Jann Wattjes‘ Guide to Studying: #5 Die erste Uni-Party
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Jann Wattjes‘ Guide to Studying: #5 Die erste Uni-Party

+++Dieser Guide ist dazu konzipiert, euch von Immatrikulation bis Abschlussfeier zu Rate zu stehen. Oder euch an bessere Zeiten zu erinnern. Oder euch einfach direkt vom Studieren abzuschrecken.+++

Es ist die erste Woche und eigentlich prüfst du seit der ersten O-Wochen-Minute andere Karriereoptionen. Dein Studiengang ist das Gegenteil von dem, was man sich nach der Lesung des zugehörigen Wikipedia-Artikels erwartet hätte, dein Stundenplan ist unzusammenhängender und abschreckender als die Zähne des Meth-Junkies, der heimlich bei euch in der Bibliothek schläft und die einzigen Leute, die du bislang kennengelernt hast, sind der Typ, der in der letzte Reihe Fliegen isst und das Erasmus-Mädel, das missverstanden hat, dass du jeden Tag bei Burger King

isst und nicht der König einer ulkigen altdeutschen Dynastie bist. Doch wie durch göttlichen Eingriff fällt er dir vor die Füße:

Der Grund, warum Menschen studieren

Ein Flyer hat sich von der Glastür gelöst, weil er von irgendeinem Intellektrookie lediglich mit umgeklappten Post-Its befestigt wurde. Verdutzt richtest du den Blick auf die vielen verschiedenen Schriftarten und –größen sowie das belanglose, lizenzfreie Hintergrundbild. Der Flyer bewirbt die bewährte Mensa-, Bibo- und Hörsaalparty. Scheiße, muss deine Uni klein sein. Organisiert von irgendeiner hochschulpolitischen Organisation, von der du keine Ahnung hast. Und doch ist es deine Chance: Anschluss zu finden, Campus-Kultur zu erleben, die 23 Hausarbeiten zu vergessen, die du clevererweise alle ins erste Semester gelegt hast, diesen ganzen Unisex zu haben, von dem die H&M-Mitarbeiter immer reden, und allen voran: Saufen. Bier für einen Euro, Cocktails für zwei. Das muss der Grund sein, warum alle immer von ihrer Studienzeit schwärmen und manche Leute sich 13 Semester Zeit für ihren Bachelor lassen *hust*.

Die ideale Party

Start: 20 Uhr, Ende: Offen, Musik: DJ Radlader. Genau das Maß an Kreativität, das man von jemandem erwartet, der vorgefertigte Spotify-Listen durch eine Mensa schallen lässt, um deren Highlights – Spice Girls und Last Resort (das Spice Girls derer, die sich für alternativ halten) – herum, sich die klassische Sammlung 90s Pop und kontemporären Techno-Schlager tummelt. Aber Augenzeugen berichten, man hielte es mit Alkohol sogar im nordkoreanischen Arbeitslager aus. Es wird dein Abend. Du wirst heute vor dem Spiegel noch einmal das ganze Repertoire Dance-Moves, wegen derer du im Abi „Partynson“ getauft wurdest, einüben, das eine Outfit, das nicht Mutti dir gekauft hat, aus dem Schrank kramen, und den Fliegenesser aus der letzten Reihe fragen, ob er Lust hat, mit dir vorzuglühen.

Und ihr werdet erst aufbrechen, wenn die Palette Paderborner geleert ist! Damit es endlich losgehen kann: Das Studentenleben. Wer weiß? Vielleicht lernst du endlich die richtigen Leute kennen und bist ab dann jeden Tag auf irgendeiner WG-Party eingeladen. Vielleicht brichst du den uni-internen Rekord für hintereinander getrunkene Wodka-Shots – und dann auf dein Kopfkissen. Man darf sich nie zu wenig von einer Party versprechen! Schon gar nicht von dieser Mensa-, Bibo- und Hörsaalparty Sommersemester 2014!

2014? Ach ja, in Universitäten wird niemals so richtig aufgeräumt. Niemals. Vielleicht hat der Fliegenesser ja trotzdem Lust auf Paderborner…

Bild: pexels
Gifs: Giphy

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Über Jann Wattjes

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