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P wie Praktikum: Handy, Stift, Kopfhörer, etc. liegen auf einem Tisch

P wie Praktikum

Vorpraktikum, Pflichtpraktikum und natürlich Praktikum. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Praktikumsarten, welche sich hinsichtlich Dauer, inhaltlichem Anspruch und rechtlicher Stellung des Praktikanten unterscheiden. Ihre Gemeinsamkeit: Der Student soll praktische Erfahrung sammeln und sich auch persönlich weiterentwickeln.

Vorpraktikum

In manchen Studiengängen muss ein sogenanntes Vorpraktikum absolviert werden. Dadurch soll Studierenden bereits vor Studienbeginn ein Eindruck von ihrem späteren Beruf vermittelt werden. Wenn dir das Praktikum überhaupt nicht gefällt, kannst du dich so noch rechtzeitig gegen das Studium entscheiden. In der Regel dauert ein Vorpraktikum zwischen zwei und sechs Wochen. Um den Praktikumsplatz musst du dich selbst kümmern. Ob und in welcher Form du für dein Wunschstudium ein Vorpraktikum benötigst, erfährst du im Studierendensekretariat deiner Hochschule.

Pflichtpraktikum/Praxissemester

In vielen Studiengängen muss ein Pflichtpraktikum absolviert werden, das als Studienleistung angerechnet wird. Du brauchst dazu eine Praktikumsbestätigung des Unternehmens und musst einen Praktikumsbericht verfassen, der mit einer bestimmten Anzahl an ECTS-Punkten bewertet wird. Bevor du das Praktikum antrittst, solltest du dir die Prüfungsordnung deines Studiengangs genau durchlesen. Dort ist festgelegt, welche Rahmenbedingungen für das Praktikum gelten, d.h. in welchem Bereich das Praktikum absolviert werden muss und wie lange es dauern soll, damit es als Pflichtpraktikum anerkannt wird.

Typische Pflichtpraktika sind Praxissemester, die insbesondere in den Prüfungsordnungen von Fachhochschulstudiengängen vorgeschrieben sind. Aber auch an Universitäten kann ein Praxissemester beantragt werden. Ob dieses dann für das Studium angerechnet werden kann, ist aber von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich.

Studienbegleitendes Praktikum

Ein studienbegleitendes Praktikum hat den Vorteil, dass du schon während des Studiums Berufserfahrung sammeln kannst. Das bringt dir bei der Bewerbung zusätzliche Pluspunkte. Studienbegleitend kann ein Praktikum mehrere Formen annehmen: Entweder machst du in den Semesterferien regelmäßig im selben Unternehmen Praktikum oder du arbeitest während des Semesters. Beides hat Vor- und Nachteile. Während des Semesters musst du Studium und Arbeit unter einen Hut bekommen. Dein Arbeitgeber muss dir erlauben, die Zeiten flexibel einzuteilen oder sogar von zu Hause aus zu arbeiten. Arbeitest du nur in den Semesterferien, dann hast du nur noch sehr wenig Freizeit. Dafür kannst du dich aber ohne große Ablenkung um dein Praktikum kümmern.

Längerfristige studienbegleitende Praktika haben den entscheidenden Vorteil, dass du als Studierende/r bereits weitestgehend in das Unternehmen eingebunden bist und eigenverantwortlich Aufgaben erledigen kannst. Arbeitgeber zahlen hierfür in der Regel auch eine Aufwandsentschädigung.

Werkstudententätigkeit

Eine Werkstudententätigkeit ist eine Form des studienbegleitenden Praktikums. Du arbeitest neben dem Studium maximal 20 Stunden pro Woche in einem Unternehmen, um praktische Erfahrung zu sammeln oder einfach, um dir den Lebensunterhalt zu verdienen. Im Allgemeinen steht bei einem Werkstudenten allerdings das Ausbildungsziel im Vordergrund.

Der Unterschied zu einem normalen Studentenjob ist, dass eine Werkstudententätigkeit in der Regel dem Erwerb praktischer Erfahrungen dient, welche in Zusammenhang mit dem Studienfach stehen. Nicht selten ergibt sich aus der Tätigkeit als Werkstudent auch eine Abschlussarbeit oder diese wurde bereits zu Beginn in Kombination mit einer Werkstudentenstelle im jeweiligen Unternehmen ausgeschrieben.

Auslandspraktikum

Mit einem Praktikum im Ausland kannst du mehrere Aspekte miteinander verbinden: Zum einen kannst du deine Sprachkenntnisse vertiefen, zum anderen lernst du die Arbeitsmoral in einem anderen Land kennen. Die Berufserfahrung, die du während eines Praktikums im Ausland sammelst, ist unbezahlbar.

Bei Studiengängen mit internationalem Bezug ist ein Praktikum im Ausland oftmals obligatorisch. Aber auch das Pflichtpraktikum in anderen Studiengängen kannst du in der Regel im Ausland absolvieren. Genauere Informationen dazu findest du in der Prüfungsordnung deines Studiengangs.

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Bild: pixabay

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