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Chinesischer Urlauber wird versehentlich Flüchtling in Dülmen

Es gibt Geschichten, die kannste dir nicht ausdenken. Ein 31-jähriger chinesischer Urlauber wird am Flughafen in Stuttgart bestohlen. Soweit-so gut, bzw. normal. Doch die Geschichte, die übrigens hier beim WDR ans Licht gekommen ist, nimmt ihren dramatischen Lauf. Statt auf einer Polizeiwache landet der Urlauber im Rathaus und gerät in die Mühlen des sorgsam arbeitenden Flüchtlingsdezernats in Heidelberg. Dort werden dem Chinesen pflichtbewusst im Tausch gegen Reisepass und Fingerabdrücke Flüchtlingsdokumente ausgestellt und ein Platz im hunderten Kilometer entfernten Flüchtlingsheim organisiert. Dort lebte er dann etwa eine Woche, bis er einem Mitarbeiter des roten Kreuzes auffiel.

Ende vom Lied: Mit einer Sprach-App kam heraus, dass der Mann eigentlich nur “Im Ausland spazieren gehen wollte, nämlich noch in Italien und Frankreich”.

So tragisch die Geschichte auch sein mag, ist sie dennoch absolut filmreif. Der freundliche Chinese hat sich von den wie ein Uhrwerk arbeitenden deutschen Mitarbeitern durch den Asyl-Dschungel führen lassen, ärztliche Untersuchungen durchführen lassen und sogar Taschengeld angenommen.

Am Ende gab es einen freundlichen Abschied. Schlusswort des Urlaubers: Er habe sich Europa etwas anders vorgestellt.

Schlecky Silberstein hat auch schon das passende Filmplakat am Start:

dulmen

 

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