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Deutschlandstipendium, Erklärung und Antrag, symbolisiert mit einem Münzstapel und der Deutschlandflagge

Das Deutschlandstipendium im Überblick

Viele kennen das Deutschlandstipendium schon – auch wenn sie sich noch nicht mit dem Thema Stipendien auseinandergesetzt haben. Trotzdem ist die Vorstellung, die man davon hat, relativ neblig und deswegen wollen wir euch dieses Programm mal genauer vorstellen:

Das Deutschlandstipendium gibt es seit 2011 und wird zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von privaten Stiftern getragen. Allein im vergangenen Jahr wurden über 25.900 Studenten in die Förderung aufgenommen. Die Stipendiaten erhalten 300 Euro monatlich. Dies deckt natürlich nicht die gesamten Lebenshaltungskosten, stellt aber einen schönen Zuschuss dar.

Das Ziel des Deutschlandstipendiums ist es, leistungsorientierte Studenten zu unterstützen, um ihnen einen hervorragenden Werdegang zu ermöglichen. Gefördert werden vor allem Studenten, die sehr gute Leistungen erbringen und/oder sich gesellschaftlich engagieren. Beim Deutschlandstipendium werden aber auch besondere Erfolge, Auszeichnungen und Preise (z.B. Jugend forscht) oder die Biografie der Studenten berücksichtigt, sei es beispielsweise der Migrationshintergrund.

Schön und gut, denkt ihr euch jetzt, aber wie funktioniert die Bewerbung für das Deutschlandstipendium?

Solltet ihr nach hinreichender Recherche festgestellt haben, dass das Deutschlandstipendium für euch in Frage kommt, solltet ihr euch informieren, ob eure Hochschule das Stipendium anbietet. Über die Deutschlandkarte könnt ihr das schnell und einfach checken.

Wenn eure Uni dabei ist, könnt ihr euch über die Ansprechpartner oder eure Homepage informieren lassen. Dort findet ihr normalerweise alle Informationen zu Bewerbungsfristen oder zur Bewerbungsmappe.

Normalerweise läuft das Bewerbungsverfahren in drei Phasen ab:

  1. Auswahlrunde: Im gegebenen Zeitraum müsst ihr ein Online-Formular ausfüllen. Darin gebt ihr die wichtigsten Daten zu euch an, unter anderem auch, was ihr studiert, in welchem Semester ihr seid, etc.
  2. Auswahlrunde: Solltet ihr in die Vorauswahl genommen werden, bekommt ihr eine zweiwöchige Frist gesetzt, in der ihr alle relevanten Dokumente einreichen müsst. Dazu gehören unter anderem das Bewerbungsformular, ein Lebenslauf, das Abiturzeugnis und auch die Immatrikulationsbescheinigung.
  3. Auswahlrunde: Wenn ihr durch die Kommission in die Endauswahl gekommen seid, werden Studenten und Fördernde gematcht und es gibt eine Vergabefeier der Stipendien.

Aber was, wenn das Deutschlandstipendium nicht das Richtige für euch ist? Es gibt noch sehr viele andere Programme, die auf verschiedene Voraussetzungen ausgelegt sind. Hier findet ihr eine Liste, die die großen Träger darstellt:

  • Parteinahe Stiftungen

Es wurden sehr viele Stiftungen von Parteien gegründet, die im Bundestag vertreten sind. So gibt es zum Beispiel die Konrad-Adenauer-Stiftung, die der CDU nahesteht oder die Bundesstiftung Rosa Luxemburg, die mit der Linken verbunden ist. Je nach Partei, stehen auch unterschiedliche Werte im Mittelpunkt der Stiftung.

  • Konfessionelle Träger

Viele Glaubensgruppen bieten Förderungen an, die an die Konfession gebunden sind. Sehr bekannt ist das Cusanuswerk für die katholische Gemeinde oder die Avicenna-Stiftung, die sich an muslimische Mitglieder richtet.

  • Auslandsstipendien

Wie der Name schon sagt, fördern diese Programme Auslandsaufenhalte in Form von Auslandssemestern oder Praktika. Am bekanntesten ist das Erasmus-Stipendium.

  • Weiterbildungsstipendium/Aufstiegsstipendium

Diese beiden Förderungen werden von der Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung übernommen. Sie richten sich an Berufserfahrene.

Dieser fördert Studenten aus aller Welt, die sich in Deutschland auf irgendeine Weise weiterbilden wollen.

Solltet ihr euch mehr darüber informieren wollen, könnt ihr auch mal der auf E-Follows-Seite vorbeischauen, die euch eine Stipendien-Datenbank bietet. Wir hoffen sehr, dass auch ihr das richtige Programm für euch findet und wünschen euch eine erfolgreiche Suche 🙂

 

 

 

Über Sandra Holler

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