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Studentin beim Aufsetzen ihres Motivationsschreiben fürs Stipendium

Tipps für das Motivationsschreiben zur Bewerbung auf ein Stipendium

Immer einen guten Grund haben – Motivationsschreiben!

Bei beinah allen Stipendien wird in der Bewerbungsphase neben den üblichen Dokumenten wie Lebenslauf und Zeugnissen auch immer eines gefordert:

Ein Motivationsschreiben. Dieses soll der Auswahlkommission zeigen, warum genau du für dieses Stipendium geeignet bist und ist enorm wichtig, um deine Chancen zu erhöhen.

Damit dein Motivationsschreiben gelingt, gibt es hier ein paar Do’s & Don’ts, die du beachten solltest:

Do’s beim Motivationsschreiben

  • Recherchiere zu Anfang, ob die Stiftung besondere Anforderungen an das Motivationsschreiben stellt, beispielsweise bezüglich Länge und Inhalt. Solltest du keine Information dazu finden, gilt für die Länge 1 Din-A4-Seite, auf der du deine Gründe erläutern kannst.
  • Die äußere Form ist sehr wichtig: Das Motivationsschreiben sollte wie ein Brief aufgebaut sein. Dazu gehören der Briefkopf mit einer Betreffzeile und auch die handschriftliche Unterschrift.
  • Zeig in deinem Schreiben, wer du bist und stelle deine Persönlichkeit dar. Wer bist du? Warum bist du besonders? Was macht dich aus?
  • Lege dar, wie du dich in und außerhalb deines Studiums engagierst. Dazu gehören unter anderem ehrenamtliche Tätigkeiten, Vereinsmitgliedschaften oder Teil einer Hochschulgruppe zu sein.
  • Führe Gründe an, warum du zu dieser Stiftung passt und warum du genau dieses Stipendium haben möchtest.
  • Zeige deine Ziele auf und inwiefern dich das Stipendium bereichern würde.

Don’ts beim Motivationsschreiben

  • Authentizität spielt eine große Rolle. Es ist wichtig, sich nicht zu verstellen und nichts zu erfinden. Es klingt simpel und ist es auch, wenn du einfach du selbst bist.
  • Führe Geld nicht aus Hauptaspekt auf. Du kannst zwar durchaus erwähnen, dass du dir dein Studium zum Beispiel durch einen Nebenjob finanzierst und dadurch viel Zeit draufgeht, die du gern für andere Dinge aufwenden würdest, aber es muss deutlich werden, dass es dir nicht nur ums Geld geht.
  • Lasse dein Schreiben am besten noch einmal Korrektur lesen, denn Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go. Achte am besten auch darauf, Standardformulierungen zu vermeiden, die man schon hundertmal gelesen und gehört hat.
  • Das Motivationsschreiben ist kein Anschreiben im klassischen Sinne – du zeigst nicht auf, welche Qualifikationen du bereits besitzt, sondern, wie es der Name schon sagt, deine Motivation und deine Ziele.
  • Nicht einfach wild drauflosschreiben. Das führt ganz schnell dazu, dass man seinen roten Faden verliert. Es bietet sich vorher an, Ideen zu sammeln und zu ordnen. Besprich die Inhalte auch mal mit Vertrauen, wie Freunden oder deiner Familie und passe das Ganze bei Bedarf entsprechend an.

Tipp:

Du kannst auch im Internet nach Muster suchen, um dich inspirieren zu lassen. Auf Squeaker findest du zum Beispiel ein gutes Motivationsschreiben. Dies soll dir aber nur zeigen, wie das Ganze aussehen kann. Nimm nie ein Muster und schreib es so um, dass es für dich passt!

Wenn du diese Ratschläge befolgst, kann bei deinem Motivationsschreiben eigentlich nichts mehr schief gehen.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner Bewerbung und hoffen, dass du die Stiftung von dir überzeugen kann! 🙂

 

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