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Wie wäre es mit einem Studium der Geisteswissenschaften?

Studium der Geisteswissenschaften

Studium der Geisteswissenschaften – Arbeitsamt lässt grüßen?

Informiert man sich im Internet über die Zukunfts- und Berufschancen für Absolventen geisteswissenschaftlicher Studienfächer, könnte man sich das Studium auch gleich sparen. Je mehr man recherchiert, desto mehr gewinnt man den Eindruck, dass man sich nach seinem Bachelor- oder Masterstudium sowieso arbeitslos melden kann. Oh Pardon – als Taxifahrer oder Busfahrer scheint man gerade noch so geeignet. (Das soll natürlich nicht heißen, dass diese Berufe unwichtig oder gar schlecht wären.)

Glaubt man allerdings den Aussagen von höher befugten MINT-Absolventen, sind Positionen in den höheren Etagen des Arbeitsmarktes für Studienabgänger der Geisteswissenschaft einfach nicht erreichbar. Ich kann nicht genau sagen wie oft ich in diversen Online-Foren lesen musste, dass junge Menschen, die ein geisteswissenschaftliches Studium aufnehmen, ihre gesamte Lebenszeit und ihr Geld sinnlos verschwenden, aber irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Und schlimmer noch: eine Mitgliedschaft bei beliebten Partnervermittlungen wie z.B. Elite Partner scheint ausgeschlossen, da man sich selbst sicher nicht als Akademiker mit Niveau bezeichnen kann.

Als zukünftige Studentin, die ihr Abitur mehr oder weniger erfolgreich gemeistert hat, stellt sich für mich die wohl nervigste aller Fragen: Was soll ich denn nun eigentlich studieren, damit ich mit 26 entspannt auf meiner Finca Softdrinks schlürfe und nie wieder einen Finger rühren muss? Zugegeben, diese Illusion wäre früher oder später eh geplatzt. Doch um Gottes willen, beginnt nie ein Studium der Geisteswissenschaften! Da bin ich doch dem lieben Berufsexperten von studis-online.de sehr dankbar für seinen sachlichen Tipp!

Studium der Geisteswissenschaften – Nicht jeder kann gut in Physik und Mathematik sein!

Was ist denn aber nun, wenn ich keine Ahnung von Mathematik oder Physik habe? Tja, da hat leider keiner eine Antwort drauf. Klarer Fall von Pech gehabt. Mit solchen gepredigten Aussichten freut man sich doch schon von Anfang an auf das kommende Studium. Im Internet kann man die Leute grob in zwei Typen unterscheiden. Zum einen gibt es da die Gruppen der Akademiker, die sich frustrierend über ihr Studium auslassen und zum anderen die, die sich für etwas Besseres als den gesamten Rest halten. Der große Anteil an Absolventen, der den Einstieg ins Berufsleben gemeistert hat, meldet sich nicht zu Wort. Warum sollten sie auch? Schließlich haben sie Arbeit und müssen sich nicht verrückt machen und beispielsweise in Foren nachfragen wie es um Berufsaussichten steht.

Natürlich sollte man sich über seine Einsatzmöglichkeiten nach dem Studium erkundigen, aber in der heutigen Welt, die sich stets dynamisch ändert, läuft alles nach dem Motto: „Alles kann, nichts muss!”

Keiner kann wissen, welche Arbeitsbereiche später besonders gebraucht werden und welche weniger. Doch scheinbar leben viele andere Studenten in einem Paralleluniversum, da sie genau wissen, welche Kenntnisse und welches Wissen in Zukunft vonnöten ist. Vielleicht ist es sogar gut sich zu informieren, aber sich gleichzeitig nicht von schlecht gelaunten Miesepetern beeinflussen zu lassen.

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