Lifehack 1-11 für Ersties - die Top 11 auf StudiBlog
Home » StudiLeben » Die 11 wichtigsten Lifehacks für Erstis
Ein Lifehack jagd den nächsten - Bild von Erstis zum Thema 11 Lifehacks die das Leben erleichtern

Die 11 wichtigsten Lifehacks für Erstis

Das ist doch mal eine Hausnummer: Im Studienjahr 2016/17 strömten satte 509.760 Erstsemester an deutsche Unis und FHs. Für die allermeisten davon ist das die erste Lebensphase, in der sie wirklich mal auf sich alleine gestellt sind. Und wir alle wissen, dass das Studentenleben, nun ja, seine Tücken hat. Um die zu umschiffen, haben wir für euch das Ersti-Lifehack-Rettungspaket geschnürt. Nicht zu verwechseln mit den generellen Lifehacks, die wir bereits an anderer Stelle hatten 😀

Lifehack Nr.1: Mind the Abkürzungsfimmel

Mega-unterschätzt und häufig ignoriert. Das deutsche Studentenwesen liebt seine Abkürzungen. Und oft könnte man glauben „je komplexer, desto besser“. Klar, unter AStA für Allgemeiner Studierendenausschuss kann man sich mit etwas Anstrengung noch selbst was ausmalen. Aber was ist denn mit DoSV? Oder STET? Oder dem Uni-Erfurt-eigenen E.L.V.I.S.? Der erste Lifehack ist daher einfach: Check die Seite deiner Hochschule. Irgendwo findet sich immer eine Liste mit den Abkürzungen. Und dann Strg+C, Strg+V, in ein hochkant formatiertes Word-Dokument untereinander kopieren, einen Screenshot machen und ihn als Hintergrund aufs Handy packen.

Lifehack Nr.2: Snack-Lernen

Hättest Du das mal beim Abitur gewusst. Im Studium wirst Du automatisch damit konfrontiert, dir mega-viel Wissen in kurzer Zeit reinschaufeln zu müssen. Und da kannst Du dir die geniale Funktion deines Gehirns zunutze machen, Düfte und Geschmäcker mit Erlerntem zu verbinden. Das bedeutet also, dass Du generell beim Lernen für den richtigen Duft-Background im Raum sorgen solltest. Und dann besorg dir unterschiedliche Snacks. Egal was, Hauptsache der Geschmack unterscheidet sich stark. Diese Snacks legst Du dir neben dein Handout oder was Du sonst so lernst. Für jedes neu angeschnittene Thema isst Du einen davon (nicht übertreiben, denk an die Figur). Bei einer Klausur machst Du es dann genauso. Dein Hirn verknüpft dann Geschmack und Gelerntes und die Sache läuft

Quelle: Giphy

Lifehack Nr.3: Geld ≠ Arbeit

Von den rund drei Millionen Studis in Deutschland bekommen keine 900.000 Bafög (auch wieder so eine Abkürzung). Der große Rest muss, insbesondere in den kleineren Hochschulstädten, manchmal regelrecht um die verfügbaren Minijobs fighten. Klar solltest Du auch als Ersti einen solchen Job anpeilen, schon weil er dir das sicherere Einkommen garantiert. Aber wenn mal Not am Mann oder der Frau ist, gibt es auch noch alternative legale Wege für den schnellen Euro. Was praktisch überall geht, ist Blutplasmaspenden. Dafür gibt’s bis zu 40 Euro pro Ladung. Leider nur für Jungs, aber umso lukrativer sind Samenspenden, die meist mit einem Hunderter honoriert werden. Und wenns hart auf hart kommt: Medizinische Fakultäten und Pharmaunternehmen suchen oft auch Testpersonen gegen Bares.

Lifehack Nr.4: Der Speed-Bonus

Ein Tool zum Diktieren ist auf jedem Handy vorhanden und es kann wirklich verdammt nützlich sein, es in der Vorlesung mitlaufen zu lassen. Aber vorher solltest Du checken, ob Du die Abspielgeschwindigkeit verändern kannst (Die Open-Source-App Audiacity kann es zum Beispiel). Denn wenn Du die Geschwindigkeit verdoppelst (und nichts gegen Micky Maus Stimmen hast) kannst Du ohne Informationsverlust alles doppelt so schnell abhören – funktioniert garantiert.

