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Qwant Suchmaschine: Die sicher Alternative zu Google - inklusive Datenschutz und Achtung der Privatsphäre

Qwant – die echte Alternative zu Google

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Google – viele scheinen beunruhigt zu sein über das Verhalten, das die Hyper-Suchmaschine an den Tag legt, aber keiner kann und will so richtig ohne. Woran liegt das? Du fragst dich sicherlich auch, was dich das alles überhaupt angeht und wieso du dir Sorgen über eine Suchmaschine machen solltest – sie beantwortet dir lediglich Fragen, die außer dir sonst doch eh keiner sieht. Du denkst dir, dass damit sowieso niemand etwas anfangen kann. Weit gefehlt. Deine Suchanfragen und die damit verbundenen persönlichen Daten sind – zumindest bei Google – mitunter Gold wert.💰

Google in Zahlen und Fakten

Täglich werden etwa 5,6 Milliarden Suchanfragen gestellt – das entspricht ca. 65.000 Suchanfragen pro Sekunde. Mit Google Maps werden jeden Tag insgesamt 1 Milliarde Kilometer navigiert. Waren es im Jahr 2012 noch 170 Mio. Menschen mit einem Google+-Konto sind es 2017 schon satte 3,359 Mrd. (vgl.: Statista, 2017). All diese Nutzer haben sich bereit erklärt, Google ihre persönlichen Daten zu überlassen, genau wie diejenigen, die Google täglich als Informationsquelle gebrauchen. Die Google-Trends schaffen es, die Stimmung einer Nation oder der gesamten Weltbevölkerung besser abzubilden, als jedes Marktforschungsinstitut; und das lediglich anhand von Suchanfragen – 5,6 Milliarden Suchanfragen von Nutzern aus der ganzen Welt – pro Tag!

Dabei gaben ganze 58% der Teilnehmer einer Studie aus dem Jahr 2014 an, dass es ihnen Sorgen bereitet, dass Google ihre Nutzerdaten sammelt. 48% sorgen sich außerdem darum, dass Google mit genau diesen Nutzerdaten Geschäfte macht. Auf die Gesamt-Nutzerzahl von Google aus dem Jahr 2017 bezogen bedeutet dies also, dass rund 2 Mrd. Nutzer dieses Verhalten von Google für risikoreich befinden. Warum setzen wir die Suchmaschine dann trotzdem jeden Tag mehrmals ein? In der selben Umfrage gaben 56% der Befragten an, dass sie es ebenfalls als einen Risikofaktor betrachten, dass Google keine wirklich ernst zu nehmende Konkurrenz hat. Das soll sich mit Qwant nun ändern – denn es bietet einen echten Ersatz als Suchmaschine.

Qwant als Alternative für Google

In einer Zeit, in der die Freunde über Instagram, Snapchat, Facebook und Co. jeden deiner Schritte mitverfolgen können, scheint der Drang nach Privatsphäre in den Hintergrund zu rücken; doch das sollte er nicht! Qwant hat es sich zur Aufgabe gemacht, deine Privatsphäre und vor allem deine Daten zu schützen. Vielen Nutzern von Suchmaschinen fehlt es oft ein wenig an Kenntnis und Einsicht – wer soll bei einem solch immensen Algorithmus wie dem von Google denn auch den Überblick behalten? Deshalb will Qwant neben einer freien Suchmaschine ohne Datensammlung außerdem für mehr Aufklärung und Transparenz sorgen – und somit eine echte Alternative zu Google bieten. Da wir von StudiBlog hinter dieser Idee stehen, haben wir für dich die prägnantesten Unterschiede zwischen Google und Qwant herausgearbeitet, damit du dich ganz einfach selbst überzeugen kannst.

Dazu zeigen wir dir die wichtigsten Punkte aus den jeweiligen Datenschutzrichtlinien und stellen sie im Vergleich direkt gegenüber. Die Angaben sind hierbei direkt aus den von Google und Qwant aufgestellten Datenschutzerklärungen entnommen.

Die Datenschutzrichtlinien im Vergleich

Erhobene Daten

Zunächst einmal ist es wichtig die Frage zu klären, welche Daten wann erhoben und gegebenenfalls gespeichert werden. Wir alle wissen, dass Google unsere Daten, teilweise auch die persönlichen, nicht nur abrufen, sondern auch speichern und an Dritte weitergeben kann. Es muss hier also unterschieden werden zwischen den Daten, die mit dem Konto einhergehen und den Daten, die bei der Suche direkt entstehen. Folgende Daten werden von Google für die Nutzung eines Kontos erhoben:

  • Name
  • E-Mail-Adresse
  • Telefon- oder Kreditkartennummer

Qwant erhebt bei der Nutzung eines Kontos diese Daten:

