Mediziner-ABC: F wie Frauenquote & Fremdsprachen | StudiBlog
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Im Kreis abwechselnd Frauen- und Männeroberkörper angeordnet, eine Frau wird mir rotem Stift umkreist - Frauenquote.

Mediziner-ABC: F wie Frauenquote und Fremdsprachen

Die nächsten erklärten Begriffe aus unserem Studenten-ABC für Mediziner sind Fremdsprachen und Frauenquote.

Unsere Auflistung ist kein klassisches medizinisches Lexikon – reine Definitionen von medizinischen Fachbegriffen und -gebieten gibt es genug. Es wird hier vielmehr versucht Fragen zu beantworten, die vor oder zu Beginn Deines Medizinstudiums auftauchen. Natürlich ist unser besonderes Lexikon nicht vollständig. Wenn Du also wichtige Begriffe hast, die Deiner Meinung nach in unserer Auflistung fehlen, freuen wir uns über Deine Nachricht.

Frauenquote

Etwa 65 % aller zum Medizinstudium Zugelassenen sind Frauen. Davon brechen einige das Medizinstudium wieder ab, so dass etwa 60 % der Absolventen weiblich sind. Einerseits ist es eine hervorragende Entwicklung in Sachen Gleichberechtigung, andererseits verschärft diese Tatsache den spürbaren Ärztemangel. Elternschaft wirkt sich für Frauen im Berufsleben deutlich mehr aus als bei Männern. Frauen fallen öfter wegen Kindererziehungszeiten aus oder arbeiten deswegen nur Teilzeit, so dass Kliniken Probleme haben Nachmittags- oder Nachtschichten zu besetzen.

Es ist jetzt an der Politik und an den Klinikleitungen, die ärztlichen Arbeitsplatzbedingungen der neuen Realität anzupassen. Teilzeitstellenangebote, Kindergartenplatzverfügbarkeit und Einhaltung der Arbeitszeiten sind mitentscheidende Kriterien für die Wahl einer Klinik. Doch die Umstellung geschieht nur sehr schleppend. Der steigende Frauenanteil hat sich aber, wie fast überall, noch nicht bis „nach oben“ durchgesetzt. Die Führungsriege der Chefärzte ist immer noch fast ausschließlich eine Männerdomäne.

Fremdsprachen

Wer kein Englisch beherrscht, hat es unverhältnismäßig schwerer durchs Studium zu kommen. Vielleicht kann man sich im Laufe des Studiums an englischsprachiger Fachliteratur vorbeimogeln. Spätestens bei der Doktorarbeit führt kein Weg mehr daran vorbei. Im Laufe eures Berufslebens werdet ihr auch sicherlich das ein oder andere Mal auf nicht deutschsprachige Patienten treffen, die, aufgrund statistischer Werte, sehr wahrscheinlich türkisch, polnisch, italienisch, rumänisch oder arabisch sprechen. Bei der Betreuung dieser Patienten ist Englisch immer noch die Fremdsprache erster Wahl. Außer man hat ein paar Grundkenntnisse in der Muttersprache des Patienten drauf, was als „Türöffner“ für die Arzt-Patienten-Beziehung ein entscheidender Vorteil und eine große Arbeitserleichterung sein kann.

In 20,6 % der Stellenausschreibungen für Ärzte übrigens wird Englisch als Fremdsprache gefordert. Französisch in 1,6 % der Ausschreibungen und Spanisch in 1,1 % der Ausschreibungen. Auffrischen kann man seine sprachlichen Fähigkeiten in Auslandsfamulaturen und PJ-Tertialen oder du belegst einen angebotenen Sprachkurs, den du dir als Wahlfach anrechnen lassen kannst. Manchmal gibt es sogar spezielle Kurse wie Medical English.

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