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Vom Baby zum Studenten: Entscheidung zum BWL-Studium

Warum BWL? Von der Schule zur Einschreibung!

Während der Schulzeit war ich eigentlich ein Antischüler

Ich hasste es, früh aufzustehen, zu lernen und Hausaufgaben zu erledigen. Auch die ständigen Autoritätsspiele der Lehrer machten es für mich nicht leicht. Irgendwie war ich auf Kriegsfuß mit der Schule. Ständig kamen Briefe an die Eltern nach Hause und ein, zwei Mal auch Verweise, welche mich aber weniger interessierten. Zu den Fächern Wirtschaft bzw. Wirtschaftsinformatik (Buchungen), welche in der 8. Klasse folgten, hatte ich überhaupt keinen Bezug, obwohl mein Vater selbst Wirtschaft studierte und schließlich auch in dieser Branche arbeitete. Aber was sollte ein 14-jähriger Teenager auch daran interessant finden. „Zahlen von der einen Seite auf die andere zu verschieben? LÄCHERLICH!“

Letztendlich war die Konsequenz meiner Schulzeit im Gymnasium, dass ich zwei Mal sitzen blieb. Schuld daran waren Fächer wie Latein, Physik, Mathematik. Nach langem Hin und Her und schier endlosen Streitereien mit meinen Eltern, die natürlich nur das Beste für mich wollten, entschieden wir uns dafür, mich auf den M-Zweig einer Hauptschule zu stecken. Ich selbst war tatsächlich auch Befürworter, oder eher Vorantreiber, dieser Wahl. In dieser Zeit war ich felsenfest davon überzeugt, dass dies mein letztes Schuljahr sein wird und ich nie wieder einen Raum mit „Lehrern“ betreten werde.

Ich kann nicht genau erklären warum, aber im Laufe dieses Schuljahres veränderte sich irgendetwas. Die Noten wurden besser und auch die Einstellung zur Schule anders. Plötzlich wollte ich keine Ausbildung mehr zum Bankkaufmann oder Versicherungsvertreter machen.

Der neue Plan war FOS-BOS

Doch nicht der soziale oder der technische Zweig, nein. Es war Wirtschaft. Wie kam ich dazu? War es die Strenge der Lehrer der Hauptschule, die der Grundschule ähnlich sah und mich nochmals Disziplin und Eifer lehrten? War es das Verständnis, das aus einem Gestrüpp von Kreuzungen, Kurven und ständigen Berg- und Talfahrten in eine Einbahnstraße mündete? Oder war es doch das steigende Interesse an der Wirtschaft durch Konzerne mit atemberaubenden Produkten? Wie auch immer. Letztendlich hieß es dann Ende des Sommers:

Willkommen im FOS-Wirtschaftszweig!

Es war echt komisch zu Beginn. Vom Gymnasium in die Hauptschule und dann FOS. Nur zwei Schuljahre entfernt vom Fachabi. Das war für mich kaum zu begreifen. Und das war eigentlich das Beste daran: Endlich keine Lehrerspielchen und kein „Ich sitze am längeren Hebel“ Getue. Man war auch nicht mehr der kleine Schüler, der seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Man wurde mit Herr/Frau angesprochen und wer sich nicht für die Lehrinhalte interessierte, der bekam eben die Retourkutsche bei der nächsten Kurzarbeit oder Klausur. Obwohl ich immer tiefste Abneigung gegenüber Lehrern und dem Schulsystem empfunden hatte, gefiel mir das System in der FOS. Ich war zwar immer noch der faule Strick, der maximal drei Tage vor der Klausur zur lernen begann, aber ich wusste um was es ging – und dass ich pauken musste. Schließlich steigerte sich das Interesse an der Wirtschaft deutlich. Klar, Buchungen und Kostenrechnung ist bzw. waren nun wirklich nicht so interessant. Aber auch das ging mit der Zeit einfach von der Hand und war reine Verständnissache.

Der Höhepunkt war, wie von jedem Schüler, das Abi

Da lernte ich wirklich viel. Ich war wirklich erstaunt, als mich mein Wirtschaftslehrer aufforderte das „volle“ Abitur, bzw. die 13. Klasse zu machen. Trotzdem wusste ich, dass der letzte Moment in meiner Schulzeit sein wird, als ich die Mathe-Prüfung abgab. Und letztendlich dauerte es nicht lange, da musste man sich schon für die Unis, bzw. FHs einschreiben. Ich wusste sofort, dass es Wirtschaft werden würde. Nicht wegen meines großen Interesses an den spezifischen Fachgebieten, sondern dem generellen Interesse an der Wirtschaft.

Fauna des Campus: Der Wirtschaftsstudent

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