  • Name, Vorname
  • E-Mail-Adresse

Daten bei der Suche

Google Qwant
Gerätebezogene Informationen

(Modell, Hardware, Betriebssystem, eindeutige Gerätekennungen, über das Mobilfunknetz & die Handynummer)

Keine erhobenen Nutzerdaten während der Suche
Protokolldaten

Die Suchanfragen sind mit dem Profil verknüpft, so werden bei einem Anruf Telefonieprotokolldaten erhoben wie:

  • Telefonnummer
  • Anrufernummer
  • Datum, Uhrzeit und Dauer von Anrufen
  • IP-Adresse
  • Cookies¹ etc.
Keine erhobenen Nutzerdaten während der Suche
Standortbezogene Informationen

abrufbar über GPS, IP-Adresse und andere Sensoren, wie beispielsweise WLAN-Zugangspunkte oder Mobilfunkmasten in der Nähe

Keine erhobenen Nutzerdaten….
Eindeutige Applikationsnummer

Informationen zu Betriebssystem und Anwendungsnummer der Version

…während der Suche.
Lokale Speicherung

auf dem Gerät des Nutzers; z.B. Webspeicher des Browsers oder Anwendungsdaten-Caches

Keine Nutzerdaten!
Cookies¹ Keine Cookies!

¹Cookies

Google beschreibt Cookies wie folgt:
Unsere Partner und wir verwenden verschiedene Technologien, um Daten zu erfassen und zu speichern, wenn Sie einen Google-Dienst aufrufen. Hierzu gehören möglicherweise auch Cookies oder ähnliche Technologien, mit denen Ihr Browser oder Ihr Gerät identifiziert wird. Darüber hinaus verwenden wir diese Technologien auch zur Erfassung und Speicherung von Daten, wenn Sie mit Diensten interagieren, die Teil unseres Angebots für Partner sind, zum Beispiel Werbedienste oder auf anderen Websites verfügbare Google-Funktionen. Unser Produkt Google Analytics unterstützt Unternehmen und Websiteinhaber bei der Analyse des Traffics zu ihren Websites und Apps. […]  Die Daten, die wir erfassen, wenn Sie in Ihrem Google-Konto angemeldet sind, und die Daten, die wir von Partnern über Sie erhalten, können mit Ihrem Konto verknüpft werden. 

(Datenschutzerklärung Google, 2017)

Das bedeutet im Klartext, dass dich theoretisch jeder anhand deiner Daten im Internet erkennen kann, die von Google oder Partnern gesammelt und an andere Partner verkauft werden können. Doch was genau geschieht mit deinen Daten und wieso hätte überhaupt jemand Interesse daran?

Daten – die Währung im Online-Marketing

Wie schaffen es Großkonzerne, der ausgewählten Zielgruppe ihre Produkte oder Dienstleistungen noch besser anzubieten? Ganz einfach: indem sie jeden Einzelnen persönlich ansprechen. Das nennt sich personalisierte Werbung und wird möglich durch genau die Daten, die Google sammelt. Deine Daten werden dann ausgewertet, in Zusammenhang gebracht und vor allem: an Unternehmen weitergegeben beziehungsweise verkauft. Diese können mithilfe dieser Nutzerdaten dann ein Profil ihrer Zielgruppe🎯 erstellen, um diese noch besser und persönlicher ansprechen zu können. Jeder kennt das: Hast du letzte Woche beispielsweise ein Buch im Bereich Medienwissenschaften für eine Vorlesung gekauft, werden dir noch Wochen danach entweder der selbe oder ähnliche Titel in der Werbung auf Facebook und Co. unter die Nase gerieben.

Umgang mit deinen Daten
Unsere automatisierten Systeme  analysieren Ihre Inhalte (einschließlich E-Mails) , um Ihnen für Sie relevante Produktinformationen wie personalisierte Suchergebnisse,  personalisierte Werbung  sowie Spam- und Malwareerkennung bereitzustellen.

(Datenschutzerklärung Google, 2017)

Kein Datenhandel bei Qwant

Qwant verwendet keine Cookies, speichert keine Daten bei deinem Suchvorgang und kann somit dein Such- oder Kaufverhalten nicht scannen – oder die Werbung, die du siehst an deinen E-Mail-Verkehr anpassen. Damit haben sie nichts, außer die mit deinem Konto verbundenen persönlichen Daten. Diese können laut Qwant allerdings in keinster Weise mit deinen Suchanfragen in Verbindung gebracht werden. Qwant gibt dir das Versprechen, deine Daten niemals an Dritte weiterzugeben oder an sie zu verkaufen. Sie werden lediglich dazu genutzt, die Suchmaschine weiter auszubauen, um dir dadurch ein angenehmeres Such- und Stöber-Erlebnis liefern zu können.