Lifehack Nr.5: Besorg dir Papierklammern

Aus diesem Lifehack lernst Du gleich zwei Dinge. Erstens, wie diese komischen Dinger aus Draht und Federstahl heißen, mit denen man lose Blätter zusammenklemmt (nämlich Papierklammer oder Foldback-Klammer) und zweitens: Die Dinger haben unzählige nützliche Eigenschaften abseits ihrer Ursprungsverwendung. Das geht beim Instant-Handyhalter (siehe Punkt 4) los und endet beim Einsatz als Bier-Stapelhilfe im Kühlschrank noch lange nicht.

Lifehack - Klammer als Bier Stapelhilfe für den KühlschrankQuelle: Buzzfeed

Lifehack Nr.6: Wecker mit Garantie

Als Ersti musst Du dich umgewöhnen. Wo bisher die Schule an den allermeisten Tagen zur gleichen Zeit startete, kann es nun sein, dass dein Vorlesungsplan von den Uhrzeiten her an den Kalender eines Schichtarbeiters erinnert. Und das ist für deinen Schlafrhythmus zumindest im ersten Semester echt der blanke Horror. Und jetzt gibt es auch niemanden, der dich mit sanft-strengem „jetzt wird’s aber allerhöchste Zeit“ wachrüttelt, wenn Du den Wecker ignoriert hast. Die Billig-Lösung für diesen Notstand: besorg dir den größten Plastikbecher, den Du im Laden finden kannst. In dessen Seite, kurz vor dem Boden, schneidest Du ein Loch, in das dein Handy mit der Lautsprecherseite passt. Abends stellst Du es so weit wie möglich vom Bett weg und drehst die Trinköffnung in deine Richtung. Das trompetet dich in jedem Fall aus den Federn.

Lifehack Wecker - Schlafender Typ im Bett zum Thema 11 Lifehacks für Erstis

Lifehack Nr.7: Der Anti-Kater

Wir wollen realistisch bleiben. Klar ist Alkohol in zu großen Mengen gaaanz böse. In der Realität wirst Du allerdings als Erst nicht umhin kommen, vielleicht das eine oder andere Bier mehr zu trinken, als dir guttut. Vorteil jung sein, denn da kann dein Körper sich noch viel schneller regenerieren, als es in einigen Jahren der Fall sein wird. Nachteil jung sein, Du wirst auch dann feiern, wenn eigentlich am nächsten Tag Arbeit ansteht. Dann musst Du fit sein (naja, zumindest kein Zombie). Und von allen Kater-Tipps funktioniert folgendes am besten: Wenn Du vom Feiern heim kommst, mischst Du einen Teelöffel Speisesalz mit 1,5 Litern Wasser – notfalls aus der Leitung. Und dann, Hopp und Ex. Am nächsten Morgen startest Du nicht mit Kaffee, sondern einem großen Glas Multivitaminsaft. Denn Kater ist nichts anderes als die Reaktion deines Körpers auf die durch den Alkohol erhöhte Flüssigkeitsausscheidung und damit einen gestörten Elektrolythaushalt.

Lifehack gegen den Kater - Typ der besoffen über der Couch hängt zum Thema Lifehack für Erstis

Lifehack Nr.8: In der Ruhe liegt die Kraft

Einer der größten Kritikpunkte am Post-Bologna-Studium ist, dass der Zeitplan unheimlich gestrafft wurde. Und hier liegt für viele die Wurzel des Fails. Denn sie haben nur die Regelstudienzeit im Blick. Schnell besteht das Leben dann nur noch aus Work, Work, Work. Klar gibt es Studenten, die das ertragen können. Aber wenn Du nicht so ein Arbeitstier bist (und das sind die wenigsten), dann solltest Du es mit den Seminaren langsamer angehen lassen. Pack deinen Stundenplan nicht bis obenhin voll, sondern sieh zu, dass nebenher wirklich noch Zeit fürs Leben bleibt. Das Studium soll schließlich auch Spaß machen.

Lifehack Nr.9: Die Fachschaft ist wie Mama

Ganz allein, neue Stadt, noch keine Freunde und wirklich alles ist völlig anders. Für diesen Lifehack musst Du nicht viel tun, außer die Lage deiner Fachschaft herauszufinden. Geh dorthin. Wer sich dort engagiert, tut das wirklich aus Nächstenliebe. Und alle, die dort sind, haben vollstes Verständnis für die Sorgen und Nöte eines Erstis. Nutz das Angebot, ein paar Gespräche, einige Tipps haben schon ziemlich oft den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Happy-Ersti und einem todtraurigen Fail-Ersti ausgemacht.

