Bachelorarbeit schreiben: Tipps zu Inhalt und Aufbau
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Bachelorarbeit schreiben: Tipps zu Thema und Aufbau

Tipps zum Schreiben der Bachelorarbeit

Definition und Ziele einer Bachelorarbeit

Mit einer Bachelorarbeit schließt du dein Bachelorstudium ab. Die schriftliche Arbeit wird mit 6 ECTS bis höchstens 12 ECTS vergütet und kann je nach Anforderungen deines Lehrbereichs zwischen 20 bis 60 Seiten umfassen. Die Bearbeitungszeit beträgt an den meisten Hochschulen zwischen 2 und 4 Monate. Insgesamt umfasst dein Bachelorstudium damit 180 ECTS. Diese wichtige Arbeit besteht aus mehreren Teilen:

  • Deckblatt und Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Theorie- und Methodenteil
  • Ergebnisteil
  • Diskussion
  • Literaturverzeichnis und Anhänge
  • eidesstattliche Erklärung darüber, dass du die Arbeit selbstständig verfasst hast

Allgemeine Infos zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit

Richtig Zitieren Gestaltung des Layouts Erstellen des Literaturverzeichnisses – mit einem Beispiel Literatur finden und beschaffen

Thematische Eingrenzung und Vorbereitung

Das Thema deiner Bachelorarbeit stammt aus dem Forschungsbereich deines Studienfaches und sollte für dich interessant sein. Ansonsten wird das Schreiben zu einer zähen Aufgabe. Vorüberlegungen bezüglich des Themas kannst du mit deinem Wunschbetreuer besprechen. Dieser kann dir dabei helfen, das Thema zu konkretisieren oder eigene Themen vorschlagen. Viele Lehrstühle bieten auch vorgegebene Themen an, aus denen du eines auswählen kannst, wenn du noch keine eigenen Ideen für deine Abschlussarbeit hast.

Zur Vorbereitungsphase der Abschlussarbeit zählt auch das Erstellen eines Exposés. Damit erstellst du einen Projektplan für die eigene Arbeit und leitest aus der Literatur eine Forschungsfrage ab, die du untersuchen möchtest. Es bietet außerdem eine Diskussionsgrundlage, etwa für Seminare, in denen du deine Arbeit vorstellst.

Die Bachelorarbeit kann einen Praxisbezug aufweisen. Das ist dann der Fall, wenn du die Abschlussarbeit in einem Unternehmen schreibst und dort gesammelte Daten auswertest. Alternativ kannst du auch eigene Daten erheben, vorhandene Daten neu analysieren oder eine reine Literaturanalyse durchführen.

Die Bachelorarbeit strukturieren

Zunächst haben Studierende nur eine grobe Vorstellung davon, wie die Bachelorarbeit aussehen soll. Hilfestellungen für Gliederung und Aufbau kannst du dir in den Richtlinien deines Lehrstuhls holen oder andere Arbeiten als Beispiel nutzen. So lange du die Gliederung nicht einfach übernimmst, ist dies kein Problem. Mit einer Einleitung führst du deine Leser zum Thema hin. Dieser Textabschnitt verdeutlicht die Forschungsfrage und beschreibt, warum dein Thema wichtig ist. In einem Abstract wird knapp dargestellt, was mit der Arbeit erreicht wurde. Hier präsentierst du alle wesentlichen Fakten.

Nach dem Hauptteil, der theoretische Überlegungen, methodische Vorgehensweisen und Ergebnisdarstellungen bietet, diskutierst du die Resultate im Hinblick auf die Forschungsfrage. Den Abschluss deiner Arbeit stellt das Fazit dar. Dieses rundet die Abschlussarbeit im Bachelorstudium ab und soll einen thematischen Bogen zur Einleitung spannen. Häufig lesen Prüfer nur die Einleitung und das Fazit sowie einige Kapitel, die sie sich stichprobenartig aus dem Gesamttext heraussuchen. Das Fazit hat daher einen hohen Einfluss auf deine Note.

Roter Faden und wissenschaftlicher Ausdruck

Von der Einleitung bis zum Fazit sollte sich ein roter Faden durch deine Bachelorarbeit ziehen. Was ist mit diesem roten Faden gemeint? Die Kapitel sollten logisch aufeinander aufbauen und zur Argumentation sollten wissenschaftliche Quellen herangezogen werden. Durch ein geschicktes Netz von Argumenten entsteht eine überzeugende Arbeit, mit der du dir eine gute Note verdienst. Die verwendeten Quellen werden nach dem Zitiersystem des jeweiligen Fachbereichs benannt. Du benutzt etwa Fußnoten oder gehst nach der amerikanischen Zitierweise vor, bei der die Autoren einer Studie in Klammern hinter dem Zitat genannt werden.

Bild: pexels

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