Hat der Teufel in der Küche gewütet? I StudiBlog
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Das Beitragsbild zeigt ein extremes Küchenchaos - hier sollte geputzt werden auf Teufel komm raus

In Teufels Küchen

Man sollte erst einmal tief einatmen und sich auf das Schlimmste gefasst machen, bevor man sich einen Schritt weiterwagt. Denn hier hat das Grauen Gestalt angenommen. Unglaubliche Zustände herrschen in einer ganz bestimmten Wohnheimküche, dessen genauer Standort lieber nicht bekannt gegeben werden sollte. Ein maßloses Chaos hat sich in der besagten Küche niedergelassen.

Das Küchenchaos schafft Gesprächsbedarf

Berge aus ungespültem Geschirr türmen sich neben dem Spülbecken, ein benutzter Teller auf dem anderen. Zwischen längst nicht mehr identifizierbaren Lebensmittelresten kann man angetrocknete Spaghetti erkennen, weitere Nudeln kleben noch im Topf oder haben sich als Ekelstopfen in den Abfluss verirrt. Dementsprechend sieht auch der Mülleimer aus, der hoffnungslos überquillt. Was nicht mehr hineingepasst hat, wurde daneben geworfen. Die Herdplatten sind verdreckt und voll mit Eingebranntem. Wer kochen will, muss zwangsweise erst einmal sauber machen.

In dieser 8er-Wohngemeinschaft scheint die Anonymität für so groß erachtet zu werden, dass keiner sich freiwillig um den Abwasch kümmern will, selbst wenn es sich um den eigenen Geschirrverschleiß handelt. Auch der Tisch ist verkrümelt und verklebt, vollgestellt mit leeren und noch halbvollen Bierflaschen, zerrissenen Zeitungen und Pizzaschachteln. Doch – halt – etwas passt nicht ganz ins Gesamtbild der versifften Studentenwohnheimküche. Es ist ein kleiner Notizzettel, der sorgfältig auf dem Tisch platziert wurde. Darin wird dringend um ein WG-Treffen gebeten, am Sonntag, um 14 Uhr.

So kann es nicht weitergehen

In Jogginghose, Morgenmantel und Schlappschuhen trudeln die potenziellen Verantwortlichen des Küchenchaos zur ausgemachten Zeit in die WG-Küche ein. Wer nicht da ist, wird gnadenlos aus dem Zimmer geklingelt, die Möglichkeit der Anwesenheit an einem verregneten Sonntagmittag ist einfach zu wahrscheinlich. Gähnend und schlecht gelaunt wird nun gelauscht, was der Zettel-Verfasser an der aktuellen Situation zu bemängeln hat. Nichts Neues oder Unerwartetes gibt es zu hören, schließlich kann jeder das Ausmaß der Verwahrlosung erkennen. Der Abschlusssatz: „So kann es nicht weitergehen!“, wird jedoch mit einstimmigem Nicken quittiert. Doch was soll man machen, um dem Chaos Einhalt zu gebieten? Nach einigem Diskutieren und vielen verstohlenen Blicken zur Tür einigt man sich letztendlich auf eine Gemeinschaftskasse, der jeder Bewohner pro Semester ein oder zwei Euro beisteuern sollte und woraus man sich existentielle Dinge wie Spülmittel, Schwämme und Backpapier kaufen kann.

Eine Lösung ist nahe – mit dem Teufel im Detail

Einen größeren Mülleimer soll es auch geben, so muss man sich nicht jeden Tag ums Leeren kümmern, schließlich darf man selbst Studenten ein bisschen Faulheit zugestehen! Einer nach dem anderen erhebt sich und trottet zurück in sein Zimmer, wo der Sonntag nun endlich weiter Sonntag sein darf. Ein oder zwei nette Mitbewohner machen sich doch noch daran, wenigstens das gröbste Chaos zu beseitigen. Schließlich will man nicht jeden Tag mit der Angst leben, schon früh-morgens in Teufels Küchen zu kommen…

Eine überlebt mit Sicherheit

Hier kann man ja nur hoffen, dass nicht die Cucaracha (Kakerlake) vorbeigeschaut kommt und ihre Familie mitbringt oder man an giftigen Sporen der Schimmelpilze stirbt. In dem hier beschriebenen Küchenchaos wird sich, den Bewohnern wäre es zu wünschen, etwas ändern. Aber wie sieht es bei euch aus? Lebt auch ihr in eurem Wohnheim oder der WG im reinsten Saustall oder habt ihr einen Weg gefunden, alles einigermaßen sauber und in Ordnung zu halten?

Wir möchten alles wissen. Erzählt uns von eurem Chaos oder eurem Putzplan und bringt uns zum Lachen oder Staunen. Wir sind gespannt 😉

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Über Stefan E

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