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Einen Betreuer finden für deine Bachelorarbeit - hier findest Du die Tipps dazu. Das Bild zeigt zwei Studierende die sich ein high five geben

Wie du einen Betreuer für deine Bachelorarbeit findest

Sicherlich hast du schon viel darüber gehört oder gelesen, was du beim Schreiben deiner Bachelorarbeit beachten solltest. Ein Thema kommt dabei aber häufig zu kurz und das ist der Betreuer deiner Arbeit. Dabei ist dies eine sehr wichtige Entscheidung, die Einfluss auf deine gesamte Arbeit nehmen kann. Der Betreuende hat für dich viele Funktionen; er ist Experte seines wissenschaftlichen Gebiets, Mentor, Profi im Schreiben, manchmal Motivator oder Coach und jemand, der dir auch bei der Berufsfindung nach der Abschlussarbeit helfen kann. Er führt dich durch deine Bachelorarbeit, den Schreibprozess und leitet dich an, hilft bei Fragen und Problemen.

Checkliste für den Betreuenden deiner Abschlussarbeit

Wenn du eine geeignete Betreuung für deine Arbeit finden möchtest, dann sind einige Schritte wichtig:

  • Informationen einholen: Frage Mitstudenten oder Verantwortliche beim Prüfungsamt, welche Rahmenbedingungen für die Anmeldung und die Betreuung deiner Arbeit an der jeweiligen Hochschule gelten.
  • Sympathien herausfinden: Schon in den ersten Semestern gibt es vielleicht Betreuende in Seminaren oder Vorlesungen, die dir menschlich sympathisch erscheinen. Du kannst auch andere Studenten fragen, mit welchen Lehrkräften sie gute Erfahrungen gemacht haben.
  • Über einen möglichen Kandidaten informieren: Wenn du jemanden gefunden hast, der für die Betreuung deiner Bachelorarbeit in Frage kommt, dann informiere dich über dessen Forschungsprofil. Passen die bisherigen Schwerpunkte der Person auch zu den Themen, die dich interessieren?
  • Kennenlernen: Nimm am besten die Sprechzeiten des potentiellen Betreuers wahr und lerne ihn dabei kennen. Tipp: Schaue vorher auf die Institutsseite des möglichen Betreuers, denn manche Lehrkräfte erwarten Motivationsschreiben von Studenten, die ihre Abschlussarbeit am jeweiligen Lehrstuhl verfassen möchten. Wenn dies der Fall ist, dann kannst du einen guten Eindruck hinterlassen, indem du das Schreiben bereits in die Sprechstunde mitnimmst.
  • Während der Bachelorarbeit: Wenn der Betreuende dich unterstützen möchte, dann folgen während des Scheibprozesses regelmäßige Gespräche und Rückmeldungen, entweder persönlich oder per Mail (z.B. als Feedback zu geschriebenen Textabschnitten).

Wie du eine Betreuung findest

Der erste Schritt besteht darin, einen Betreuenden für deine Bachelorarbeit zu finden.
Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • den Betreuenden selbstständig suchen
  • über Seminare
  • durch Gruppenarbeit
  • Kooperation mit Unternehmen
  • durch Zuweisung

Wenn du dir eine Betreuungsperson für deine Bachelorarbeit selbst suchst, dann übernimmst du zunächst die aktive Rolle. Du sprichst mit demjenigen das Thema ab und meldest dann deine Arbeit beim Prüfungsamt an. Manche Hochschulen bieten Seminare an, in deren Rahmen die Abschlussarbeit verfasst wird. Hier musst du also niemanden finden, der dich betreut, sondern du schreibst die Arbeit unter der Betreuungsleistung des Dozenten, der alle Studenten im Seminar begleitet. Das Thema suchst du dir dabei nicht völlig frei aus, sondern es ergibt sich aus dem Seminar. Diese Variante ist häufig in den Geisteswissenschaften zu finden.

In anderen Studienrichtungen verfassen die Studierenden ihre Abschlussarbeit nicht alleine, sondern gemeinsam mit anderen Studenten oder in Form einer Gruppenarbeit. Hier dreht sich das Thema meistens um ein großes Projekt, das zu umfassend wäre, um nur von einer einzelnen Person bearbeitet zu werden. In den Naturwissenschaften und insbesondere in Fächern wie BWL oder Informatik arbeiten Studenten oft mit Unternehmen zusammen und schreiben ihre Bachelorarbeit dann auch nicht nur an der Hochschule, sondern in einem gemeinsamen Projekt mit der jeweiligen Firma. Die Betreuungsleistung kann in diesem Fall durch einen Vertreter des Unternehmens erbracht werden. Die Bewertung erfolgt aber dennoch durch einen Dozenten oder Prüfer der Universität. Manchmal werden Betreuer auch fest zugewiesen und du hast wenig Wahlmöglichkeiten.

