Mythen zum Thema Alkohol
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Zwei junge Männer liegen mit Kater im Bett aufgrund von übermäßigem Alkohol-Konsum.

Mythen zum Thema Alkohol

Wer bei einem feuchtfröhlichen Abend ordentlich Gas gibt und dementsprechend schwitzt, dünstet dabei auch den Alkohol heraus. Hat das nicht den gewünschten Erfolg gebracht, hilft ja noch Alkohol gegen Alkohol. Und wer jetzt immer noch nicht wieder fit ist, duscht kalt, trinkt Kaffee und isst einen Rollmops.

Mythen zum Thema Alkohol

Wer kennt sie nicht, die revitalisierenden Tipps und Tricks, um den Alkoholabbau im Körper zu beschleunigen. Die gute Nachricht zuerst: Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren. Jetzt die schlechte: 1. Bei dem EINEN Gläschen sollte es bleiben und 2. Der Promillespiegel  lässt sich durch keinerlei Tipps oder Tricks schneller verkleinern, als deine Leber arbeitet. Denn diese ist zu 90 Prozent dafür zuständig, deinen Körper von dem Zellgift Alkohol zu befreien. Und stressen lässt sich die Gute nicht. Im Gegenteil: Gemeinsam mit Haut und Lunge baut sie lediglich 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde ab. Abhängig ist dies allerdings auch von deinem Gewicht und deinem Geschlecht. Die Leber von leichten Menschen und Frauen benötigt mehr Zeit zum Alkoholabbau. Wer also 1,0 Promille im Blut hat, sollte das Auto mindestens die nächsten zehn Stunden ruhen lassen.

Aber nun zu den Mythen „Was hilft gegen einen Kater“:

  1. Ein starker Kaffee und schon bist du wieder fit.
    Nein das stimmt so nicht. Kaffee macht zwar wach, aber nicht nüchtern!
  2. Dann eben ein Glas Mineralwasser, ein Teller Gemüsebrühe und dazu einen Rollmops – na guten Appetit.
    Erfolg wirst du leider auch damit nicht haben, denn diese drei Dinge können zwar den Verlust von Flüssigkeit, Mineralien und Salz ausgleichen, den du deinem Körper durch das Trinken von Alkohol angetan hast. Aber das sind keine Goodies, über die sich deine Leber freut und zu schnellerer Arbeit animieren lässt.
  3. Ab unter die kalte Dusche. Die vertreibt den bösen Kater schon.
    Auch das stimmt leider nicht. Du scheinst dich vielleicht etwas besser zu fühlen, der Alkoholgehalt im Blut bleibt aber der gleiche.
  4. Nach ein paar Stunden Schlaf bin ich wieder topfit.
    Genügend Schlaf tut jedem Menschen gut, nur ist deine Leber auch im Ruhezustand des Körpers nicht schneller als sonst. Es kommt also darauf an, wie lange du schlafen musst, um nüchtern wieder aufzustehen.
  5. Und wer gemäß dem Motto „Das rollige Kätzchen braucht einen Kater“ ein Katerbier zu sich nimmt, tut dem Leber-Kätzchen leider gar keinen Gefallen, sondern belastet es noch mehr. Denn Alkohol + Alkohol ergibt nicht keinen Alkohol, sondern zweimal Alkohol, der immer noch irgendwann abgebaut werden muss.

Wer am nächsten Tag lieber nicht mit einem Kater aufwachen will, kann sich bei der nächsten Party vielleicht ja einen dieser Tipps zu Herzen nehmen:

  • Wenn du kein Glas Alkohol ablehnen möchtest, aber nicht viel trinken willst, dann trink doch einfach langsamer. Wer ein Glas in der Hand hat, bekommt in der Regel kein zweites angeboten.
  • Wenn dir nicht nach Party-Machen ist, solltest du nicht versuchen, dir mittels Alkohol gute Stimmung anzutrinken. Denn man kann auch ohne Alkohol zu Hochformen auflaufen und doch noch die Party rocken.
  • Wer Durst hat, sollte nicht zum alkoholischen Drink greifen, sondern lieber zu einem großen Glas Wasser. Im Idealfall ist das alkoholische Getränk etwas Flüssigkeit zum Genießen und kein Durstlöscher!

Wenn es dich interessiert, ob dein Konsumverhalten zwecks Alkohol vollkommen in Ordnung, schon leicht grenzwertig oder risikoreich ist, teste dich doch einfach selbst und beantworte (möglichst ehrlich) die Fragen im Alkohol-Selbst-Test.

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