Mediziner-ABC: V wie Vorklinik, Virologie & Versicherung
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Ein lila Mikroorganismus - damit befasst man sich im Bereich der Virologie im Medizinstudium.

Mediziner-ABC: V wie Versicherung, Virologie und Vorklinik

Die nächsten erklärten Begriffe aus unserem Studenten-ABC für Mediziner sind Versicherung, Virologie und Vorklinik.

Unsere Auflistung ist kein klassisches medizinisches Lexikon – reine Definitionen von medizinischen Fachbegriffen und -gebieten gibt es genug. Es wird hier vielmehr versucht Fragen zu beantworten, die vor oder zu Beginn Deines Medizinstudiums auftauchen. Natürlich ist unser besonderes Lexikon nicht vollständig. Wenn Du also wichtige Begriffe hast, die Deiner Meinung nach in unserer Auflistung fehlen, freuen wir uns über Deine Nachricht.

Versicherung

In Deutschland kannst du dich wirklich gegen alles versichern, sogar gegen UFO-Schäden an deinem Haus. Der Eintritt des Schadensfalles ist dabei wohl eher unwahrscheinlich.

Anders dagegen sieht es zum Beispiel bei der Haftpflichtversicherung, der Unfall- oder der Berufsunfähigkeitsversicherung aus. Auch (angehenden) Medizinern passiert mal ein Missgeschick oder sie verletzen sich bei einem Unfall. Lass dich gut beraten und dir nicht irgendwas andrehen. Als Assistenzarzt im Krankenhaus wirst du wohl keine Inventarversicherung für Arztpraxen brauchen, solltest du einmal eine eigene Arztpraxis betreiben, ist sie jedoch unabdingbar.

Andere Versicherungen, zum Beispiel die Berufsunfähigkeitsversicherung, ist günstiger, je jünger du bei Vertragsabschluss bist. Da lohnt es sich, schon während des Studiums darüber nachzudenken.

Virologie

Virologie wird im Klinikum zusammengefasst mit Hygiene und Mikrobiologie gelehrt. Die Virologie gilt als ein Spezialgebiet der Mikrobiologie, die sich mit Mikroorganismen befasst. Es grenzt sich dadurch von den anderen Spezialgebieten ab, indem umstritten ist, ob Viren überhaupt zu den Lebewesen und folglich zu den Mikroorganismen zählen.

Die gesamte Fachrichtung nennt sich „Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie“ und befasst sich mit der Laboratoriumsdiagnostik von Bakterien, Viren, Pilzen, Würmern und so weiter. In der Regel findet kein Patientenkontakt statt, die Diagnose erfolgt je nach Fall anhand einer Blutprobe, einer Stuhlprobe oder eines Speichel-Abstrichs. Aufklärung und Unterstützung in der Vorsorge, Krankenhaushygiene und Krankenhausbehandlung von Infektionskrankheiten gehört außerdem nach fünf Jahren Weiterbildungszeit zu den Aufgaben dieses Facharztes.

Vorklinik

Die Vorklinik oder der vorklinische Teil umfasst die ersten vier Semester an der Universität.

Gelehrt werden neben den großen Fächern Anatomie, Physiologie und Biochemie auch die kleinen Fächer Physik, Biologie, Medizinische Terminologie und Psychologie/Soziologie. Vor allem die naturwissenschaftlichen Grundlagen werden vermittelt, auf die dann im Klinikum aufgebaut wird. Bestandteil ist außerdem eine Erste-Hilfe-Ausbildung sowie ein Krankenpflegepraktikum. Am Ende der Vorklinik musst du die erste große Prüfung, das 1. Staatsexamen, auch Physikum genannt, bestehen um in den Klinischen Teil starten zu können.

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