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Glühbirne mit leeren Sprechblasen zum Thema Stipendien, eine grobe Übersicht über die Möglichkeiten

Stipendien – kurz und knapp erklärt

Stipendien? Eine echte Chance?

Schon mal über ein Stipendium nachgedacht?

Die meisten unter euch werden jetzt sicherlich den Kopf schütteln. Stipendien sind doch was für Hochbegabte, die immer nur in der Bib hocken und alle Prüfungen ohne Probleme meistern. Oder etwas für die, die neben der Uni auch noch Zeit finden, sich ehrenamtlich zu betätigen oder in fünf verschiedenen Hochschulgruppen mitzuwirken.

Das stimmt so nicht ganz.

Es gibt natürlich Stipendien, die Wert auf genau diese Dinge legen. Aber es gibt auch welche, bei denen das nicht Voraussetzung ist. Diese legen dann beispielsweise Wert auf den Geburtsort, das Studienfach oder andere Kriterien.

Deshalb mal ein kurzer Überblick über das Thema Stipendien:

Was gibt es überhaupt für Stipendien?

Grundsätzlich kann man unterscheiden zwischen Voll- und Teilstipendien. Wie der Name schon sagt, stellt ein Teilstipendium nur einen Zuschuss dar und kann nicht die ganzen Lebenshaltungskosten decken. Das Vollstipendium reicht normalerweise aus, sodass ihr euch komplett auf euer Studium konzentrieren könnt.

Stipendien fördern aber nicht nur immer die Studierende, die Bestleistungen erbringen. Es gibt nämlich auch spezielle Stipendienprogramme für besondere Zielgruppen oder Anforderungen, sei es zum Beispiel Stipendien für Migranten oder für Auslandsaufenthalte.

Was ermöglicht euch ein Stipendium?

Wie ihr euch denken könnt, bekommt ihr durch ein Stipendium Geld. Der Betrag ist bei Vollstipendien in der Regel elternabhängig, beim Teilstipendium nicht. Meistens bekommt man auch noch Büchergeld in Form von 300€. Dies hilft euch natürlich enorm, ein kostenintensives Studium zu finanzieren. Ein Stipendium hat zum Beispiel gegenüber BAföG den Vorteil, dass ihr das Geld nicht zurückzahlen müsst.

Neben dem finanziellen Aspekt bietet euch ein Stipendium auch Zugang zu besonderen Veranstaltungen, deren Teilnahme teilweise auch vorausgesetzt wird. Oftmals muss man dazu  regelmäßig Berichte abgeben, die euren Studienfortschritt erläutern. Dies ist nicht bei allen Stipendien Fall, aber sollte dies Teil eurer Förderung sein, müsst ihr diese Voraussetzungen erfüllen, da ihr sonst wieder aus dem Stipendium rausfallen könnt.

Wie kommt ihr an ein Stipendium?

Grundsätzlich ist es ratsam, sich erstmal zu informieren, welches Stipendium für euch in Frage kommt. Nicht jedes Stipendium ist für jeden geeignet. Es gibt beispielsweise Programme, die erst ab dem dritten Semester oder nur bestimmte Studiengänge fördern. Die Voraussetzungen sind immer anders, aber ganz wichtig für die Auswahl.

Ganz hilfreich ist dafür die Seite myStipendium.  Durch Anlegen eines Lebenslaufs könnt ihr damit herausfinden, welche Stipendien für euch in Frage kommen.

Solltet ihr euch für eins entschieden haben, ist die nächste Hürde die Bewerbungsfrist, denn meistens muss man sich schon ein halbes Jahr vorher bewerben. Auch da gilt: Jedes Stipendium hat ein anderes Bewerbungsverfahren. Da sollet ihr euch zuerst reinlesen, was ihr angeben müsst, welche Dokumente ihr braucht, etc.

Tipp:

Es lohnt sich an der eigenen Hochschule mal zu recherchieren, ob es Programme gibt, die lokal oder fachspezifisch fördern!  Bei diesen, meist kleineren und unbekannten Stipendien, hat man mehr Chance genommen zu werden 🙂

Falls ihr euch über das Deutschlandstipendium informieren wollt, könnt ihr hier gleich weiterlesen:

Zum Deutschlandstipendium

 

Wir wünschen euch viel Glück beim Bewerben!

 

 

Über Sandra Holler

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