Mediziner-ABC: J wie Jobaussichten & Jugend | StudiBlog
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Die Jugend - vier Jugendliche, zwei Jungs und zwei Mädchen, sehen dem Sonnenuntergang an einem Balkon stehend entgegen.

Mediziner-ABC: J wie Jobaussichten und Jugend

Die nächsten erklärten Begriffe aus unserem Studenten-ABC für Mediziner sind Jobaussichten und Jugend.

Unsere Auflistung ist kein klassisches medizinisches Lexikon – reine Definitionen von medizinischen Fachbegriffen und -gebieten gibt es genug. Es wird hier vielmehr versucht Fragen zu beantworten, die vor oder zu Beginn Deines Medizinstudiums auftauchen. Natürlich ist unser besonderes Lexikon nicht vollständig. Wenn Du also wichtige Begriffe hast, die Deiner Meinung nach in unserer Auflistung fehlen, freuen wir uns über Deine Nachricht.

Jobaussichten

Mediziner sind auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor äußerst gefragt. Zwar steigt die Anzahl der Medizinstudenten kontinuierlich, doch auch das Jobangebot steigt laufend. Der Ärztemangel ist in aller Munde, und zumindest in ländlichen Hausarztpraxen oder in kommunalen Krankenhäusern bleiben Stellen oft monatelang vakant.

Vor allem, wenn man örtlich flexibel ist, findet man zum Bespiel im Deutschen Ärzteblatt laufend unbesetzte Stellen. Allerdings muss man auch bedenken, dass diese Stellen oft mit einer sehr hohen Arbeitsbelastung einhergehen. Die Bundesagentur für Arbeit meldete für 2017 1.943 offene Arzt-Stellen (Vorjahr: 1.807). Damit herrscht praktisch Vollbeschäftigung – das ist eine gute Nachricht für die Mediziner, aber aus der Versorgungsperspektive ein deutliches Warnsignal.

Jugend

Wie heißt es doch so schön: Du bist so jung, wie du dich fühlst. Logisch, schon zu Beginn des Studiums bist du aufgrund von Wartesemestern meist keine 18 mehr. Und hat das Studium erst mal begonnen, vergessen viele Studenten sehr schnell, dass sie eigentlich von einem freien, abwechslungsreichen, spaßigen Studentenleben mit Medizinerpartys und Urlaubsreisen geträumt haben. Gut, das war vielleicht ein wenig blauäugig, aber ganz vergessen das Leben zu genießen, solltest du auch nicht. Wenn du dich nur in deinem Zimmer verkriechst und büffelst bis zum Umfallen, wirst du dich schnell wie 85 fühlen. Und genau so eingeschränkt leistungsfähig wirst du dann auch sein. Freizeit gestalten, die Seele baumeln lassen, regelmäßig Ausgleichszeiten zu Stress und Leistungsdruck zu suchen, auch mal „die Sau raus lassen“, das gehört zum Studentenleben dazu. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wer es schafft, eine gesunde Work-Life-Balance zu leben, gönnt sich selbst die beste Prävention vor Depression oder Burn out und Faltenbildung.

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