6 Dinge, die ich im Medizin-Studium anders machen würde
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Tisch voll mit Utensilien als Symbol für die 6 Dinge ich anders machen würde wenn ich nochmal Medizin studieren würde

6 Dinge, die ich anders machen würde, wenn ich noch einmal Medizin studieren könnte

#1 Belege aufbewahren

Sich vorher informieren, was man alles steuerlich ans Ausgaben geltend machen kann, die man während des Studiums hat. Während eines so langen Studiums wie dem der Medizin sammelt sich nämlich einiges an. Gut, wenn man dann die Belege aufbewahrt und so im ersten Jahr sein zu versteuerndes Einkommen ordentlich senken und somit Steuern sparen kann.

#2 Study the fundamentals

Ganz klar, so einige Kurse in der Vorklinik sind irrelevant für den weiteren Weg im Medizinstudium und rauschen einfach so vorbei. Aber gerade die großen Fächer wie Biochemie, Physiologie und Anatomie sollte man nicht nur auf Kurzzeitgedächtnis für die Prüfung lernen, denn sie kommen immer und immer wieder in fast allen klinischen Fächern vor. Dann ist man froh, wenn man eine gute Basis hat, auf die man bauen kann.

#3 Praktika ernst nehmen

Die klinischen Praktika sind eine super Möglichkeit, das Untersuchen und andere praktische Fertigkeiten zu lernen mit dem Freifahrtschein, sich dumm anstellen zu dürfen und alles fragen zu können, wie banal die Frage auch sein mag. Später dann im PJ ist es nur peinlich, wenn man die einfachsten Sachen nicht sicher beherrscht, nur weil man damals im Semester schnell weg wollte.

#4 Famulaturen zur Orientierung nutzen

Das Studium geht schneller vorbei als man denkt und dann steht man da und weiß immer noch nicht, in welche Richtung es gehen soll und das geht der Mehrheit der Absolventen so!

Und da wäre man dann froh, wenn man wirklich Einblicke gewonnen hätte in die verschiedenen Disziplinen, die für den weiteren Berufsweg in Frage kämen, so verlockend Famulaturen auf den Malediven auch sein mögen.

Später bewahrt es einen vor dem „Das hätte ich mir ganz anders vorgestellt“-Moment.

#5 Doktorarbeit vor Arbeitsbeginn abschließen

Wenn man sich dazu entschließt, zu promovieren, dann sollte man versuchen, die Doktorarbeit vor Arbeitsbeginn abzuschließen. Sätze wie „die schreibe ich dann halt am Wochenende oder im dienstfrei“ hört man oft, das klappt aber nur sehr selten. Meistens ändern sich diese Aussagen dann nach 2-3 Jahren Arbeit in die Richtung: „Ja die Doktorarbeit ist fertig, ich müsste sie nur noch zusammenschreiben.“ und das passiert in den seltensten Fällen. Also: wenn ihr auf die zwei Buchstaben und den Punkt wert legt, macht sie vor Arbeitsbeginn fertig

#6 Vitamin B ist King

Wenn man sich sicher ist, seinen Facharzt in einer bestimmten selteneren Disziplin oder an einem Wunschkrankenhaus machen zu wollen, empfiehlt es sich, so früh wie möglich mit dem „netzwerken“ zu beginnen. Das heißt Famulaturen, PJ usw. vor Ort machen, damit das „Gesicht“ schon bekannt ist und man die jeweiligen Ansprechpartner persönlich kennt. Das gibt einem die besten Chancen, weit vor Notendurchschnitt oder Initiativbewerbung, dort später auch anfangen zu können.

 

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Über Phil Rückert

Mein Name ist Phil und ich bin Medizinstudent aus Würzburg. Neben meinem Medizinstudium arbeite ich an meinem Startup Wisephants - Das Portal für Mediziner

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  • Julia Schulze

    Ich dachte da kommen mal ein paar wirkliche weisheiten. So wie: ich hätte mehr leben sollen.. Schade eigentlich.



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