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Student sitzt nachdenklich am Schreibtisch zum Thema Kosten im Studium

Semesterbeitrag, Lehrbücher und Co. – Eine Liste der Kosten im Studium

Kosten im Studium – eine lange Liste.

„Money, money, money must be funny in the rich man´s world” – diese Textzeile aus dem ABBA-Song dürfte jedem (zukünftigen) Studenten ein Begriff sein. Denn bekanntlich sind zumindest die meisten von uns nicht gerade mit einem Goldesel ausgestattet. Doch leider sind während der Studentenzeit eine ganze Reihe an Kosten fällig. Welche das sind und wie du deine Finanzlücken schließt, erfährst du hier.

Die größten Geldfresser im Studium

Die laufende Kosten im Studium können ganz schön ins Geld gehen, sind aber leider unvermeidlich.

Mietzahlungen

Falls du „Hotel Mama“ schon hinter dir gelassen und eine eigene Wohnung hast, sind die monatlichen Mietzahlungen wohl der größte Geldfresser im Studium. Je nachdem, wie zentral deine Wohnung liegt, musst du dafür gut und gerne 350 Euro oder mehr hinblättern.

Dabei spielt aber auch der Wohnort eine entscheidende Rolle sowie die Frage, ob du einen Platz im Studentenwohnheim ergatterst oder woanders nach einer bezahlbaren Studentenbude Ausschau halten musst.

Das Wohnen in einer WG ist natürlich gleich viel günstiger, hat dafür aber so seine Tücken: es gibt immer diesen einen Mitbewohner, der sich nicht an den Putzplan hält, alles rumliegen lässt und dazu noch das Essen der anderen wegfuttert.

Der Semesterbeitrag

Ein notwendiges Übel, das jedes Semester fällig ist: der Semesterbeitrag. Erst die Zahlung des Semesterbeitrages verschafft dir (weiterhin) Zugang zu deinem Studium, denn nur, wer das Geld überwiesen hat, ist für ein weiteres Semester an der Uni eingeschrieben.

Studentin am Geldautomaten zum Thema Kosten im Studium

Um diese Zahlung kommt eben kein Student herum. Gemein nur, dass der Beitrag nahezu jedes Mal wieder ein Stückchen erhöht wird. Wie tief du dafür tatsächlich in die Tasche greifen musst, hängt davon ab, wo du studierst. Die Semesterbeiträge fallen von Uni zu Uni unterschiedlich aus.

Am meisten blechen müssen die Studierenden an der Uni Hannover, stolze 425 Euro kostet hier ein Semester. In Frankfurt am Main ist der Semesterbeitrag mit rund 363 Euro schon deutlich niedriger, aber immer noch recht hoch. An der Uni Münster sind pro Semester rund 270 Euro fällig, in Würzburg sind es etwa 124 Euro. Mit 102 Euro hat die Uni Augsburg mit Abstand den geringsten Semesterbeitrag.

Allerdings muss man dazu sagen, dass in dem Semesterbeitrag unter anderem auch das Semesterticket enthalten ist, mit dem du den öffentlichen Nahverkehr nutzen kannst. Die Reichweite des Tickets bewegt sich an den Unis zwischen „Stadt und naher Umkreis“ und „gesamtes Bundesland und mehr“. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also entscheidend, denn weniger zahlen bedeutet in Sachen Semesterbeitrag nur selten eine wirkliche Ersparnis.

In manchen Fällen wird zusätzlich zum Semesterbeitrag noch ein Studienbeitrag fällig – zum Beispiel, wenn du an einer Privathochschule studierst oder an eine, weiterbildenden Studienprogramm teilnimmst. Je nach Uni müssen auch Langzeitstudenten, die schon mehr als vier Semester über der Regelstudienzeit liegen, einen Studienbeitrag zahlen.

Lernmaterial und Co.

Neben den großen Geldschluckern gibt es noch einiges an weiteren Ausgaben zu stemmen, die für dein Studentenleben notwendig sind.

Lehrbücher

Als Student wirst du nicht drumherum kommen, dir das ein oder andere Lehrbuch anzuschaffen, mit dem du im Studium arbeitest. Wie viele auf der Must-Have-Liste stehen, hängt aber ganz von deinem Studiengang ab.

Oft geben Profs eine lange Literaturliste heraus, die dich aus finanzieller Hinsicht erst einmal schlucken lässt. Aber keine Panik, denn du wirst bei
Weitem nicht alles brauchen. Das meiste davon sind Empfehlungen zu Werken mit bestimmten Themenschwerpunkten. Was du dir auf jeden Fall

anschaffen musst, wirst du in der jeweiligen Veranstaltung erfahren.

Weitere Arbeitsmaterialien

Während der Studentenzeit ist ein hoher Verschleiß an Blöcken, Kulis und anderen Schreibmaterialien vollkommen normal. Immer mal wieder werden Kulis auf irgendwelchen Events verschenkt, den Rest musst du dir für gewöhnlich aber selber anschaffen. Und das geht über die Jahre ganz schön ins Geld.

Manchmal kann es aber nicht schaden, sich zusätzliche Fachbücher zu kaufen. Etwa dann, wenn sie in deiner Uni-Bibliothek nur genau einmal vorhanden und/oder ständig ausgeliehen sind, du sie aber dringend für eine Haus- oder Abschlussarbeit brauchst. Da solche Fachbücher sehr teuer sein können, solltest du dir den Kauf gut überlegen bzw. erst schauen, ob das Buch nicht per Fernleihe seinen Weg zu dir findet.

