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Selbstständigkeit nach dem Studium: Junger Mann im Hemd sitzt am Schreibtisch an seinem Laptop

Selbstständigkeit nach dem Studium

Prinzipiell spricht nichts dagegen, sich direkt nach einem Studium selbstständig zu machen. Ganz im Gegenteil kann dieser Zeitpunkt sogar noch einige Vorteile mit sich bringen: Noch ist man an keinen festen Arbeitsplatz gebunden, den man mit der Selbstständigkeit aufgeben muss. Stress und Belastungen steckt man in jungen Jahren in der Regel noch leichter weg. Dennoch gilt es auf dem Weg zur Selbstständigkeit einiges zu beachten: Zunächst geht es darum, sich für eine Gründung ausreichend Kapital zu beschaffen. Dabei muss man in erster Linie Kosten für die Hard- und Software mit einkalkulieren, welche einen maßgeblichen Anteil des finanziellen Aufwands zur Existenzgründung ausmachen.

Was erhältst du an finanziellen Förderungen?

Grundsätzlich unterstützt der Staat die Existenzgründung mit finanziellen Zuschüssen. Wenn du allerdings direkt nach deinem Studium ohne vorherige Berufstätigkeit in die Selbstständigkeit starten möchtest, müsstest du auf andere Finanzbeschaffungsmaßnahmen zurückgreifen – staatliche Unterstützung gibt es in diesem Zusammenhang nur für Arbeitnehmer, die bereits in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Dafür hast du folgende Möglichkeiten:

Fördermaßnahme

Übernimmt…

Fördermittel für Coaching durch das Bundesland Je nach Bundesland 70 bis 80 Prozent der Beratungskosten
Förderung „Gründercoaching Deutschland“ über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 90 Prozent der Beratungskosten
Kredit bei der Bank Je nach Kreditinstitut die finanzielle Unterstützung, in dem es Kredite für Start-ups zu günstigen Konditionen gewährt

Neben externen finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten empfehlen Experten, je nach Branche, von Anfang an mindestens einen Betrag von 5.000 € in die Gründung zu investieren. Dazu gehören zunächst Kosten, die mit der Anschaffung einer geeigneten Hard- und Software anfallen.

Was benötigst du an Hard- und Software?

Die professionelle Hardware

Um mit Kunden und Geschäftspartnern schnell und zuverlässig kommunizieren zu können, ist eine professionelle Ausstattung an Hardware für das Unternehmen unabdingbar. Dazu gehören:

  • PC oder Notebook
  • Bildschirm
  • Tastatur
  • Maus
  • Drucker, Scanner, Kopierer
  • Telefon, gegebenenfalls mit Headset
  • Zuverlässige DSL-Verbindung

Die passende Software

Je nach Branche ist die Anschaffung der passenden Software abhängig von den Anforderungen, welche das jeweilige Unternehmen stellt. Wer sehr spezielle Software benötigt, kann sich eine solche maßgeschneidert entwickeln lassen.  Zur „Standardsoftware“ gehören:

  • Eine Bürosoftware wie beispielsweise Microsoft Office, mit der sich Texte und Kalkulationen sowie Präsentationen erstellen lassen. Dabei enthalten ist ebenso das bekannte Outlook-Programm, über welches sich die Kommunikation mit Kunden oder die Terminplanung abwickeln lässt.
  • Wer sich selbstständig macht und von Anfang an plant, in seinem Unternehmen Mitarbeiter zu beschäftigen, ist dazu verpflichtet, die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter gesetzeskonform abzurechnen. Eine Software, wie beispielsweise der Marke Lexware, bietet optimale Unterstützung im Rahmen der Lohnabrechnung. Zahlreiche Vorschriften muss man in diesem Zusammenhang berücksichtigen und einhalten. Gerade für Neueinsteiger kann dieser Bereich sehr unübersichtlich und kompliziert sein. Ein standardisiertes Programm führt durch die notwendigen Schritte der Verdienstabrechnung und bietet am Ende die Möglichkeit, alle wichtigen Daten über entsprechende Schnittstellen unkompliziert und bequem an den Steuerberater sowie das Finanzamt zu übermitteln. Die Software lässt sich auch ohne großes Know-how einfach anwenden, was dazu führt, dass Anfänger die Abrechnung selbst übernehmen und somit Kosten für den Steuerberater sparen. Das ist gerade für Start-ups mit häufig geringem Startkapital interessant.
  • Des Weiteren benötigen Selbstständige gegebenenfalls eine Software zur Abwicklung der Warenwirtschaft. Mit einem Programm wie beispielsweise SAP lassen sich unter anderem Aufträge und Bestellungen annehmen sowie Produktion und Verkauf koordinieren.

 

Wichtig: Wer ein Unternehmen gründen möchte, sollte unbedingt bedenken, dass es allein mit der Anschaffung der geeigneten Hard- und Software finanziell nicht getan ist. Für Service und Instandhaltung fallen laufende Kosten an, die es unbedingt gilt von vornherein mit einzuplanen. In diesem Zusammenhang steht und fällt eine Unternehmensgründung mit einem gut durchdachten Businessplan, der insbesondere die Aspekte der Finanzierung berücksichtigt.

Bild: Fotolia

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