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Lebenslauf und Bewerbungsfoto: junge Frau im Bewerbungsgespräch

Lebenslauf und Bewerbungsbilder – Tipps

Der Lebenslauf gibt eine Übersicht darüber, was du bisher schon alles gemacht hast, welche Schulbildung du hast und welche berufliche Erfahrung du mitbringst. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du einen (bestenfalls lückenlosen) Lebenslauf erstellst, der attraktiv für deinen künftigen Arbeitgeber ist. Genau wie das Anschreiben muss der Lebenslauf auf die Stelle ausgerichtet sein, für die du dich bewirbst. Während bei einem Praktikum eher der Studienschwerpunkt eine Rolle spielt, sind bei der Bewerbung um eine Festanstellung deine beruflichen Erfahrungen wichtiger.

Die wichtigsten Punkte für einen Lebenslauf:

  • Die Formatierung des Dokuments soll einheitlich und übersichtlich sein, Überschriften und Zwischenüberschriften sollen sich abheben.
  • Die Eltern müssen bei Studierenden im Lebenslauf nicht erwähnt werden. Übt ein Elternteil aber einen Beruf aus, der eurem Wunsch ähnlich ist, kann er gern aufgeführt werden. Dann aber bitte beide Eltern erwähnen.
  • Der Schulabschluss ist Pflicht. Wenn die Schule oder das Studium noch nicht beendet ist, soll zumindest das voraussichtliche Ende erwähnt werden.
  • Wähle für die Überschriften positive und seriöse Ausdrücke, z.B. kannst du statt „Jobs“ „praktische Erfahrungen“ schreiben.
  • Mache genaue Angaben über deine bisherigen Beschäftigungen. Dazu zählt neben der Nennung des Unternehmens und der Position auch eine kurze Beschreibung deiner ausgeübten Tätigkeit.
  • Präzise Zeitangaben sind wichtig: Bei Praktika und sonstigen praktischen Erfahrungen gehört dazu auch der Monat, in dem du die Tätigkeit begonnen hast.
  • Liste auf, in welchen Bereichen du dich gut auskennst. Bei der Angabe von PC-Kenntnissen solltest du angeben, welche Programme genau du beherrschst.
  • Hobbies und Freizeitaktivitäten sind ein Spiegel deiner selbst und verraten einiges über dich. Also schreibe nicht einfach, du magst Musik, sondern erwähne, dass du in einer Band gespielt hast/spielst. Solltest du dich in einem Verein engagieren, sagt das sehr viel über dich und dein soziales Engagement aus.
  • Ganz am Ende darf Ort, Datum und Unterschrift nicht fehlen. Achte darauf, dass das Datum mit dem auf dem Anschreiben übereinstimmt.

Andere Varianten

Für einen Lebenslauf gibt es neben der chronologischen Aufzählung, welche die klassische deutsche Variante ist, auch die amerikanische Variante. Letztere beinhaltet deine Daten in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Ganz oben im Lebenslauf steht somit auch das aktuellste aus deinem Leben. Darüber hinaus kannst du den Lebenslauf mit oder ohne Deckblatt gestalten. Die Variante mit Deckblatt wird immer beliebter, da sie viel mehr gestalterische Möglichkeiten bietet. Wie du deinen Lebenslauf gestaltest, ist letztendlich jedoch Geschmackssache. Er sollte sich von anderen abheben, aber nicht um jeden Preis.

Das Bewerbungsfoto – der erste Eindruck zählt

Seit das Allgemeine Gleichstellungsgesetz verabschiedet worden ist, kann theoretisch kein Arbeitgeber mehr ein Bewerbungsfoto in den Unterlagen verlangen. In der Praxis wird ein Foto des Bewerbers jedoch nach wie vor als selbstverständlich angesehen. Darauf zu verzichten bringt dir demnach keine Vorteile, im Gegenteil: Der Arbeitgeber kann sich durch das Foto einen ersten Eindruck von dir verschaffen, ein Foto kann Sympathien wecken und das entscheidende Zünglein an der Waage bei der Sichtung deiner Bewerbungsunterlagen sein.

Die Qualität deines Fotos ist dabei entscheidend. Ein Fotograf macht sicherlich bessere Aufnahmen als der Fotoautomat am Bahnhof. Ebenso schlecht kommen auch Schnappschüsse aus dem Urlaub an. Ob der Fotograf der richtige für dich ist, kannst du ganz leicht herausfinden: Wenn er gut ist, berät er dich, fragt nach dem Unternehmen und der Position, für die du dich bewirbst und macht mehrere Aufnahmen von dir.

Der richtige Stil

Für das Foto solltest du dich dann vom Stil her so kleiden, wie du auch zum Bewerbungsgespräch erscheinen wirst, denn der Arbeitgeber soll dich ja später wiedererkennen.

Die Frage, ob das Foto besser schwarz-weiß oder farbig sein sollte, ist prinzipiell Geschmackssache. Obwohl Farbfotos weit verbreitet sind, kann es sein, dass dich ein Schwarz-Weiß-Bild in ein besseres Licht rückt. Dieses Thema solltest du mit dem Fotografen besprechen.

Lass dir das Foto unbedingt auch elektronisch bzw. digital geben. Heutzutage werden die meisten Bewerbungen über das Internet und nicht mehr per Post versendet. So kannst du das Foto bequem in deine Online-Bewerbung einfügen.

Das Foto platzierst du dann am besten entweder mittig in einer etwas größeren Variante auf dem Deckblatt (bei Papierbewerbungen am besten mit doppelseitigem Klebeband oder einem Klebestift fixieren) oder auf der ersten Seite des Lebenslaufs rechts oben. Wenn du es mit einer Büroklammer befestigst, solltest du nicht vergessen auf die Rückseite des Fotos deinen Namen zu schreiben. Damit verhinderst du, dass das Foto, wenn es z.B. runterfällt, nicht mehr der richtigen Bewerbung zugeordnet werden kann.

Bild: fotolia

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