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Mann in blauem Kasack, mit Haube und Mundschutz sieht auf Boden.

Mediziner-ABC: K wie Kasack, Kittel & Klinischer Teil / Klinik

Die nächsten erklärten Begriffe aus unserem Studenten-ABC für Mediziner sind Kasack, Kittel und Klinischer Teil / Klinik.

Unsere Auflistung ist kein klassisches medizinisches Lexikon – reine Definitionen von medizinischen Fachbegriffen und -gebieten gibt es genug. Es wird hier vielmehr versucht Fragen zu beantworten, die vor oder zu Beginn Deines Medizinstudiums auftauchen. Natürlich ist unser besonderes Lexikon nicht vollständig. Wenn Du also wichtige Begriffe hast, die Deiner Meinung nach in unserer Auflistung fehlen, freuen wir uns über Deine Nachricht.

Kasack

Vom französischen Wort ‘casaque’ abgeleitet, war der Kasack ursprünglich eine dreiviertellange Damenbluse.

Heute verwendet man den Begriff allgemein für ein Oberteil, das hauptsächlich von Mitarbeitern in der Pflege im medizinischen Bereich getragen wird. Kasacks gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die bekannteste Form ist ein geschlossenes kurzärmeliges Hemd mit einem überschnittenen V-Ausschnitt, meist mit einer Brusttasche und zwei Seitentaschen etwa auf Hüfthöhe, ähnlich einem Laborkittel.

Kittel

Der Kittel, auch Laborkittel, genannt, gehört auf vielen Stationen zum Dresscode, bzw. ist dort aus hygienischen und/oder optischen Gründen vorgeschrieben. Das praktischste am Kittel sind die Kitteltaschen.

Der angehende Mediziner trägt Stethoskop, Lämpchen, Stifte, mitunter ein kleines Notizbuch, EKG-Lineal und ein Arzneimittelbuch, sei es in Papierform oder als App auf dem Handy, mit sich herum. Je nach Fach gehören auch ein Reflexhammer oder eine Stimmgabel dazu. Die Kitteltasche macht’s möglich.

Aber eine verbreitete Weisheit unter Medizinern ist auch: Je leerer der Kopf, desto voller die Taschen!

Klinischer Teil (Klinik)

Der Vorklinische Teil und das erste Examen liegen hinter dir. Für viele Studenten fängt jetzt das „wahre Medizinstudium“ erst an. Denn der Klinische Teil vermittelt das Wissen über Krankheiten und Heilmethoden. Im Gegensatz zu 4 Semestern Vorklinischer Teil, ist der Klinische Teil mit 6 Semestern umfangreicher.

Schwerpunkte im klinischen Teil sind: Allgemeinmedizin, Hygiene/Mikrobiologie/Virologie, Neurologie, Pathologie, Pharmakologie/Toxikologie, Epidemiologie, Medizinische Biometrie, Medizinische Informatik, Geschichte/Theorie/Ethik der Medizin, Chirurgie, Innere Medizin, Anästhesiologie, Klinische Chemie, Augenheilkunde.

Und als wäre das alles nicht genug, ist auch die Famulatur, das Pflichtpraktikum, im Rahmen des Klinischen Teils zu leisten. Sind alle Leistungsnachweise erbracht, erhält man die Zulassung zum zweiten Examen. Dieses findet zum Ende des Studiums vor dem Praktischen Jahr nach 10 Semestern Regelstudienzeit statt. Danach geht es abschließend für 2 Semester ins Praktische Jahr.

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