Damit die Betreuung gelingt

Gerade wenn du bisher wenig Erfahrungen mit Dozenten gemacht hast und diese nur aus Vorlesungen kennst, es aber nie die Möglichkeit eines Kennenlernens gab, ist es schwer, einzuschätzen, ob derjenige ein wirklich guter Betreuender wäre. Denn schließlich muss er dich auch manchmal motivieren und dir vieles erklären. Das fällt viel leichter, wenn ihr gut zusammenarbeiten könnt. Achte auf Folgendes:

  • Welchen Ruf hat die Person an der Hochschule?
  • Ist der Betreuer auf seinem Forschungsgebiet versiert?
  • Hat derjenige genug Zeit für dich?
  • Hast du das Gefühl, demjenigen vertrauen zu können?
  • Passt deine Art zu arbeiten zu diesem Betreuenden?

Ob der Betreuende für dich genügen Zeit hat, ist einer der wichtigsten Punkte. Denn ein Dozent, der in anderen Projekten so sehr involviert ist, dass er auf Mails erst nach mehreren Tagen antwortet, und der kaum Gelegenheit für persönliche Absprachen bietet, kann dich nicht gut unterstützen. Sich um Bachelorarbeiten zu kümmern hat für Dozenten einen Vorteil, denn häufig lassen sie die Studenten Teilthemen ihrer eigenen Publikationen oder Forschungsvorhaben bearbeiten. Aber für Dozenten, die bereits gut ausgelastet sind, kann das zusätzliche Betreuen von Studenten eine weitere Belastung sein.

Wenn du deine Arbeit in Kooperation mit einem Unternehmen schreiben wirst, dann versuche auch, das Unternehmen vorher kennenzulernen. Geeignet sind beispielsweise Firmen, in denen du bereits gearbeitet hast, auch im Rahmen eines Praktikums. Häufig thematisieren die Unternehmen in der Abschlussarbeit bestimmte Problemstellungen und sie erhoffen sich einen Vorteil oder Wissensfortschritt aus den Ergebnissen deiner Arbeit.

Vom Betreuer zum Abschlussthema

In vielen Fällen musst du zum ersten Gespräch mit deinem Betreuer noch kein konkretes Abschlussthema dabei haben und entwickelst das Thema erst im Gespräch mit der Betreuungsperson. Viele Studenten haben zahlreiche Ideen und Einfälle, in welche Richtung es gehen könnte und wenn an deiner Hochschule ein Motivationsschreiben für die „Bewerbung“ um ein Bachelorthema üblich ist, dann kannst du diese Ideen in dem Exposé niederschreiben. Sei nicht enttäuscht, wenn der Betreuer die Themen dann weiter einengt – das ist oft notwendig, damit das Thema in der vorgegebenen Zeit überhaupt erst bearbeitet werden kann. Es ist hilfreich, wenn du zumindest eine grobe Vorstellung davon hast, welche thematische Richtung du dir für deine Abschlussarbeit wünscht.

So gelingt das erste Treffen mit dem Betreuenden

Wenn du schon ein grobes Thema mitbringst, dann könntest du den Betreuer beim ersten Gespräch fragen, ob das Thema angemessen ist und zur Forschung passt, welche Möglichkeiten es gibt, das Thema überhaupt zu bearbeiten und ob das Thema im zeitlichen Rahmen bearbeitet werden kann. Solche Fragen zu stellen lässt dich wirklich motiviert und interessiert wirken. Du beziehst deinen Ansprechpartner gleich mit ein und gibst nichts fest vor. Auch im weiteren Verlauf der Arbeit sollte es immer wieder persönliche Gespräche geben. Bei Missverständnissen sollte die persönliche Klärung an erster Stelle stehen. Ein Betreuer hat natürlich die Aufgabe, dich fachlich, aber auch in Bezug auf die gewählten Forschungsmethoden zu unterstützen. Er berät dich, lenkt deine Arbeit und hilft dir über Schwierigkeiten hinweg. Wichtig ist dabei vor allem, dass du dich wohlfühlst.

Fazit

Ein Dozent oder eine Lehrkraft, die dich beim Schreiben unterstützt, hat großen Einfluss auf deine Arbeit. Manchmal lernst du einen Dozenten über ein Seminar kennen, in anderen Fällen kann die Betreuungsperson schon vorgegeben sein. Wichtig ist, dass ihr gut miteinander auskommt und euch regelmäßig über den Fortschritt der Arbeit abstimmen könnt.

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