Lifehack Nr.10: Werde zum Kaffee MacGyver

Muss man MacGyver mittlerweile erklären? Naja, der heutigen Ersti-Generation vielleicht. Das war ein legendärer Serienheld aus den 80ern, der mit seinem allzeit bereiten Taschenmesser und Dingen des täglichen Bedarfs praktisch ALLES machen konnte. Allerdings hatte Mac auch Physik studiert und war deshalb so firm in praktischen Dingen. Für dich reicht folgendes aus: Die meisten Kaffee-Junkies wurden im Studium dazu gemacht. (zu den Gründen siehe Punkt 6). Bloß sind Studis nicht unbedingt die perfekten Haushaltsführer. Das bedeutet, Du musst lernen, wie man Kaffee auch ohne Filtertüte macht, ja notfalls sogar ganz ohne Strom. Denn Kaffee wird dein Treibstoff sein, der dich durch die Uni bringt. Ohne geht es einfach nicht. Und ja, wenn alle Stricke reißen, taugt auch mehrfach zusammengefaltetes Toilettenpapier als Filter-Ersatz – Küchenkrepp ist allerdings wesentlich besser weil reißfester.

Lifehack Nr.11: Dein allerbester Freund, die Mikrowelle

Ob Du eine eigene Studentenbude hast, im Wohnheim lebst oder in der WG. Es wird im Studium noch tausend Gründe geben, die dich davon abhalten, „was Anständiges“ zu essen. Manche Erstis mutieren durch diese Notlage zum totalen Fastfood-Junkie, der die Angestellten jeder Döner- und Pommesbude in einem Umkreis von 20 Kilometern um die Uni mit Name und Lieblingshobbies kennt. Andere hingegen magern richtiggehend ab (das sind dann die, denen Mama in der vorlesungsfreien Zeit mit besorgtem Blick in die Wangen kneift). Du aber wirst den Weg des Jedis gehen, der durch die Mitte führt. Denn die Mikrowelle ist wirklich alles, was Du jemals brauchen wirst, um dich (halbwegs) anständig zu ernähren. Im Web findest Du eine erste Rezepte-Basis. Und dann raten wir dir dringend, beim Buchdealer deines Vertrauens nach einem Mikrowellen-Rezeptewerk Ausschau zu halten.

Lifehack für die Mikrowelle zum Thema 11 Lifehacks für Erstis

Du kennst einen weiteren Hack, der für Erstis hilfreich sein könnte? Dann schreib uns, wir freuen uns auf deine Ideen!

Dein Vor- und Nachname*

Deine Emailadresse*

Deine Telefonnummer

Bildupload

Dein Linkvorschlag/Nachricht an uns

Den Bedingungen zum Datenschutz stimme ich zu*


Bildquellen:
Bild 1: fotolia.com – oneinchpunch
Bild 2: fotolia.com – FotoIEdhar
Bild 3: fotolia.com – gstockstudio
Bild 4: fotolia.com – Andrey Popov

Über Studiblog Staff

Schau mal

typische To-Do-Liste

Organisationstipps: To-Do-Liste und Zwei-Minuten-Regel

Wir kennen das doch alle, oder? Irgendwo auf einem eigentlich schon vollbeschmierten Zettel, von dem …



Für eine uneingeschränkte Nutzung unserer Website werden Cookies benötigt. Bitte stimme der Verwendung von Cookies zu, um alle Funktionen der Website nutzen zu können. Weitere Informationen

Cookies sind kleine Dateien, die es ermöglichen, auf dem Zugriffsgerät der Nutzer (PC, Smartphone o.ä.) spezifische, auf das Gerät bezogene Informationen zu speichern. Sie dienen zum einem der Benutzerfreundlichkeit von Webseiten und damit den Nutzern (z.B. Speicherung von Logindaten). Zum anderen dienen sie, um die statistische Daten der Webseitennutzung zu erfassen und sie zwecks Verbesserung des Angebotes analysieren zu können. Die Nutzer können auf den Einsatz der Cookies Einfluss nehmen. Die meisten Browser verfügen eine Option mit der das Speichern von Cookies eingeschränkt oder komplett verhindert wird. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung und insbesondere der Nutzungskomfort ohne Cookies eingeschränkt werden. Mit dem Aufenthalt auf dieser Website akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

Schließen