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Zuckersteuer steht zur Debatte

Zuckersteuer statt Eigenverantwortung?

Einführung einer Zuckersteuer zur Verbesserung der Gesundheit?

Die Einführung einer Zuckersteuer zur Verbesserung der Gesundheit, steht gerade mal wieder stark in der Diskussion. Nach Einführung einer solchen Steuer in anderen Länder wie Mexiko oder Frankreich, sind die Auswirkungen jedoch ebenso unterschiedlich wie die dortigen Kulturen. Was also soll die Steuer bringen, wo setzt sie an und wem bringt sie wirklich etwas? Es stellt sich die Frage, ob man nicht an ganz anderer Stelle ansetzten müsste.

Bildung führt zu Mündigkeit – auch in Sachen Ernährung

Warum denkt man nicht darüber nach, die Menschen, insbesondere Eltern und Kinder, über die grundsätzlichen Wirkungsweisen und langfristigen Auswirkungen von Zucker zu unterrichten? Warum macht man sich nicht die Mühe, die Bevölkerung durch entsprechende Bildung in Sachen Gesundheit aufzuklären? Die dadurch entstehende Mündigkeit schafft dann die nötige Eigenverantwortung, um selbst die Entscheidung für ein gesundes Leben zu treffen. Dann müssten Steuern nicht als Steuerungsmedium eingesetzt werden, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf ihrer Website offen darlegt: „Mehrere Länder in der Europäischen Region der WHO haben inzwischen gesundheitsbezogene Steuern oder Subventionen für bestimmte Lebensmittel bzw. Nährstoffe eingeführt, um die Kaufentscheidungen der Bürger zu steuern und die Nährstoffaufnahme und damit verbundene gesundheitliche Resultate positiv zu beeinflussen.“

Durch die Aufklärung würde der Konsument von sich aus erkennen, dass der Körper nur geringe Zuckermengen benötigt und schon relativ schnell eine Überdosis erzeugt. Der Drogencharakter in Form der Sucht wird dann offenkundig. Warum informiert man zudem nicht über die sogenannten Zivilisationskrankheiten, von denen eine Vielzahl auf das Konto des Zuckers gehen? Eine Zuckersteuer zur Verbesserung der Gesundheit klingt, zunächst einmal, eher wieder wie blinder, von einer Lobby getriebener Aktivismus, ohne wirkliche Substanz.

Quelle: ZDF

Alternativen zum Zucker

Natürlich gibt es genug Möglichkeiten, nicht nur vom Zucker los zu kommen, sondern diesen relativ einfach zu ersetzen. Letztlich geht es unserem Gehirn nur darum, das „Gefühl der Süße“ und das damit zumeist verbundene Gefühl der Belohnung zu wiederholen.
Hier noch ein Beitrag zu Stevia als Zuckerersatz.

Quelle: WDR

Bild: Wikipedia, pixabay

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Über Stefan E

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