Laptop

Klar, in der Uni-Bib gibt es eine Menge PCs, die du frei nutzen kannst. Aber spätestens dann, wenn es ans Lernen für eine Klausur geht, Referate vorzubereiten sind oder du eine Hausarbeit schreiben musst, solltest du dir einen Laptop anschaffen. Laptops kosten je nach Modell eine Stange Geld, machen sich über die Jahre aber bezahlt. Gebrauchte Geräte sind natürlich um einiges günstiger.

Was sonst noch an Kosten im Studium anfällt

Im Alltag kommen noch mehr Kosten dazu. Schließlich musst du ja auch was anziehen und was essen.

Kosten im Studium - Student liegt in vermüllter Wohnung auf der Couch

Klamotten

Hin und wieder sind neue Klamotten nötig, gerade Mädels können den neusten Trends und Styles oft nur schwer widerstehen. Im Durchschnitt geben Studenten etwa 55 Euro im Monat für Kleidung aus.

Essen

Das Essen in der Mensa ist immer sehr günstig, dennoch solltest du etwa 150 Euro im Monat für Lebensmittel einplanen. Du wirst dich wohl kaum den ganzen Tag von den kulinarischen Angeboten der Uni ernähren und auch mal selber kochen wollen. Am Wochenende kommst du sowieso nicht drumherum.

Freizeit und Party

In deiner Freizeit gehst du mit Mitbewohnern und Kommilitonen sicher gerne mal auf Tour – doch auch das kostet Geld. Kino, Disco, essen gehen, Sport und so weiter schlagen im Monat durchschnittlich mit etwa 60 Euro zu Buche. Das Gute: als Student bekommst du für viele Freizeitaktivitäten Vergünstigungen.

Fahrten nach Hause

In den Semesterferien oder mal am Wochenende heimfahren, Freunde und Familie besuchen – nach wochenlanger Abstinenz ist das geradezu eine Wohltat und außerdem eine tolle Ablenkung vom Lernstress.

Je nachdem, wie weit der Weg in die Heimat ist, kann das aber ganz schön ins Geld gehen. Kommt eben auch drauf an, wie groß der Anteil am Weg ist, den du kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kannst.

So ein eigenes Auto ist da manchmal schon praktischer – aber eben insgesamt auch wesentlich teurer. Zu den Spritkosten gesellen sich die Kfz-Versicherung, TÜV und Inspektion. Und neue Reifen sind auch nicht gerade billig.

Kosten im Studium – Finanzielle Unterstützung gefällig?

Bei den vielen Kosten im Studium, kann es einem als Student schonmal schwindelig werden. Daher ist es gut zu wissen, wie du deinem Kontostand ein wenig auf die Sprünge helfen kannst.

BAföG

Viele Studenten nutzen BAföG, um ihr Studium zu finanzieren. Einfach einen BAföG-Antrag stellen und schon bekommst du jeden Monat Geld vom Staat. Wie hoch der Betrag ausfällt, kommt auf dein Einkommen und das deiner Eltern an. Der Höchstsatz liegt bei 735 Euro.

Das Gute: Das erhaltene Geld musst du nur zur Hälfte zurückzahlen und das auch erst fünf Jahre nach dem Studium. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, den fälligen Betrag noch weiter zu senken. Für gute Leistungen oder ein schnelles Studium gibt es einen Teilerlass. Wenn du den Betrag auf einen Schlag zurückzahlst, beispielsweise mit Hilfe eines Kredits, bekommst du zusätzlich 22,5 Prozent Rabatt. Aus diesem Grund kann es sich lohnen, für die BAföG-Rückzahlung eine solche Option in Betracht zu ziehen.

Stipendien

Du kannst dich auch für eins der Stipendien bewerben, die von bundesweiten Begabtenförderungswerken und Stiftungen vergeben werden. Meistens sind gute Noten eine wichtige Voraussetzung, aber längst nicht immer. Andere Institutionen fördern soziales oder politisches Engagement oder das Interesse an einem bestimmten Beruf. Auch für Studenten mit Behinderung, chronischen Erkrankungen oder in anderen besonderen Lebensumständen gibt es Stipendien zur finanziellen Unterstützung.

Die verfügbaren Stipendien werden in speziellen Datenbanken geführt. Dort kannst du nach einem geeigneten Stipendium für dich suchen. Bewirb dich auf alle Stipendien, die auf dein Profil passen. Damit steigen deine Erfolgschancen.

Quelle: Giphy

Nebenjobs

Abgesehen von solchen Förderprogrammen und -mitteln für Studenten, kannst du dein Konto natürlich auch einfach dadurch aufbessern, dass du dir einen Nebenjob suchst. Zu den Klassikern gehören kellnern oder Nachhilfe geben.

Aber auch als Hiwi an der Uni kann man gut Geld verdienen. Das Arbeiten in deinem Fachbereich bringt dir außerdem erste berufliche Erfahrungen und zusätzliches Know-How über dein Studienfach. Noch größer ist der Lernerfolg, eventuell auch der Verdienst, als Werkstudent in einem Betrieb.

Quellen
Bild 1: Fotolia.com © VadimGuzhva #195082126

Bild 2: Fotolia.com © guruXOX #107354063
Bild 3: Fotolia.com © gstockstudio #105907118

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