt zu sein, und dann auf eurem Herz rumtrampelt als wärt ihr ein Häufchen Scheiße. Äh sorry, ich meinte vielleicht ist es sogar der/die Eine.

12. Eine komplette Serie in einem Tag gucken

Nie wieder wird man in den Luxus kommen, tagelang zu hause rum zu sitzen und nichts zu tun. Jaja, ich weiß ihr lernt alle sooo krass viel, ich hab nur den Studiengang für die Faulen. Schon gut. Wenn ihr schlau wart und das richtige Studium (das für Faule) gewählt habt, sucht euch eine gute Serie aus, macht es euch mit Tequila und Nachos bequem und gebt euch die komplette Serie. Danach fühlt ihr euch ein bisschen ekelhaft und irgendwie müde. Zeit fürs Bett. Besonders in den Semesterferien empfiehlt sich diese Tagesplanung, man kann es auch auf ganze Wochen oder Monate erweitern. Dabei empfiehlt es sich stets die gleiche Jogginghose zu tragen, bei der Essen- und Getränkewahl aber ab und zu auf Pizza und Vodka umzusteigen.

13. Der/die Letzte im Club sein

Ist es nicht unser aller Fantasie, am längsten von allen durch zu halten und nachdem alle anderen schon gegangen sind, weiter Party zu machen? Im Studium bist du alt genug, um so lange weg zu bleiben wie du willst, aber noch so jung, um genug Energie zu haben, bis sechs Uhr morgens zu tanzen. Das Gefühl als Letzter/Letzte von den Türstehern auf persönliche Einladung aus dem Club geleitet zu werden, hat ziemlichen Style.

14. In eine WG ziehen

Nach der Studienzeit (wenn ihr so Mitte 40 seid) wird es irgendwann nicht mehr so gerne gesehen, wenn man im Berufsleben steht und trotzdem in einer WG wohnt, deswegen nutzt die Chance, so lange ihr sie habt. Ich meine, wo sonst kann es einem passieren, dass der Mitbewohner Joghurt so lange stehen lässt, so dass sich ein blaues Fell bildet oder dass man nachts von der einen Seite mit lauter Electro Musik beschallt wird, während auf der anderen ein Orgasmus auf den nächsten folgt?

15. Einen Abschluss machen

Ich habe mal gehört es gibt Leute, die an die Uni gehen, um dort einen Abschluss zu erwerben. Ich dachte am Anfang immer das wäre so ein Codewort für eine neue Droge, die ich nicht kenne. Aber nein, ich wurde eines Besseren belehrt. Damit kann man später arbeiten. Ich weiß auch nicht, warum man jetzt wiederum arbeiten will, aber jedenfalls gehört es anscheinend zum Studium dazu. Vergesst also nicht vor lauter Spaß haben, saufen und Leute kennen lernen, dass ihr an der Uni seid, um am Ende behaupten zu können, ihr wärt schlauer als vorher.

Gifs: giphy

Diesen Inhalt teilenTweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Email this to someoneShare on TumblrPin on Pinterest

Über BubblegumBitch

Ich hab versucht, das Doppelleben abzubrechen, doch bin gefangen in einer Welt zwischen Hörsälen und Abstürzen auf Clubtoiletten. Kann mich nicht entscheiden, ob Hausarbeiten oder Backpacking, Kaffee in der Bibliothek oder Tequila Shots auf Festivals. Bin hin-und hergerissen zwischen Klausurenphase und Nebenjob, WG-Partys und Referaten.

Schau mal

2 Lego-Sturmtruppler von Stars Wars tragen einen weiteren Sturmtruppler mit einer grünen Liege nach einem Unfall - Die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung – Ist sie als Student nötig?

– In Kooperation mit CosmosDirekt – Mit dem Einstieg in den Berufsalltag müssen wir Studenten …



Für eine uneingeschränkte Nutzung unserer Website werden Cookies benötigt. Bitte stimme der Verwendung von Cookies zu, um alle Funktionen der Website nutzen zu können. Weitere Informationen

Cookies sind kleine Dateien, die es ermöglichen, auf dem Zugriffsgerät der Nutzer (PC, Smartphone o.ä.) spezifische, auf das Gerät bezogene Informationen zu speichern. Sie dienen zum einem der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und damit den Nutzern (z.B. Speicherung von Logindaten). Zum anderen dienen sie, um die statistische Daten der Webseitennutzung zu erfassen und sie zwecks Verbesserung des Angebotes analysieren zu können. Die Nutzer können auf den Einsatz der Cookies Einfluss nehmen. Die meisten Browser verfügen eine Option mit der das Speichern von Cookies eingeschränkt oder komplett verhindert wird. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung und insbesondere der Nutzungskomfort ohne Cookies eingeschränkt werden. Mit dem Aufenthalt auf dieser Website akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

Schließen