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Effektiv arbeiten: Mann sitzt am Schreibtisch

Effektiv arbeiten und Stress bewältigen

Die Arbeitswelt wird immer anspruchsvoller und verlangt von jedem Einzelnen: arbeiten, arbeiten, arbeiten. Die Aufgaben nehmen zu, werden komplexer und es scheint, als würde man nur noch von einem Termin zum nächsten hetzen. Im schlimmsten Fall führt das zum Burnout-Syndrom oder Depressionen. Die Krankheitstage durch Burnout sind in den Jahren 2004 bis 2011 um das 18-fache gestiegen. Du kannst dem Ganzen aber auch entgegenwirken, indem du deine Grenzen kennen lernst und dir deine Ziele angemessen steckst. Im Folgenden findest du ein paar einfache Tipps, wie du dem Stress den Kampf ansagen kannst:

Zeitpläne erstellen

Leg dir einen übersichtlichen Terminplaner zu, damit du genau notieren kannst, wann und wo du welche Termine wahrnehmen musst und wie viel Zeit diese in Anspruch nehmen. Setze dabei auch Prioritäten, welche Termine sehr wichtig und dringend sind und welche sich eher nach hinten verschieben lassen oder vielleicht sogar ganz überflüssig sind. Aber trotzdem Vorsicht! Nimm nur realistische Ziele in deinen Tagesplan auf, sonst tritt genau der umgekehrte Effekt ein und du bist mit deinen Aufgaben überfordert.

Arbeitsplatz ordnen

Ordnung im Kopf kann nur hergestellt werden, wenn auch das Arbeitsumfeld geordnet ist. Wenn der Schreibtisch aber im Papiermeer versinkt und der Computerbildschirm vor lauter Post-its nicht mehr zu sehen ist, wird es höchste Zeit eine Generalsanierung durchzuführen. Es sind bestimmt auch viele Dinge dabei, die du bereits erledigt oder abgearbeitet hast und die direkt in den Müll wandern können. Das gibt das gute Gefühl, in seinen Aufgaben ein Stückchen weiter gekommen zu sein und schafft Motivation für Neues. Dann kannst du wieder effektiv, zeitsparend und konzentriert arbeiten. Außerdem haben Essen und Getränke am Arbeitsplatz nichts verloren, das lenkt dich nur ab und macht Flecken auf deine Unterlagen.

Unangenehme Aufgaben sofort erledigen

Wenn es um eine unangenehme Aufgabe geht, hat man plötzlich ganz viel anderes zu tun. Trotzdem verfliegen die Gedanken daran nicht, sondern bleiben hartnäckig im Kopf. Je länger du daran denkst, desto mehr Stress machst du dir selbst. Zeige also gleich, wie viel Selbstdisziplin du hast und erledige es sofort. Dann bist du auch bei anderen Tätigkeiten viel konzentrierter.

E-Mails richtig verwalten

Bei den meisten E-Mail-Anbietern klappt ein kleines Fenster auf oder es ertönt ein Ton, wenn neue E-Mails eintreffen. Besonders wenn viele Nachrichten in einem kurzen Zeitraum eintreffen, neigen die Meisten dazu, diese sofort zu öffnen, zu lesen und zu bearbeiten. Das stört jedoch deinen Arbeitsfluss und führt zu dem ständigen Druck, alle E-Mails sofort beantworten zu müssen. Nimm dir deshalb eine bestimmte Uhrzeit am Tag vor, zu der du dich deinen E-Mails widmet und diese in Ruhe und mit voller Konzentration bearbeiten kannst. Schalte auch die Option ab, dass die E-Mails sofort auf deinem Desktop erscheinen. Das lenkt dich nur ab und verursacht Unruhe, wenn zum Beispiel eine E-Mail mit schlechten Nachrichten eintrifft. Nach Feierabend solltest du darauf achten, keine E-Mails mehr zu lesen, die etwas mit der Arbeit zu tun haben. Du brauchst einen klaren Schnitt zwischen Arbeit und Privatleben, um dem Stress zu entkommen.

Nein sagen können

Wenn du deinen Kollegen oder Kommilitonen immer entgegen kommst und deine Hilfe anbietest, läufst du Gefahr, dass du am Ende keine Zeit mehr für deine eigenen Aufgaben hast. Das heißt nicht, dass du nur noch als Egoist auftreten sollst, aber ab und zu ist eine freundliche, konsequente Abweisung wichtig, um nicht das Stehaufmännchen Anderer zu sein. Das schafft Zeit, weniger Druck und auch mehr Selbstvertrauen.

Positive Einstellung zum Arbeiten

Ein bisschen Perfektionismus und Selbstkritik haben noch niemandem geschadet. Aber auch wenn die Arbeit manchmal aussichtslos erscheint, ist das noch lange kein Grund zum chronischen Schwarzseher zu werden. Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass nicht alles nach Plan läuft, schließlich ist keiner perfekt. Weder der Chef noch der Arbeitnehmer. Mit einer positiven Einstellung und dem Bewusstsein, dass du Mensch und nicht Maschine bist, geht das Arbeiten viel leichter von der Hand – und der Erfolg ist mit Sicherheit viel größer.

Bild: pexels

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