Mündigkeit beweisen bei der Bundestagswahl! [Video]
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Empfehlung zur Bundestagswahl 2017 von StudiBlog Geschäftsführer Stefan H. Eller

Bundestagswahl 2017 – Geil-O-Mat ist nicht alles!

Zur Bundestagswahl 2017 möchten wir zwar weder Prognosen noch Empfehlungen abgeben, zumal StudiBlog kein politisches Magazin ist und dies auch nicht werden möchte; allerdings sehen wir es in Teilen als unsere Verantwortung an, unsere Zielgruppe der Studierenden zu motivieren ihre demokratische Pflicht wahrzunehmen und ein Kreuz am Platz ihrer Wahl zu setzen.

Wer nicht denkt, kann nicht entscheiden

Und mehr noch: Wir möchten dazu aufrufen, dass diese Entscheidung auf einem gewissen Fundament steht, zu dem man selbst dann noch stehen kann, wenn der Kandidat schon wieder das Fähnlein im Wind spielt. Die Wahrscheinlichkeit, ein Fähnlein im Wind, womöglich auch in Form einer ganzen Partei zu wählen, würde alleine schon dadurch geringer werden, würde die Stimmenabgabe nicht für viele Wähler gleichbedeutend angesehen werden mit der oft willkommenen Abgabe ihrer eigenen Verantwortung. Läuft dann nicht alles so, wie man es sich vorstellt, wird der „Schuldige“, spätestens am nächsten Stammtischtermin, angeklagt und verurteilt.

Wir möchten dazu aufrufen den nationalen, internationalen und unter Umständen auch historischen Kontext hinter den Parteien und ihren Programmen zu erforschen und zu hinterfragen, denn es gibt zumeist gute Gründe für die politische und wirtschaftliche Lage eines Landes. Diese Gründe liegen jedoch nur selten alleine im Land selbst verborgen.

Entscheidungsfindung als wissenschaftliche Arbeit

Wir wünschen uns, dass aus einer fast wissenschaftlichen Herangehensweise bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine Partei oder eine(n) Kandidatin/Kandidaten, ein Mehr an Mündigkeit des Einzelnen und im Idealfall auch einer breiteren Masse enstehen wird. Es wäre doch mehr als wünschenswert, müsste man so manchen demokratischen Prozess nicht allein schon deswegen in Zweifel ziehen, weil man den Souverän, das Volk, intellektuell nicht mehr dazu in der Lage sieht, überhaupt eine im Ansatz passende Entscheidung zu treffen.

Dass dafür ein entsprechend transparenter und allgemeinverständlicher Informationsfluss, insbesondere durch die Medien, zu gewährleisten wäre (was die einzige Aufgabe der Medien ist), sollte im Grunde nicht diskutiert werden müssen. Zwar werden alle Parteien mehr oder weniger ausführlich vorgestellt, doch lässt so manche Präsentation und so manches Kandidaten-Interview keinen Zweifel darüber offen, dass man sich nur zu gerne Vorverurteilungen wie auch Vorschusslorbeeren bedient bei der Ausübung einer Gleichbehandlung im Sinne unserer demokratischen Grundordnung. Wem im Zuge solcher Vorgehensweisen dann das Angebot eines Wahl-O-Mat oder dessen Hommage, dem Geil-O-Mat, weiterhelfen soll, ist fraglich. 😉

Wunsch zum Erhalt der Demokratie

Natürlich ist dieser Wunsch nicht nur geknüpft an die kurze Zeit vor der Bundestagswahl, sondern erstreckt sich über Generationen und Erziehungsstile hinweg – über das Bildungssystem bis hin zu der Art und Weise wie unsere Studierenden an den Arbeitsmarkt heran und letztlich, wie wir alle, hindurch geführt werden. Komplexe Themen verlangen nach intensiver Auseinandersetzung. Politik ist mit hoher Verantwortung verbunden und sollte nicht ein paar Wenigen überlassen werden, nach dem Motto: „Die machen das dann schon – irgendwie …“

Somit rufen wir erneut auf: Wer wählen geht, verschaffe sich bitte jetzt und auch für die Zukunft das entsprechende Wissen (im Rahmen der Möglichkeiten, die durchaus vorhanden sind), die daraus resultierende Mündigkeit und auch das Bewusstsein jener Verantwortung die für jeden erwächst, der in einer echten Demokratie leben möchte. Gleichgültigkeit schafft Demokratie ab, das sollte uns allen bewusst sein und ich denke nicht, dass uns die Konsequenzen gefallen würden!

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Über Stefan E

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