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Die Verführung durch den Hausgeist nimmt kein Ende - Darstellung der Silhouette einer Frau mit nacktem Oberkörper

Die Verführung durch den Hausgeist nimmt kein Ende


Wieder sitzen wir in deinem Zimmer, die Köpfe über unseren Skripten und Aufzeichnungen. Es ist seit langem das erste Mal, dass ich wieder bei dir bin und es ist alles andere als ein entspannter Lernnachmittag.

Die letzten Wochen gingen wir uns soweit als möglich aus dem Weg. Genau genommen mehr du mir als ich dir, und ich machte mir schon ehrliche Vorwürfe, dass ich es wohl übertrieben hatte. Ich wollte dich reizen, als ich dir meine unmoralische Begegnung mit deinem Hausgeist schilderte, nicht verärgern. Ich war hin und her gerissen. Einerseits fand ich es ausgesprochen schade um unsere kleine Zweier-Lerngruppe, die, abgesehen von unserem erotischen Abenteuer, sehr effektiv, entspannt und freundschaftlich war. Andererseits war ich mir der Gefahr durchaus bewusst, dass der Hausgeist bei passender Gelegenheit wieder zuschlagen könnte. Zumindest bei mir. Ich machte mir unglaublich viele Gedanken darüber, wie du mich jetzt siehst. War‘s das? Mit unserer Lerngruppe? Mit unserer Freundschaft? Würdest du noch gerne mit mir zusammen lernen, wenn ich dich nicht so sehr in Verlegenheit gebracht hätte? Oder ist das gar nicht dein Problem und du ärgerst dich vielmehr darüber, dass ich nur erzählt und dich dann einfach sitzengelassen habe, mit deiner verräterischen Beule in der Hose. Es half alles nichts, das ewige Grübeln würde mich nicht weiter bringen. Ich habe uns in diese Situation manövriert, mit der Verführung unbedacht gespielt, ich werde wohl oder übel den ersten Schritt machen müssen.

Ich hab schon auf dich gewartet!

Gesagt, getan. Heute ergab sich eine günstige Gelegenheit. In der Mensa war nicht besonders viel los und du warst allein an einem Tisch. Zögernd ging ich auf dich zu. „Darf ich mich zu dir setzen, ich glaube, wir sollten reden?“ „Hmm“ Wow, ein beschissener Gesprächseinstieg. Gut, dass ich mir stundenlang den Kopf darüber zerbrochen hatte, wie ich dieses Gespräch beginnen soll. So nicht, aber jetzt war es schon passiert. „Ähm…“ – ich schaute auf meinen Teller – „ähm, da neulich bei dir…ähm“ – das wurde ja immer schlimmer. Vorsichtig suchte ich deinen Blick und erstarrte. Du warst völlig cool, ein breites Grinsen von einem Ohr zum anderen. Hä? Hab ich irgendetwas verpasst? „Hab schon darauf gewartet, dass du irgendwann angekrochen kommst“, begannst du spöttisch, „Quälst du mich, quäle ich dich.“ Touchè – Rache kann auch als Verführung verpackt sein.

Deine kräftigen Hände auf meiner nackten Haut…

Schweigen. Und immer noch dieses unverschämt breite Grinsen. Ich wusste noch nicht, was ich davon halten sollte, saß reglos auf meinen Stuhl und starrte auf meinen Teller. Plötzlich kamst du zu mir herüber, auf den freien Stuhl direkt neben mir. „Süße, das war so geil.“ Mir wollte gerade ein Stein vom Herzen fallen, da fuhrst du fort: „Aber du hast es vergeigt. Du hattest deine Chance.“ Scheiße, ich bin so blöd! „Wie es mit unserer Lerngruppe weitergehen soll, musst jetzt du entscheiden.“ Ok, entscheiden, logisch. Jetzt lag es wieder an mir. Dabei konnte ich nur verlieren. Sollte ich absagen, alles aufgeben? Oder konnte ich widerstehen, die Freundschaft erhalten und zur Normalität zurückkehren? Ich wusste, dass du in vielen Fächern deutlich besser warst als ich. Rein fachlich konnte ich es mir kaum leisten, unsere Lerngruppe hinzuschmeißen. Aber du reizt mich zu sehr, sogar jetzt, in dieser absoluten Zwickmühle, dachte ich an deine kräftigen Hände auf meiner nackten Haut und erschauderte. Offensichtlich dauerte dir meine Entscheidung zu lang. Du nahmst sanft mein Kinn in deine Hand, so dass ich dir direkt in die Augen sehen musste. „16.00 Uhr bei mir. Letzte Chance. Wäre schade um unsere Freundschaft.“ Damit standst du auf und weg warst du…

Quelle: Giphy

Und jetzt sitzen wir tatsächlich wieder in deinem Zimmer, sehr schweigsam, sehr unsicher. Jeder hängt seinen eigenen Gedanken nach. Letzte Chance, wofür? Für den Hausgeist? Soll ich es wagen? An Lernen ist nicht zu denken. Ich bin viel zu scharf auf dich.

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