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Nach Shitstorm – Analseminar an der Uni Köln abgesagt

Eigentlich könnte man die Schlagzeile der BILD einfach so für sich stehen lassen, denn wie alle wissen, produziert das Blatt eh nur Shit. (Applaus für diese Überleitung)

Wer auch immer den Artikel verfasst hat, einige High-Fives der Redaktion werden ihm für diese Schlagzeile sicher gewesen sein.

Für alle, die wissen wollen, was es mit dem Seminar auf sich hat, hier eine kurze Erklärung.

Der Sexualpädagoge Marco Kammholz (27) wollte auf dem Gelände der Uni Köln ein Seminar geben zum Thema (Achtung festhalten):

„Anal verkehren. Ein Workshop für Arschficker_Innen und die, die es vielleicht werden wollen“

Statt den Dozenten für seine genderfreundliche Formulierung zu loben, gab es jedoch Kritik an der Wortwahl des Pädagogen.

In dem inzwischen gelöschten Facebook Event heißt es:

Es werde „fehlendes Wissen um Tipps & Tricks, die zu einer lustvollen Verwirklichung sexueller Phantasien und Wünsche verhelfen können“ vermittelt. „Die Veranstaltung sucht die methodisch-spielerische und inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Analverkehr.“ „Wie soll denn da was rein passen?“, „Welche Hilfsmittel gibt es?“, „Was gilt es anatomisch zu beachten?“ oder „Wer f**** hier wen?“

Dem Studierendenausschuss der Vollversammlung (StAVV) passte die Wortwahl überhaupt nicht, sodass die Veranstaltung damit am Arsch  abgesagt wurde.

Warum sollte das Seminar überhaupt stattfinden?

Der Hauptgrund, der uns dazu veranlasst hat, den Workshop zu veranstalten war es, diese spezielle Sexualpraktik zu enttabuisieren und die Auseinandersetzung mit analer Berührung für Interessierte zu ermöglichen. (StAVV)

Offensichtlich hat sich der StAVV  […als Bestandteil einer pädagogischen Ausbildung eine positive und inklusive Kommunikation bzgl. Sexualität, die vielfältige Begehrensweisen wertschätzt..] gewünscht.

Schade, denn vielleicht hätte die offene Sprache einigen potentiellen Arschficker_Innen doch den einer oder anderen Hinweis gegeben.

Für alle, die jetzt enttäuscht mit ihrer Tube Gleitgel nichts anzufangen wissen, können wir nur die Erlebnisse unserer von Sexkatastrophen geplagten Autorin Payday empfehlen.

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Über Matthias

Hi, ich bin Matthias und blogge aus meinem Studentenleben oder schreibe Kurzgeschichten.

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