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Eine Ode an die Akzeptanz: Mädchen sitzt vor dem Spruch an einer Wand: The best gift is you!

Eine Ode an: Die Akzeptanz

Ich bin vor kurzem über diesen Spruch gestolpert:

Auch wenn er zunächst wirkt, wie Einer unter Tausenden, ist er doch anders. Er enthält gleich mehrere tiefe Wahrheiten über Beziehungen und Akzeptanz, die beim Lesen an unsere Herzen klopfen. Sie bitten um Einlass, um Asyl.

Wahrheit #1

Du brauchst niemanden, der dich vervollständigt.

Um vollständig zu sein oder dich auch nur so zu fühlen, brauchst du niemanden – außer dich selbst. Bist du in einer Beziehung, egal zu wem, auf der Suche nach irgendeiner Art Erweiterung von oder Ergänzung zu dir selbst, wirst du dein Leben lang nicht fündig werden. Wir müssen lernen zu verstehen, dass wir uns selbst reichen müssen und nicht anderen. Wir sollten unsere eigenen Erwartungen erfüllen und nicht die von anderen. Unsere Erwartungen sollten dabei so wenig wie möglich von anderen beeinflusst werden. Erst dann können wir irgendwann zufrieden sein.

Eine Partnerschaft ist dummerweise nur immer voll von gegenseitigen Erwartungen. Das heißt der eine stellt meist hohe Anforderungen an den anderen und umgekehrt. Der jeweils andere versucht diese zu erfüllen, denn er möchte im Gegenzug ja auch seine erfüllt bekommen. Und schon gleicht die ganze Beziehung mehr einem Pakt oder Vertrag. Mit einem lockeren, verliebten Umgang hat das jedenfalls relativ wenig zu tun. In den meisten Fällen stehen hinter solchen Bindungen missachtete oder verdrängte Verlustängste, die ihre Wurzeln in früheren Enttäuschungen haben und so immer wieder nachwachsen können.

Nehmen wir für einen klitzekleinen Moment an, wir würden uns selbst reichen. Dann wären die Erwartungen, die das unsichere Selbst dem Partner entlocken möchte auf einmal hinfällig. Wir würden den Partner nicht mehr so sehr brauchen; wären weitaus weniger abhängig. Denn eigentlich streben wir doch immer nach einer gewissen Unabhängigkeit. Gerade dann, wenn wir kürzlich erst die Phase der elternlosen Freiheit und Selbstständigkeit begonnen haben! Bringen wir in eine Beziehung nun zu viel Angst vor Abhängigkeit mit, wird sie zur sich selbst erfüllenden Prognose.

Wahrheit #2

Du brauchst nur jemanden, der dich vollständig akzeptiert.

Die Angst vor oder der Wunsch nach Abhängigkeit entsteht meistens dann, wenn du dich selbst nicht vollständig akzeptierst. Woran das liegt, kann alle möglichen Gründe haben. Um diese herauszufinden, musst du zunächst einmal dich selbst kennenlernen. Du musst eine Art Selbst-Bewusstsein entwickeln. Gefällt dir, was du siehst, wird sich automatisch auch deine Selbstsicherheit weiterentwickeln. Du nimmst dich selbst an und akzeptierst dich – mit deinen positiven und negativen Seiten. Meistens wirst du erst dann einen Partner finden, der dich ebenfalls genauso annehmen kann, wie du bist.

Denn kannst du dich selbst nicht akzeptieren, wirst du das in den verschiedensten Situationen immer wieder nach außen tragen. Du wirst dich unterschätzen, eifersüchtig oder kalt sein und dadurch immer wieder unter Beweis stellen, dass du dich selbst nicht richtig liebst und dich an deinen eigenen Macken aufhängst. Dann wird auch er irgendwann damit anfangen, deine Macken als lästig zu empfinden. So beweist du deinem Partner Schritt für Schritt, dass du wohl tatsächlich nicht sonderlich liebenswert bist. Also genau das, was du ja eigentlich vermeiden wolltest!

Gehst du nun mit einem gesunden Selbst-Bewusstsein und einer guten Portion Selbstliebe in eine Beziehung, wird es auch deinem Partner gleich viel leichter fallen, dich genauso zu akzeptieren und zu lieben, wie du bist. Vielleicht kann ein Partner dir dabei helfen, Situationen zu kreieren, die dir dabei helfen, dich selbst noch ein Stück mehr anzunehmen. Oder er stärkt dein Selbstvertrauen, indem er an dich glaubt, wenn du es einmal nicht kannst. Aber er oder sie wird dir diese Aufgabe niemals ganz abnehmen können.

Bild: unsplash @Aziz Acharki

Über Joey

Das Leben ist kein Wunschponyschlecken. :)

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