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Günstig reisen – 10 Tipps

Jajaaa vorlesungsfreie Zeit bedeutet nicht gleich Semesterferien, aber manchmal schafft man es ja doch, sich ein paar Tage frei zu schaufeln und sich endlich einen wohlverdienten Urlaub zu gönnen. Da wir aber alle arme Studenten sind, stellt sich die Frage wie man das ganze finanzieren kann. Günstig reisen kann so einfach sein. Deswegen gebe ich euch jetzt zehn wertvolle Tipps wie ihr Geld sparen könnt, wenn ihr verreist.

1. Reiseziel

Natürlich ist es klar, dass bestimmte Orte besonders beliebt sind und das auch zu bestimmten Zeiten. Gerade diese Orte und Zeiten solltet ihr meiden, da ihr als Studenten zeitlich flexibel seid und außerhalb der Hauptsaison verreisen könnt. Zudem solltet ihr extrem beliebte Orte bzw. Stadtteile meiden, da dort natürlich ein Urlaub mehr kostet als in kleinen “Geheimtipps”. Für Sommerurlaube gilt, dass man am besten an etwas unbekanntere Orte in der Nähe von größeren Urlaubsorten reist, da diese das gleiche bieten, aber günstiger sind. Bei Städtetrips geht es natürlich um eine bestimmte Stadt, aber natürlich kann man auch da mal etwas Außergewöhnliches ausprobieren und in eine Stadt reisen, die nicht so bekannt, aber dafür auch nicht so von Touristen übersät ist.

2. Preise vergleichen

Ja, man sollte den Urlaub nicht bis ins kleinste Detail planen, aber gerade eure Anreise und eure Unterkunft solltet ihr definitiv planen, um so Geld zu sparen. Klar, es wäre nice einfach zum Flughafen zu fahren und direkt loszufliegen, aber so leicht ist es meistens nicht (wobei es da manchmal auch Last Minute Schnäppchen gibt). Falls ihr die Möglichkeit habt und im Voraus wisst, wann ihr in den Urlaub fahren wollt, dann solltet ihr vor allem eines tun: Preise vergleichen. Es lohnt sich, einfach mal ein bisschen im Internet zu schauen, wie viel man für verschiedene Anreisemöglichkeiten zahlen würde und wie viel man für verschiedene Unterkünfte zahlen würde, um sich einen groben Überblick zu verschaffen. Ihr könnt z.B. mal auf waymate schauen, dort werden verschiedene Transportmöglichkeiten (Busse, Züge, Flüge) miteinander verglichen.

3. Urlaubsportale

Jeder kennt verschiedene Seiten, auf denen Urlaubsschnäppchen, Error Fares, Hotelgutscheine und ähnliches veröffentlicht werden. Es lohnt sich tatsächlich einen Blick zu wagen und nach Schnäppchen zu stöbern, auch hier gilt wieder die Flexibilität, da zwar immer mit günstigen Preisen geworben wird, aber diese nur für bestimmte Zeiträume gelten. Prinzipiell bekommt man aber einen guten Überblick über potenzielle Reiseziele, die manchmal günstig zu haben sind und sich lohnen. Auch Specials findet man auf solchen Seiten z.B. Blind Booking.

4. Transport

Wie bereits erwähnt bietet sich waymate erstmal zum allgemeinen Abgleich an. Falls Bahn und Bus gar nicht in Frage kommen, könnt ihr direkt auf skyscanner schauen. Dort solltet ihr raus finden, an welchem Tag ihr euren Flug zum geringsten Preis bekommt. Wenn ihr nach Anreisemöglichkeiten sucht, dann tut dies am besten im Inkognito-Fenster. Ob es ein Mythos ist oder nicht, habe ich nicht klären können, aber angeblich werden euch beim wiederholten Suchen nach Flügen immer höhere Preise angezeigt, als beim Mal davor. Außerdem sind bei einer Buchung nachts und dienstags – das klingt grad so nach Verschwörungstheorie – die Flugpreise niedriger. Ihr könnt auch mal versuchen benachbarten Flughäfen in eure Suche mit ein zu beziehen, damit könnt ihr meist auch noch mal ein Ersparnis verbuchen.

