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Der Hausgeist und sein Ende - Paar am Boden liegend

Ende – Der Hausgeist erreicht sein Ziel – Teil 4

Der vierte und letzte Teil der Reihe „Lerngruppe mit bestimmten Vorzügen“, führt auch den Hausgeist an sein Ziel und Ende zugleich.

 

Wieder sitzen wir in deinem Zimmer, die Köpfe hängen über unseren Skripten und Aufzeichnungen. An Lernen ist bei mir nicht zu denken. Ich bin viel zu scharf auf dich. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich irgendetwas mitbekomme, von dem was du mir gerade erklärst. Nur so viel verstehe ich, du hast es mal wieder voll kapiert, ich nicht. Du scheinst dir wirklich Mühe zu geben, aber deine Worte dringen absolut nicht zu mir durch. Mir fällt auf, dass auch du sehr verkrampft aussiehst, bei dem Versuch lerneifrig und konzentriert zu erscheinen. Zu gerne würde ich wissen, wie es wirklich in dir aussieht. Du sitzt neben mir, beide schauen wir starr in meinen Ordner. Unsere Köpfe berühren sich fast und ich habe irgendwie das Gefühl, dein Kopf zieht meinen magnetisch an. Du erklärst geduldig weiter und scheinst gar nicht zu bemerken, dass ich mit meinen Gedanken ganz wo anders bin. Bis sich eine Idee in meinem Hirn festsetzt, so naheliegend, dass ich mich wundere, warum die Erkenntnis so lange gedauert hat. Jeder hat seinen eigenen Ordner vor sich liegen, beide Ordner sind inhaltlich nahezu identisch. Dass sich unsere Köpfe so nahe sind ist definitiv kein Zufall!

Die Erlösung – das Warten hat ein Ende

Zaghaft lehne ich meine Stirn an deine. „Na endlich“ seufzt du erleichtert und nimmst meinen Kopf zärtlich in deine Hände. Es gibt kein Zurück mehr. Wir küssen uns wild und leidenschaftlich, unsere Hände vergreifen sich am Körper des Anderen. Lange aufgestaute Lust drängt stürmisch nach draußen. Wir beginnen uns gegenseitig auszuziehen, zerren unkontrolliert an unserer Kleidung, bis wir uns nackt gegenüberstehen. „Der Hausgeist…“ beginnst du vorsichtig. Entschlossen lege ich dir den Finger auf die Lippen. „Psst. Ich will dich. Nur dich, ganz und gar.“

Du drückst mich an dich, streichelst mit den Fingerspitzen zart über meinen Rücken. Ich lege den Kopf an deine Schulter und genieße, fühle mich frei und leicht unter deinen Berührungen, alles Wenn und Aber hat jetzt Pause. Unsere Körper bewegten sich im selben Rhythmus. Eine Welle aus Erregung und Gefühl schlägt über uns zusammen und wir geben uns haltlos unserem Verlangen hin.

Quelle: Giphy

Und am Ende? Die volle Wucht der Realität!

Ich bin geborgen, glücklich und befriedigt, Hirn und Verstand sind noch weit weg als ich dich sprechen höre: „Süße, so kann das nicht weitergehen. Du machst mich verrückt. Die ganze Situation macht mich verrückt.“ Schlagartig erwacht mein schlechtes Gewissen. Ich liege in deinen Armen und beginne zu weinen. Leise und unaufhaltsam laufen Tränen über meine Wangen. Die letzten paar Stunden spielte es keine Rolle, dass du liiert bist und ich nur die Affäre. Jetzt trifft mich die Realität mit voller Wucht. Lerngruppe und Freundschaft gehören der Vergangenheit an, nur platonisch schaffe ich nicht. Als „ewige Zweite“ willst du mich nicht haben. Will ich auch nicht sein. Was bleibt mir dann noch übrig? Langfristig wäre es wohl am einfachsten, den Kontakt vollständig abzubrechen. Oder kannst du dir doch mehr mit mir vorstellen? Stelle keine Frage, deren Antwort du nicht hören willst.

Also schweige ich, kuschle mich an dich und schließe die Augen. Ich atme deinen Duft ein und genieße deine Nähe. Es ist nah, zu nah, aber für den Moment ist es einfach nur gut…

Über Ahrina Timido

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