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Die Phasen der Eroberung: Mann und Frau liegen nackt im Bett

Phasenplan Eroberung – How to get her

Sie kommt mir entgegen, schlendert ohne Hast die Straße entlang. Ihr Gang ist aufrecht, die langen Haare fallen ihr lang und glatt auf die Schultern. Ihre Augen lächeln und ich weiß, diese Frau will ich haben. Es trifft mich wie der Blitz, meine Phantasie geht schlagartig mit mir durch.

Phase eins:

Ich kehre um und folge ihr, unauffällig, vorsichtig. Noch soll sie mich nicht bemerken.

Sie bleibt an mehreren Schaufenstern stehen und geht schließlich in ein Bekleidungsgeschäft, ich hinterher. Jetzt würde meine Geduldsprobe kommen. Ich weiß schon bald nicht mehr, wo und wie ich mich bewegen soll, um einerseits nicht aufzufallen, andererseits den passenden Moment nicht zu versäumen. Ich bin mir sicher, sie hat mich schon gesehen, aber noch nicht bewusst wahrgenommen. So soll es sein.

Endlich verschwindet sie mit einem Packen Jeans und ein paar Oberteilen in einer der Umkleidekabinen. Und wieder heißt es für mich warten. Nach einer weiteren Ewigkeit kommt sie aus der Kabine und betrachtet sich sorgfältig im Spiegel. Wie zufällig stehe ich hinter ihr und betrachtete sie ebenso sorgfältig. Die enge Jeans betont ihren schönen, runden Hintern. Das Oberteil ist figurbetont und lässt nicht viel Platz für Spekulationen über die Größenverhältnisse. Ausschnitt und Farbe sind für meinen Geschmack etwas zu bieder und, was schade ist, ein BH verhindert den Blick auf mehr. Das würde sich noch ändern müssen. Sie sieht mich im Spiegel und schaut irritiert zu mir um.

Phase zwei:

„Steht dir“, sage ich anerkennend. „Ich heiße Ben.“  Ich bin mir meiner Wirkung auf Frauen durchaus bewusst, die Erfahrung lehrte mich, nicht allzu bescheiden zu sein.

Ich weiß zwar selbst nicht warum, aber bei Frauen bekomme ich meistens was ich will. Und jetzt will ich sie.

Es fiel mir nie schwer, Frauen in ein Gespräch zu verwickeln und auch sie beißt schnell an. Nach einem kurzen, lockeren Smalltalk verschwindet sie wieder in der Kabine, ich warte auf sie und begleite sie dann zur Kasse. Schnell sind die wichtigsten Fakten geklärt. Sie heißt Susi, ist single und dass sie grundsätzlich einem Flirt nicht abgeneigt ist, ist nicht zu übersehen. Manchmal wirkt sie etwas unsicher, das gefällt mir sehr. Sie meint, es sei ihr noch nie passiert, einfach so angesprochen zu werden. Ich erwidere, vielleicht nicht ganz wahrheitsgemäß, ich hätte mich auch nie getraut, sie einfach anzusprechen, aber ihr Po in dieser Jeans sprach quasi mich an, so dass ich einfach antworten musste. Sie erzählt, die neuen Klamotten seien für ein Blind-Date mit einer Internetbekanntschaft gedacht.

Phase drei:

„Das trifft sich gut, ich habe noch Zeit. Was ist dein Lieblings-Café? Da können wir doch gleich mal unverbindlich für dein Date üben“ entgegne ich augenzwinkernd. Es ist einfach. Ich bestimme die Themen und lenke das Gespräch wie es mir gefällt. So läuft es immer. Manchmal denke ich, Frauen sind so einfach gestrickt. Ein paar Komplimente, ein paar gezielte leicht anzügliche Bemerkungen und sie gehören mir. Manche meinen, das läge am Wiener Schmäh. Dabei bin ich gar kein Wiener, nicht mal Österreicher. Aber irgendwie so etwas Ähnliches muss es wohl sein. Sobald ich ihnen das Gefühl gebe, ich interessiere mich wirklich für sie, erzählen sie mir die persönlichsten Dinge. Dabei interessieren mich nur ganz wenige Details wirklich. Im Moment eigentlich nur, mit welcher Taktik ich sie ins Bett bekomme. Bis dahin war es noch ein weiter Weg, aber ein vielversprechender Anfang ist gemacht.

Phase vier:

„Was hältst du vom Café Camino? Das ist mein Lieblings-Café. Wollen wir noch einen schnellen Kaffee trinken, bevor ich wieder los muss?“ Wieder nicht ganz die Wahrheit, aber das Camino ist das Lieblings-Café vieler Frauen. Strategische Notlüge. Sie ziert sich noch ein wenig, will lieber noch einige Besorgungen machen. So leicht kommt sie mir nicht davon. Ich schaue ihr direkt in die Augen. Und kurz, aber doch erkennbar, mit einem anerkennenden Lächeln auf ihren Busen. Dann abermals tief in ihre Augen. „Wir gehen jetzt ins Camino“, bestimme ich und sie kommt mit.

Wieder einer der Momente, die mich unglaublich erregen, weil für mich absolut nicht nachvollziehbar. Frauen eben, ein Mysterium. Aber so lange es läuft soll es mir recht sein.

Im Café kommt das Gespräch schnell zurück auf ihr baldiges Blind-Date. Über ihn zu reden wirkt unverfänglich, täuscht über mein eigentliches Interesse hinweg und zeichnet mir ein ziemlich genaues Bild von ihr. Sie ist leicht zu führen. Immer mehr zweideutige Anspielungen und Anzüglichkeiten fließen ins Gespräch ein. Sie bekommt rote Wangen, spielt nervös mit ihren Fingern. Wenn sie frivole Antworten oder freche Konter auf der Zunge hat, sie aber nicht gleich auszusprechen wagt, beißt sie leicht auf ihre Unterlippe. Welch‘ wunderbare Erscheinung ist diese Frau!

Phase fünf:

„Sag es! Los.“ fordere ich mit gespielter Strenge. „Sag, was du denkst und hör auf, in deine Unterlippe zu beißen, sonst beiße ich auch mal rein.“ Sie wird rot, sehr rot. Und nervös, sehr nervös. „Gar nichts sage ich dir“, murmelt sie leicht beschämt. Das ist die Aufforderung, auf die ich es angelegt habe. Ich nehme ihren Kopf über den Tisch hinweg in meine Hände, beiße zärtlich in ihre Unterlippe und küsse sie leidenschaftlich.

Phase sex:

Sie haben ihr Ziel erreicht…

Bild: flickr @you me | GIFs: GIPHY

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Über Ahrina Timido

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