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In Sepia unzählige Nervenzellen und Dendriten - Neurologie

Mediziner-ABC: N wie Nähen, Neurologie und Numerus clausus

Die nächsten erklärten Begriffe aus unserem Studenten-ABC für Mediziner sind Nähen, Neurologie und Numerus clausus.

Unsere Auflistung ist kein klassisches medizinisches Lexikon – reine Definitionen von medizinischen Fachbegriffen und -gebieten gibt es genug. Es wird hier vielmehr versucht Fragen zu beantworten, die vor oder zu Beginn Deines Medizinstudiums auftauchen. Natürlich ist unser besonderes Lexikon nicht vollständig. Wenn Du also wichtige Begriffe hast, die Deiner Meinung nach in unserer Auflistung fehlen, freuen wir uns über Deine Nachricht.

Nähen

Wer schon mal mit Nadel und Faden einen losen Knopf angenäht oder eine aufgetrennte Naht zugeflickt hat ist im Vorteil, wenn es in der Chirurgie ans Nähen geht.

Das Zunähen von Wunden wird meist an Schweinefüßen und Plastikhäuten geübt. Dabei kommt es nicht nur auf die richtige Nahttechnik an, sondern auch der Knoten muss stimmen und halten. Auch wenn man noch so fleißig übt, die erste Naht am Patienten ist eine heikle Aufgabe.

Neurologie

Im Klinikum nimmt die Neurologie, also die Nervenheilkunde, einen wichtigen Platz ein. Kein Wunder, arbeiten doch mehr als 6000 Neurologen aktiv in ihrem erlernten Beruf und behandeln jährlich allein in Kliniken rund eine Million Patienten.

Das Nervensystem ist wohl das komplexeste System im menschlichen Körper. Mehr als 100 Milliarden Nervenzellen steuern unsere Bewegung, unsere Sprache, unser Denken und Fühlen. Da ist es kaum verwunderlich, dass Störungen oder Erkrankungen auftreten können. Die Spezialisten dafür sind die Neurologen. Sie behandeln Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson, Epilepsien und Multiple Sklerose, Migräne und Schlafstörungen. Sie erkennen, wenn ein Blutgerinsel im Gehirn einen Patienten zum medizinischen Notfall macht, ein Hirntumor die Ursache der Armlähmung ist oder der hämmernde Kopfschmerz eher auf den Spannungstyp oder eine Migräne hinweist.

Numerus clausus

Das Medizinstudium ist zulassungsbeschränkt, das heißt die Vergabe der Studienplätze erfolgt nach dem Numerus Clausus, kurz NC.

Zwanzig Prozent der Studienplätze werden über die Abiturbestenquote vergeben. Der Abiturschnitt muss dabei bundesweit je nach Bundesland zwischen 1,0 und 1,3 liegen. (Quelle)
Weitere zwanzig Prozent erhalten ihren Studienplatz über Wartezeiten und sechzig Prozent über das Auswahlverfahren der Hochschulen.

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