5. Unterkunft

Meine absolute Empfehlung gilt airbnb, ihr könnt zwischen verschiedenen Varianten der Unterkunft wählen, aber es ist immer privater und günstiger als im Hotel. Zudem lernt ihr über euren Gastgeber viel schneller die Stadt/Gegend kennen und erfahrt wertvolle Geheimtipps. Manchmal bekommt ihr auch eine Karte der Stadt oder Umgebung, kleine Willkommensgeschenke, jeden Morgen ein Frühstück, dürft Waschmaschine und Handtücher mitbenutzen. Man kann wirklich sehr viel Glück haben, wenn man einen airbnb-Gastgeber wählt.

Eine weitere Option für diejenigen unter uns, die komplett pleite sind, ist Couchsurfing. Hier könnt ihr gratis bei Fremden übernachten und revanchiert euch, in dem ihr ihnen etwas über euer Land, Kultur, Interessen erzählt, für sie kocht oder ihnen Musik vorspielt. So ein bisschen Hippie Kram halt. Wenn ihr euch das vorstellen könnt, meldet euch auf den jeweiligen Webseiten an und spart einen Haufen Geld im Vergleich zu den Urlaubern, die ins Hotel gehen. Zudem habt ihr keine nervigen Familien, keine typischen Touris und die besten Geheimtipps von Locals, die man nur kriegen kann.

6. Zeitlich flexibel sein

Das wichtigste beim Reisen ist, dass man zeitlich flexibel sein muss. Für alle oben genannten Punkte, spielt der Zeitraum eine wichtige Rolle. Flüge können von dem einen auf den anderen Tag so viel günstiger oder teurer sein. Es gibt nämlich natürlich beliebte Tage, an denen man fliegt und auch beliebte Reisezeiten. Das gleiche gilt auch für die Unterkünfte und für andere Anreisemöglichkeiten. Gerade wenn ihr mal auf Urlaubsportalen wie Urlaubspiraten schaut, seht ihr, dass es meistens die Angebote für einen ganz bestimmten Zeitraum gibt.

Auch im Voraus buchen (oder ganz ganz knapp vorher) ist ein wichtiger Aspekt, der euch ein paar Euro einsparen kann. Man sollte einen Flug z.B. am besten acht Wochen vor Reisebeginn buchen. Besonders, wenn es sich um Langstreckenflüge handelt, solltet ihr im Voraus buchen, um Geld zu sparen. Als Student hat man oft den Vorteil, dass man “nur” die Uni und einen Nebenjob hat, also etwas flexibler ist, als jemand, der Vollzeit arbeitet. Diesen Vorteil sollte man ausnutzen.

7. Ferienhaus

Ein anderer Tipp ist es, sich ein Ferienhaus (z.B. über airbnb) zu mieten und sich selbst zu versorgen. Anstatt immer essen zu gehen oder für Halbpension im Hotel zu zahlen, kann man sich auch ganz einfach im Urlaubsort mit lokalen Köstlichkeiten eindecken und ein leckeres Essen kochen. Auch hier hat man mehr Privatsphäre als im Hotel und kann je nach Größe des Hauses mit einer unterschiedlichen Anzahl von Personen anreisen. Der Preis für das Haus wird dann natürlich durch alle Beteiligten geteilt und so kann man auch einiges an Geld sparen.

8. Fortbewegung vor Ort

Klar, es gibt bestimmt auch unter euch ein paar Leute, die sehr viel Auto fahren, aber seien wir mal ehrlich: die meisten Studenten nutzen sowieso den öffentlichen Nahverkehr und wieso sollte das im Urlaub anders sein? Ob es die Metro in Paris mit ihren nach Themen gestalteten Stationen oder die rote Tram in Wien ist, bei der Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln seht ihr einfach unglaublich viel, das sehenswert und interessant ist. Zudem lernt man einiges über die Einheimischen z.B. dass die meisten Briten wirklich so höflich sind wie man sagt und sich auf jeder Rolltreppe schön auf eine Seite stellen, sodass ein Gang entsteht, den man hochlaufen kann.