Zwecke für erhobene Daten bei Qwant
  • technische Kontenverwaltung für die Nutzer und verfügbaren Dienste
  • Verwaltung von Informationsanfragen und Bewerbungen
  • Verwaltung von Löschanfragen und Anfragen im Zusammenhang mit dem Recht auf Zugriff sowie Änderung und Löschung von persönlichen Daten
  • die Sicherheit des Informationssystems von QWANT
  • Einhaltung rechtlicher und regulatorischer Verpflichtungen.

(Datenschutzrichtlinie Qwant, 2017)

Werbung bei Qwant

Qwant ist und bleibt kostenlos für den Nutzer. Daher finanziert es sich über Werbung. Allerdings unter bestimmten Bedingungen:

  • Die Werbung respektiert die Privatsphäre und das Sucherlebnis
  • Es gibt keine aufdringlichen Werbeanzeigen
  • und keine personalisierte Werbung

Deine Rechte

Wenn jemand Daten von dir sammeln, speichern und verkaufen darf, solltest doch auch du einige Rechte haben, richtig? Die hast du zum Glück auch. Dadurch hast du beispielsweise die Möglichkeit, deine Privatsphäre- und Daten-Einstellungen anzupassen. Außerdem kannst du gewisse Suchinhalte, die deine Person betreffen entfernen oder dein Konto löschen lassen. Aber auch hier wollen wir wieder den direkten Vergleich ziehen.

Rechte und Wahlmöglichkeiten bei Google

  • Google-Aktivitätseinstellungen überprüfen, um Speicherung von Daten zu regulieren
  • Einstellungen für Werbung die Anzeigenvorgaben regulieren und ggf. Werbedienste deaktivieren
  • Über das Google-Konto steuern, mit wem Informationen geteilt werden
  • Cookies können deaktiviert werden (unter der Bedingung, dass die Dienste dann eventuell nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren)
Google behält sich folgendes vor:
Wann auch immer Sie unsere Dienste nutzen, sind wir bestrebt, Ihnen Zugriff auf Ihre personenbezogenen Daten zu geben. Sollten diese Daten fehlerhaft sein, bemühen wir uns darum, Ihnen Möglichkeiten zu eröffnen, diese schnell zu aktualisieren oder zu entfernen –  es sei denn, wir müssen diese Daten zu berechtigten geschäftlichen oder rechtlichen Zwecken aufbewahren. 

(Datenschutzrichtlinie Qwant, 2017)

Also darfst du deine Inhalte bearbeiten und löschen, jederzeit! Außer genau das könnte die Geschäftsbeziehungen von Google negativ beeinflussen? So werden aus deinen Daten nicht mehr so ganz deine Daten.

Rechte bei Qwant

  • Recht auf vergessen werden: Daten über den Nutzer können auf Antrag aus den Suchergebnissen gelöscht werden (ohne dabei das Informationsrecht zu verletzen)
  • Zugriffsrecht: Qwant muss dem Nutzer auf Anfrage alle über ihn erhobenen Daten aushändigen
  • Widerspruchsrecht: z.B. Konto löschen
  • Änderungsrecht und
  • Recht auf Löschung von unvollständigen oder falschen Informationen, die sich auf den Nutzer beziehen: Informationen das eigene Profil betreffend können geändert oder gelöscht werden

Die einzigen Einschränkungen deiner Rechte unterliegen hier dem Informationsrecht beziehungsweise der Meinungsfreiheit – und das muss auch genau so sein.

Warum Qwant?

Qwant möchte sich für die Erhaltung oder den Wiederaufbau der Privatsphäre einsetzen – mithilfe von ethischen Datenschutzrichtlinien und dem Tracking- und Verkaufsverbot. Es ist nutzbar, ohne dass der Nutzer sich registrieren muss – hat allerdings die Möglichkeit. Das bringt ihm lediglich den Vorteil, dass er Dashboards anlegen und seine favorisierten Suchen speichern kann. Aber auch hier besteht nicht die Möglichkeit, eine Verbindung zu Gesuchtem und Suchendem herzustellen. Qwant verpflichtet sich, deine Daten vor Dritten zu schützen – nicht diese mit deinen Daten gegen Geld zu beliefern. In der „Nacht der Hacker“ in Paris bietet Qwant den Hackern, die ihr System knacken können jedes Jahr ‚Kopfgelder‘ an. So decken sie Sicherheitsmängel in ihrem System auf.

Qwant hat es sich schon immer zum Ziel gesetzt, die Privatsphäre seiner Nutzer zu wahren und zu schützen – ein Gut, was in der heutigen Zeit, die von Digitalisierung und Kapitalismus geprägt ist, sehr selten geworden ist. Also nimm dir ein Beispiel und achte auch du verstärkt auf deine Privatsphäre und darauf, was mit deinen Nutzerdaten geschieht. Behalte deine Freiheit!

Probier die Alternative Qwant!

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Über Joey

Das Leben ist kein Wunschponyschlecken. :)

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