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Toleranzbereich zwischen 0 und Mensch

Toleranzbereich zwischen 0 und Mensch

 

Toleranz ist ein Wort. Damit wäre dieser Text schon zuende, wären da nicht die Wellen, die dieses Wort schlägt: Toleranz in Politik, Toleranz in Gesellschaft, Toleranz bei Religions-, Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz gegenüber Andersdenkenden und so weiter. Überall hört man Toleranz. Gerade Schwule haben dieses Wort für sich beansprucht wie keine andere Gruppe.

Die Menschen sind tolerant…….. sagen sie zumindest von sich. Ist das so? Nein. Wer begibt sich dabei aufs Glatteis? Ich.

Toleranz kann man lernen, haben sie gesagt. Doch wer sie „gelernt“ hat, verlernt sie schnell wieder und lässt sie verkommen wie eine Primel im Schlamm; schließlich behauptet der Mensch von sich: „Ich bin tolerant“ und ruht sich darauf aus. In der Schule ist das mit guten Noten auch so: Ruht man sich auf seinen Zweien aus, wird man irgendwann eine vier oder fünf bekommen, weil man nichts mehr gemacht hat!

Beispiele:

  1. Jemand sagt: „Ich habe nichts gegen Schwule. Soll jeder so glücklich werden, wie er es will.“ Sieht dieser Jemand plötzlich draußen zwei Schwule, wie sie sich küssen oder Händchen halten, dann wendet sich das Blatt und plötzlich heißt es: „Oh man, können die das nicht zuhause machen und nicht in der Öffentlichkeit? Ist ja ekelig!“ Wo ist die Toleranz geblieben? Sie wurde geschlagen mit Hieben.
  2. Jemand sagt: „Die Flüchtlinge sollen kommen. Sie sind eine Bereicherung für unser Land.“ Begeht ein Asylant aber EINMAL eine Straftat, so heißt es gleich: „Die sind doch alle kriminell.“ Dabei begehen auch genug Deutsche oder andere Leute Straftaten.
  3. Die Polizei: dein Freund und Helfer. Ja, das sagt man so. Und viele viele Menschen nehmen das zu wörtlich. Zum Teil wird wegen jeder Kleinigkeit die Polizei gerufen anstatt entweder selbst die Initiative in die Hand zu nehmen oder einfach zu sagen: „Och, is mir auch egal, was die machen.“ Nein! Stattdessen hetzen sie einem sprichwörtlich die Polizei auf den Hals… wegen jeder Kleinigkeit!!! Vergleichen könnte man das mit der Religionskritik Sigmund Freuds, der Gott als jemanden sieht, auf den die Menschen ihre Verantwortung schieben und ohne den nichts geht; es bereinigt die Seele zu wissen, dass da einer ist, der alles für einen macht. So ist das bei den Menschen und der Polizei auch: die Polizei macht alles, wozu sich die Menschen alleine nicht im Stande sehen: also alles. Siewälzen die Verantwortung und ihren „Mut“ auf die Polizei ab, denn die kann ja alles. Wenn man hört, dass die Polizei wegen einer Obdachlosen gerufen wird, die sich bei einer Haltestelle nur unterstellen wollte, und dann jemand die Frechheit besitzt, die Polizei zu rufen, weil derjenige sich von der Obdachlosen genervt fühlt, dann weiß man nicht, wie man toleranzmäßig ist!

Das sind nur drei Beispiele, um mal zu zeigen, dass bei Toleranz  eben nicht gilt „nomen est omen“. Da ist der Name auch nicht Programm. Man behauptet von sich immer sie zu haben, um vor anderen gut dazustehen, doch wenn wirklich mal irgendwas passiert oder einem etwas auch nur ansatzweise komisch vorkommt, fliegt die Toleranz wie Kotze über Bord.

Man sollte sich einfach mal entspannen und viel lockerer an die Dinge rangehen. Die Italiener machen das schon seit Jahr und Tag und siehe da: sie haben (zusammen mit den Spanier, die ebenso leben) die höchste Lebenserwartung in ganz Europa. Denkt darüber mal nach und eignet euch Lockerheit und RICHTIGE Toleranz an, die jeden Sturm auf See aushält.

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Über AKkstudent93

Andreas Kaufeld, 23, Student Köln (Latein, evangelische Theologie) Hobbies: Musik, Fernsehen, Italienisch, chillen, schreiben Das Schreiben macht Spaß, es macht sehr viel Spaß; manchmal macht es sogar so viel Spaß, dass man vergisst, wie spaßig etwas ist. Ich schreibe gerne über große und kleine Dinge des Alltags oder auch einfach etwas Kreatives, was mir beim Warten auf die Bahn oder bei einem Spaziergang oder einfach so einfällt; das gefällt dann sehr, es umzusetzen. Ich hoffe natürlich auch, dass es den Lesenden (also euch) gefällt :) .

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