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Literaturverzeichnis erstellen

L wie Literaturverzeichnis erstellen (mit Beispielen)

Das Literaturverzeichnis ist die Quellenangabe und gehört ans Ende einer jeden wissenschaftlichen Arbeit (zum Beispiel einer Haus-, Seminar- oder Bachelorarbeit). Es unterliegt bestimmten formalen Kriterien, die du auf jeden Fall einhalten musst. Das Literaturverzeichnis hat unterschiedliche Zwecke:

  1. du gibst darin an, welche Literatur du für deine Arbeit gelesen und verwendet hast (damit schützt du das Urheberrecht der Autoren und verhinderst Plagiate)
  2. du lieferst dem interessierten Leser weiterführende Literatur zu deinem behandelten Thema
  3. du lieferst dem unerfahrenen Leser eine Einführung in dein behandeltes Thema
  4. du hast eine übersichtliche Auflistung der Quellen

Du musst auf jeden Fall die Texte als Quellen angeben, aus denen du direkt oder indirekt zitiert hast. Du solltest keine Literatur angeben, die du nicht auch in deiner Arbeit verwendet hast. Natürlich solltest du so viel Literatur wie möglich verwenden, aber den Professoren fällt es meistens auf, wenn du ein paar Quellen dazu mogelst.

Layout

Das Literaturverzeichnis sollte, im Gegensatz zum Fließtext der wissenschaftlichen Arbeit, wo du den Blocksatz verwenden solltest, linksbündig sein. Der Zeilenabstand sollte hier einzeilig sein. So könnte das Ganze dann aussehen:

Literaturverzeichnis Beispiel Word

Literaturverzeichnis erstellen

Die einfachste und wahrscheinlich fehlerfreiste Variante, um dein Literaturverzeichnis zu erstellen ist Word. Dort gibt es nämlich eine vorgefertigte Funktion, die dir dabei hilft. In diesem Tutorial wird genau erklärt, wie das funktioniert:

(via: Nice2Know)

Die Angaben

Du solltest die Literatur unter dem Namen des Verfassers in alphabetischer Reihenfolge ordnen:

NAME, VORNAME (JAHR): TITeL. ORT.

Beispiel:

BECK, U. (1993): Die Erfindung des Politischen. Zu einer Theorie reflexiver Modernisierung. Frankfurt/Main.

 

Wenn du von einem Autor mehrere Werke zitiert hast, ordnest du diese nach dem jeweiligen Erscheinungsjahr.

Bei mehreren Verfassern sollte das Ganze so aussehen:

NAME, VORN.; NAME, VORN. u. NAME, VORN. (JAHR): TITEL. ORT.

Beispiel:

FLICK, U.; KARDORFF VON, E.; KEUPP. H.; ROSENSTIL VON, L. u. WOLFF, S. (1995): Handbuch qualitative Sozialforschung. Grundlagen, Konzepte, Methoden und Anwendungen. München.

Bei Aufsätzen aus Zeitschriften:

NAME, VORNAME (JAHR): AUFSATZTITEL . IN: ZEITSCHRIFTEN-NAME JAHRGANG (HEFT), SEITEN.

Beispiel:

LICHTENBERGER, E.(1995): Entwicklung und Perspektiven aus meiner Sicht. In: GWUnterricht 60 (1), S. 41-57.

Bei Aufsätzen aus Sammelbänden:

NAME, VORNAME (JAHR): AUFSATZTITEL . IN: HERAUSGEBER (HRSG): SAMMELBANDTITEL . ORT, SEITEN.

Beispiel:

DÜRR, H. (1996): Die Geographie und das Fremde. In: Heinritz, G; Sandner, G.; Wiesner, R. (Hrsg.): 50. Deutscher Geographentag Potsdam. Potsdam, S. 204-223.

Bei Internetquellen:

AUTOR/-IN(JAHR): TITEL. URL (ZUGRIFFSDATUM).

Beispiel:

MEIER, S. (2014): Qualitative Inhaltsanalyse. https://blogs.uni-paderborn.de/fips/2014/11/26/qualitative-inhaltsanalyse/ (20.03.2017)

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Bild: pexels

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