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Leerer Geldbeutel mit traurigem Gesicht zum Thema kein Glücksspiel so eine ausgeglichene Haushaltskasse

Kein Glücksspiel, so eine ausgeglichene Haushaltskasse

Studenten und das liebe Geld – eine endlose Geschichte. So auch in meiner WG. Meine Mitbewohnerin ist eine echt gute Freundin, mit der ich jetzt schon knapp zwei Jahre einigermaßen konfliktfrei zusammenlebe. Wir verstehen uns echt gut, unternehmen viel gemeinsam und zelebrieren in etwa denselben studententypischen Tag-Nacht-Rhythmus. Sogar beim Lernen können wir uns gegenseitig unterstützen, obwohl wir uns nicht für denselben Studiengang entschieden haben. Nur beim Thema Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Leider ist das so. Das Geld, besser gesagt unsere gemeinsame Haushaltskasse, ist der einzige ernsthafte Streitpunkt, weswegen wir uns regelmäßig in die Haare kriegen.

Geldmangel in der Haushaltskasse – da hört die Freundschaft auf

Ich jobbe mir neben den Vorlesungen den Arsch ab um, typisch Jungfrau (Sternzeichen!), regelmäßig, zuverlässig und pünktlich den vereinbarten Betrag in unsere Haushaltskasse zu legen. Sie erachtet das nicht als notwendig. Weder das Jobben, noch das selbstständige Einzahlen in die Haushaltskasse. Wie auch, bei chronischem Geldmangel. Ich komme mir manchmal vor wie ihre Mama, die kontrolliert, ob das Kind die Hausaufgaben auch brav erledigt hat. Regelmäßig am Monatsanfang entbrennt unser Streit. Letztes Mal eskalierte es ziemlich. Sie beschwerte sich, ich müsse mich gar nicht so aufregen. Schließlich hätte ich mit meinem Schmalspurstudium und meinen paar Vorlesungen genügend Zeit zum Geldverdienen. Außerdem seinen meine Prüfungen total simpel und überhaupt würde eh jeder Depp zu meinem Studienfach zugelassen. Ihr Studium wäre viel anstrengender, sie könne ihre Vorlesungszeiten nicht nach irgendwelchen Arbeitszeiten richten und blablabla… Da ging mir aber die Hutschnur hoch. Ich schimpfte heftig zurück und nannte sie zu guter Letzt eine schlampige Nutte, weil die wohl das krasse Gegenteil zur zuverlässigen Jungfrau sei. Es folgte betretenes Schweigen und einige Tage lang herrschte resignierte Stille zwischen uns.

Die Lösung – ein Job der digitalen Art!

Bis sie eines Tages zu mir ins Zimmer kommt und freudestrahlend verkündet, sie wird in Zukunft immer pünktlich und zuverlässig bezahlen. Skeptisch schaue ich sie an und sie haut den nächsten Hammer raus. Sie wird ihr Geld im Casino verdienen. Mir fällt die Kinnlade herunter. „Na, Poker, Roulette, Black Jack und so, du weißt schon.“. Ja, natürlich weiß ich, was ein Casino ist, ich zweifle jedoch stark daran, dass ausgerechnet sie dort Geld verdienen wird. Ich sehe mich schon die komplette Haushaltskasse alleine finanzieren und fange an zu kochen. Beschwichtigend legt sie die Hand auf meine Schulter. „Nein, ich gehe natürlich nicht ins Casino.“ Als ich gerade erleichtert aufatmen wollte, fragt sie mich, ob ich Online-Casinos kennen würde.  Nein, kenne ich nicht und es ist mir auch egal. Casino ist Casino, Glücksspiel ist Glücksspiel. Und als zukunftsweisende sichere Einnahmequelle würde ich weder das eine noch das andere Casino bezeichnen. Ich komme mir echt verarscht vor.

Digitalisierung machts möglich – wie sich die Haushaltskasse füllt, ist doch egal!

Da beginnt sie zu lachen und ich verstehe die Welt nicht mehr. Als wäre es ihr gerade wie Schuppen von den Augen gefallen gluckst sie los: „Ach du doofe Kuh, ich will doch nicht SPIELEN. Ich ARBEITE in einem Online-Casino. Ich bin Croupier! Wie im richtigen Casino, nur eben online vor einer Kamera.“ Ich bin immer noch wenig begeistert. Alleine der Name wirkt auf mich schon unseriös, nach Abzocke. Aber sie ist voll begeistert. Die Hälfte der zweiwöchigen Schulung zum Grundlagenerwerb hat sie schon hinter sich und die Arbeit vor der Livekamera macht ihr total Spaß. Und das allerbeste ist, dass es nur wenige Arbeitgeber gibt, die 24 Stunden am Tag geöffnet haben, und dadurch absolut studentenfreundliche Arbeitszeiten ermöglichen. Genau ihr Ding.

Ihre Begeisterung steckt mich an. Mein Traum-Arbeitgeber wäre das sicherlich nicht, aber ihr scheint es wirklich Spaß zu machen. Dann will ich dem Ganzen mal eine Chance geben…

Dieses Gespräch ist jetzt fünf Monate her und unsere Freundschaft ist neu aufgeblüht. Sie ist immer noch begeistert vom Job und ich bin begeistert von ihrer ungewohnten Zahlungsmoral. Pünktlich, zuverlässig, selbständig. Vielleicht steckt doch eine verkappte Jungfrau in ihr.

Quelle: Giphy

 

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