Natürlich kommt es drauf an, was für eine Art von Urlaub ihr macht. In Großstädten sind die Streckennetze gut ausgebaut und vielleicht rennt ihr beim Aussteigen zufällig in einen Secret Gig einer unbekannten Band. Aber wenn ihr in einer gottverlassenen Gegend drei Stunden auf den einzigen Bus wartet und das nächste Dorf mit fünf Einwohnern zu weit entfernt ist, um zu laufen, dann macht das natürlich nicht viel Sinn. Für Naturliebhaber empfiehlt es sich also eher, einen Mietwagen zu nehmen. Auch hier kann man aber gute Schnäppchen finden und gerade wenn man sich mit einer größeren Gruppe zusammen tut, lohnt sich das auch wieder.

9. Einkaufen

Genau wie ihr das hier in Deutschland gewohnt seid, solltet ihr auch im Urlaub versuchen, bewusst einzukaufen. Eure Souvenirs nicht in der Touri Falle holen, sondern im kleinen Lädchen um die Ecke, das viel authentischere Fundstücke besitzt. Viele Urlaubsgegenden haben auch Wochenmärkte, die ihr unbedingt besuchen solltet, um dort kleine Schätze einzukaufen. Dort könnt ihr euch auch mit Obst und Gemüse eindecken.

Manchmal gibt es ganze Tüten voll für nur ein paar Euro, Dollar, whatever, weil es sonst weggeschmissen werden würde. Was Kleidung angeht, könnt ihr genau wie in Deutschland auch mal auf Flohmärkten oder in Secondhandläden stöbern anstatt in großen Ketten, die es auch in Deutschland gibt, einzukaufen. In GB gibt es übrigens mit dem Studentenausweis Rabatte bei den meisten Kleidungsläden wie Dorothy Perkins oder Topshop – vielleicht lohnt es sich also doch mal dort vorbeizuschauen.

Und falls ihr doch mal was essen gehen wollt, könnt ihr vorher mal im Internet nach guten Restaurants schauen, auf den meisten Websites sind die Preise angegeben. Aber ich bin mir sicher, dass man in den meisten Orten nach etwas Erkunden tolle Restaurants entdecken kann und so sieht man auch viel mehr, Hunger treibt unglaublich an!

10. Aktivitäten

Klar, es gibt in jedem Urlaubsort ein paar Spots, die man gesehen haben sollte. Gerade bei Städtereisen kennt ihr vermutlich eine lange Liste von Sehenswürdigkeiten, die ihr sehen wollt. Viele davon kosten natürlich auch Eintritt und das nicht zu knapp. Deswegen kann man auch mal etwas anderes machen und sich bei gutem Wetter einfach in einen Park oder an den Fluss, ans Meer, an den See setzen und dabei die Szenerie genießen. Oder ihr setzt euch einfach in ein besonders typisches Café, einen Biergarten, einen Pub oder ähnliches.

Zudem gibt es in jeder Stadt eine Reihe von Aktivitäten, die komplett kostenfrei ist und trotzdem eine Menge Spaß versprechen. Dazu schaut ihr einfach im Internet nach “free things to do in …” und werdet fündig! Rausschreiben und nichts wie hin! Falls ihr aber unbedingt eine ganz bestimmte Kunstausstellung oder Schloss oder Gebäude von innen sehen wollt, dann denkt dran euren Internationalen Studentenausweis vorzuzeigen. Das gibt einen schönen Rabatt und ihr müsst euch keine Sorge um euren Geldbeutel machen.

Gute Reise!

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Über Andre

Studiblog Team.

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